Digitales Onboarding: Vereinfachte Einarbeitung neuer Mitarbeiter

Digitales Onboarding: Vereinfachte Einarbeitung neuer Mitarbeiter

Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter ist ein Prozess, der im Unternehmen Zeit und Ressourcen bindet. Gleichzeitig ist es wichtig, neuen Mitarbeitern einen guten Start zu ermöglichen. Eine gelungene Einarbeitung kann darüber entscheiden, ob ein Mitarbeiter bleibt oder das Unternehmen schnell wieder verlässt. Wenn du in deiner Firma eine professionelle Einarbeitung bietest, ist das der erste Schritt zur erfolgreichen Mitarbeiterbindung. Inzwischen gibt es die Möglichkeit, sich bei der Einarbeitung von digitalen Tools unterstützen zu lassen. Dieser Beitrag erklärt, wie du digitales Onboarding in deinem Unternehmen nutzen kannst, damit sich die Mitarbeiter schnell wohlfühlen und produktiv werden können.

Digitales Onboarding kurz erklärt

Digitales Onboarding bedeutet, dass du auf die Hilfe von digitalen Tools setzt, um die Einarbeitung deiner Mitarbeiter zu erleichtern. Der Prozess der Einarbeitung wird digital unterstützt und kann teilweise automatisiert ablaufen. Natürlich profitieren vor allem große Unternehmen, die jeden Monat viele Mitarbeiter einstellen, von solchen Tools. Jedoch helfen digitale Onboarding-Tools auch kleinen Unternehmen bei der Einarbeitung von neuen Mitarbeitern. Sie stellen zudem sicher, dass nichts vergessen wird und die neuen Kollegen schnell handlungsfähig sind.

Digitales Onboarding ganz konkret 

Früher arbeitete man im Onboarding vor allem mit ausgedruckten Checklisten. Jeder, der einen neuen Mitarbeiter einarbeiten musste, stellte sich seinen eigenen Plan zusammen.

Digitales Onboarding funktioniert mit Hilfe von digitalen Tools, wie zum Bespiel infra-struktur. In der Regel wird das Tool von der HR-Abteilung oder dem Team bedient, in dem der neue Mitarbeiter arbeiten wird. Im Tool gibt es die Möglichkeit, standardisierte Onboarding-Prozesse zu hinterlegen. Es kann aber auch mit individuellen Plänen gearbeitet werden. Ein erfahrener Mitarbeiter legt den Einarbeitungsplan an, auf den alle zugreifen können, um den neuen Mitarbeiter jederzeit zur Seite stehen zu können. Später greift der neue Bewerber über seinen persönlichen Login auch selbst auf das Tool zu und findet dort zum Beispiel hilfreiche Tutorials oder Pläne.

Ein Einarbeitungsplan ist wichtig, um bei der Fülle der Aufgaben zum Start eines Mitarbeiters nichts zu vergessen. Schließlich müssen neue Kollegen nicht nur in das Team eingeführt werden, sondern auch Prozesse und Tools kennenlernen.

infra-struktur bildet auch dein digitales Onboarding ab

Mit infra-struktur erstellst du dir einen auf dich zugeschnittenen digitalen Arbeitsplatz zu deinen wichtigsten Themen. Sowohl Bewerbermanagement als auch digitales Onboarding sind Teil davon. Alle Mitarbeiter können darauf zugreifen und sorgen für eine saubere und immer aktuelle Onboarding-struktur.

Was gehört alles zum digitalen Onboarding?

Im Onboarding-Tool sind alle Aufgaben hinterlegt, die zur Einarbeitung des Mitarbeiters gehören, und mit den entsprechenden Kontakten und Deadlines versehen. Daneben ist das Tool der Ort, an dem neue Mitarbeiter alle wichtigen Unterlagen zum Start erhalten.

Im Onbaording-Tool kann auch eine Präsentation über das Unternehmen ebenso wie Information zur Vision und den Unternehmenszielen zu finden sein. Es gibt Links zu den aktuellen Organigrammen, dem HR-Self-Service-Tool oder zur IT-Abteilung, wo man bei Problemen ein Ticket öffnen kann.

Ein zentraler Punkt im Onboarding-Tool sind Trainings- und Schulungsmaterialien. Im Idealfall hat die HR-Abteilung dem neuen Mitarbeiter bereits alle relevanten Trainings zugewiesen und mit einer Deadline versehen. So kann der neue Mitarbeiter direkt loslegen und zwischen den Meetings die wichtigsten Trainings absolvieren. Natürlich sollte es auch eine Verlinkung zum Intranet des Unternehmens geben, und auch der tägliche Menüplan der Kantine ist zu finden.

Geschieht digitales Onboarding remote?

Digitales Onboarding erlebte während der Corona-Pandemie einen wahren Schub. Unternehmen waren gezwungen, neue Mitarbeiter zu Hause einzuarbeiten. Die Akzeptanz und die Nutzung von digitalen Onboarding-Tools haben rasant zugenommen. Die digitalen Tools können dabei unterstützen, neue Kollegen remote einzuarbeiten, sie werden aber genauso bei der Einarbeitung im Büro genutzt.

Auch bei der Einarbeitung vor Ort haben sich die Tools inzwischen als Helfer bewährt. Das liegt daran, dass alle Informationen zentral an einem Ort abgelegt sind und leicht eine Struktur für die Einarbeitung vorgelegt werden kann.

Diese Vorteile bietet digitales Onboarding  

Wenn du das Onboarding in deinem Unternehmen in Zukunft digital gestaltet, bringt das sowohl für dich als auch für deine Mitarbeiter Vorteile mit sich.

Größere Flexibilität

Dank eines digitalen Tools für das Onboarding stehen die Inhalte für neue Kollegen unabhängig von Zeit und Ort zur Verfügung. Neue Mitarbeiter können ihre Einarbeitung flexibel gestalten und haben alle wichtigen Informationen stets griffbereit. In der Regel besteht die Einarbeitung aus vielen persönlichen Meetings. Das Onboarding-Tool kann als Ergänzung genutzt werden, um sich selbst neue Inhalte anzueignen.

Immer aktuell

Früher wurde für die Einarbeitung oft ein Word-Dokument genutzt, in das man verschiedene Links, Ordner und Zugänge kopiert hat. Diese Dokumente wurden nicht immer aktualisiert, sodass sie mit der Zeit falsche oder veraltete Informationen beinhalteten. Diesen Nachteil gibt es bei den digitalen Tools nicht mehr, da sie immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Bessere Organisation und Effizienz

Das digitale Onboarding-Tool wird zentral von der HR-Abteilung verwaltet. Das spart Ressourcen und steigert die Effizienz. Die HR-Abteilung hat einen guten Überblick darüber, welche Schulungen und Informationen für einen guten Einstieg nötig sind, und kann sie allen neuen Kollegen zentral zur Verfügung stellen. Damit hat es ein Ende, dass jede Abteilung ihr eigenes Süppchen kocht. Mit der verbesserten Organisation und dem professionellen Vorgehen bei der Einarbeitung kann sogar die Fluktuation verringert werden.

Klarheit für den Neueinsteiger

Mit einem digitalen Onboarding-Tool hat der neue Mitarbeiter Klarheit darüber, wo er die wichtigsten Informationen findet. Er muss nicht ständig herumfragen oder warten, bis sein Vorgesetzter wieder aus dem Meeting zurück ist. Mit dem Tool hat er ein passendes Werkzeug, um sich selbst mit Informationen zu versorgen.

Die Nachteile des digitalen Onbardings 

Die Einführung eines Tools für das digitale Onboarding ist mit Kosten und Aufwand verbunden. Das steht außer Frage. Diese Faktoren amortisieren sich aber im Lauf der Zeit, da Ressourcen für die Einarbeitung deutlich minimiert werden, wenn das Tool einmal läuft und eingeführt ist. Digitales Onboarding wird nie das persönliche Onboarding durch die Kollegen ersetzen können. Es ist jedoch eine effiziente und praktische Ergänzung.

A

Jetzt noch das passende Video zum Thema anschauen

Fluchen im Job: Okay oder geht gar nicht?

Fluchen im Job: Okay oder geht gar nicht?

Das Fluchen gehört zu einer Sprache wie alles andere auch. Fluchen kann blumig klingen und sich kreativ über mehrere Sätze hinweg ziehen oder in einer einzigen Vokabel wie ein Vulkan explodieren – je nach Situation. Eigentlich ist diese Form der Sprache und des Ausdrucks an der Tagesordnung, wenn auch einige Menschen mehr fluchen und andere weniger. Wie verhält es sich aber mit Fluchen im Job? Ist es ein Kavaliersdelikt, ein No-Go oder sozial akzeptiert? Die Antwort darauf lautet: Es kommt darauf an.

Verschiedene Fluch-Abstufungen 

Das russische „Mat“, der „Wiener Schmäh“, die reichhaltige italienische Gestik beim Fluchen – diese Art der Kommunikation war und ist weltweit tief in der Sprache jedes Landes verwurzelt. Doch wo fängt Fluchen überhaupt an? Die Sprache wandelt sich. Was heute gesellschaftlich akzeptiert ist, war früher ein No-Go. Spannend in diesem Zusammenhang sind auch die Themen, die beim Fluchen aufgegriffen werden. Besonders verbreitet sind religiöse Flüche, sexuell inspirierte Ausdrücke oder Fäkalsprache, natürlich gibt es aber auch harmlose Flüche; ein zwischen den Zähnen heraus gepresstes „verflixt nochmal!“ hat noch niemandem geschadet.

Fluch oder Beleidigung?

Die Unterscheidung zwischen einem Fluch und einer Beleidigung kann manchmal fließend sein. Trotzdem gibt es Unterschiede:

Flüche

  • Ausdrücke starker Emotionen oder Empfindungen, die nicht unbedingt an eine spezifische Person gerichtet sein müssen. 
  • Oft ausgesprochen in Momenten des Schmerzes, der Überraschung oder der Frustration. 
  • Können eine breite Palette von Themen abdecken, von harmlos bis schwer verbal verletzend.


Beleidigungen

  • Beleidigungen sind direkt gegen eine Person, eine Gruppe oder eine Entität gerichtet und beabsichtigen, Schaden anzurichten, sei es emotional oder sozial.
  • Sie können persönliche Eigenschaften, Fähigkeiten, Erscheinungsbilder oder den sozialen Status angreifen und dienen oft dem Zweck, Macht auszuüben, Dominanz zu zeigen oder einfach die betroffene Person zu verletzen.

Achtung: Manchmal wird etwas als Beleidigung aufgefasst, was vom Gesprächsgegenüber gar nicht so gemeint war. Tauchen Störgefühle auf, ist Kommunikation das beste Mittel. „Wie hast Du das gemeint?” oder ein “Hast Du das so gemeint, wie es bei mir angekommen ist?” kann ein Gesprächseinstieg sein.

Wann und wo wird besonders viel geflucht?


Stress und Frustration

In Momenten hoher emotionaler Belastung oder bei Frustration neigen Menschen dazu, mehr zu fluchen. Dies kann im persönlichen wie auch im beruflichen Kontext der Fall sein, etwa bei knappen Deadlines, technischen Problemen oder während des Pendelverkehrs.


Schmerz

Das Aussprechen von Flüchen kann tatsächlich dazu beitragen, den Schmerz zu lindern. Es bietet eine emotionale Entlastung und Ablenkung.

Sport und Wettkampf

Auf dem Spielfeld oder bei sportlichen Wettkämpfen ist Fluchen weit verbreitet. Die hohe Intensität des Wettbewerbs, der Druck zu gewinnen und die physische Anstrengung tragen dazu bei, dass sich Spieler und Fans gleichermaßen in Kraftausdrücken ergehen.

Soziale Medien und Online-Umgebungen

In der Anonymität des Internets drücken sich Menschen weniger gehemmt aus. In hitzigen Diskussionen in sozialen Netzwerken, Kommentarsektionen oder während eines Online-Spiels sind Flüche keine Seltenheit.

Arbeitsplatz

Obwohl viele Arbeitsumgebungen ein gewisses Maß an Professionalität erfordern, gibt es Branchen und Berufe, in denen das Fluchen häufiger Teil der alltäglichen Kommunikation ist. Dies kann von der Arbeitskultur abhängen oder von der Art der Arbeit, besonders in hochstressigen oder körperlich fordernden Jobs.

Unter Freunden

In informellen und vertrauten Umgebungen kann Fluchen als Mittel zur Verstärkung der emotionalen Ausdruckskraft oder zur Unterhaltung dienen. In solchen Kontexten wird Fluchen oft weniger streng beurteilt und kann sogar als Zeichen der Zugehörigkeit oder Intimität angesehen werden.

Kulturelle Unterschiede

Die Akzeptanz und Häufigkeit des Fluchens wird stark von kulturellen Normen beeinflusst. In einigen Kulturen gilt offenes Fluchen in der Öffentlichkeit als extrem unhöflich und inakzeptabel, in anderen wird es als weniger problematisch oder sogar als normaler Teil der Sprache angesehen.

infra-struktur passt sich an

Mit infra-struktur erstellst du dir einen auf dich zugeschnittenen digitalen Arbeitsplatz zu deinen wichtigsten Themen. Alles andere wäre nur Standard.

Was geht gar nicht?

Fluchen ist ein nicht wegzudenkender Teil wohl nahezu jeder Sprache. Trotzdem gibt es No-Gos, die jeder beim Fluchen beachten sollte:

  • Persönliche Angriffe, die sich gegen die unveränderlichen Eigenschaften einer Person richten, wie ihr Aussehen, ihre Herkunft oder ihre Identität, gelten als besonders verletzend und inakzeptabel. Diffamierungen, die jemanden aufgrund von Rasse, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion oder Behinderung beleidigen, sind nicht nur moralisch problematisch, sondern können auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
  • In vielen Kulturen gelten Beleidigungen gegen Familienmitglieder, insbesondere gegen Eltern oder Kinder, als tabu und können zu ernsthaften sozialen und persönlichen Konflikten führen.
  • Hassrede, also Äußerungen, die Hass oder Diskriminierung gegenüber bestimmten Gruppen oder Individuen fördern, ist ein absolutes Tabu. Solche Äußerungen tragen zur Verbreitung von Intoleranz und Gewalt bei und sind in vielen Ländern gesetzlich verboten.
  • Obwohl die Einstellung zur Blasphemie je nach kulturellem und religiösem Hintergrund variiert, ist der respektlose Umgang mit heiligen Symbolen, Texten oder Praktiken in vielen Gesellschaften ein Bereich, der Tabus bricht.
  • Während ein gewisses Maß an Fluchen in informellen Kontexten toleriert werden kann, ist übermäßiges Fluchen in formellen, professionellen oder öffentlichen Umgebungen in der Regel unangemessen und kann als Zeichen mangelnder Selbstkontrolle oder Respektlosigkeit angesehen werden.
  • Die Verwendung von Schimpfwörtern oder das Aussprechen von Beleidigungen in Gegenwart von Kindern gilt als besonders unverantwortlich und unangemessen, da es ein negatives Vorbild setzt und die Entwicklung der Kinder beeinträchtigen kann.

Fluchen ist gut – Kontrolle ist besser?

Bevor Du anfängst zu fluchen wie ein Rohrspatz und das danach eventuell direkt bereust, schau Dir einmal diese Techniken an, wie Du Deine Emotionen unter Kontrolle halten kannst. Denn oftmals ist es besser, etwas Zeit verstreichen zu lassen und dann das Gespräch zu suchen, als in der Hitze des Gefechtes Dinge zu sagen, die sich nachher nicht mehr rückgängig machen lassen.

  1. Atme auf 4 ein, halte den Atem auf 7 an, und atme auf 8 wieder aus. Wer tiefer ausatmet als einatmet, nimmt Einfluss auf das Nervensystem, das sich so umgehend beruhigen kann.
  1. Sage nichts. Die Macht des Schweigens wird unterschätzt.
  1. Passe Deine Flüche auf ein Level an, mit dem Du niemanden beleidigst. Vor allem im beruflichen Umfeld schadest Du Dir sonst mehr, als dass Dir die Flucherei irgendetwas nützt.
A

Jetzt noch das passende Video zum Thema anschauen

Lerne Nein zu sagen – hilfreiche Tipps für den Alltag

Lerne Nein zu sagen – hilfreiche Tipps für den Alltag

Hilfsbereit zu sein, ist per se keine schlechte Charaktereigenschaft. Denn jeder von uns freut sich über hilfsbereite Menschen in seinem Umfeld. Doch die Kehrseite der Medaille ist, dass Hilfsbereitschaft gerne ausgenutzt wird – sei es im privaten oder im beruflichen Umfeld. Wenn du zu den Menschen gehörst, die gerne helfen und sich schwer damit tun, Nein zu sagen, ist dieser Beitrag wie für dich gemacht.

Denn jeder kann Nein sagen lernen. Auch du! Dabei musst du kein schlechtes Gewissen haben. Denn Nein zu sagen, zeugt von der Fähigkeit, sich abgrenzen zu können und von einem gesunden Selbstbewusstsein. Dieser Beitrag beinhaltet praktische Tipps, die dir dabei helfen, Nein sagen zu lernen.

Warum ist es für manche Menschen so schwer, Nein zu sagen?

Es gibt Menschen, denen kommt kaum ein „Nein“ über die Lippen. Es liegt in ihrer Natur fast immer „Ja“ zu sagen. Dahinter stecken oft psychologische Gründe. Oftmals ist es die Angst vor Ablehnung, die dazu führt, nicht Nein sagen zu können. Die Person hat Angst, dass ihr die Freundschaft gekündigt wird, dass sie nicht mehr gemocht wird oder dass ihr Chef nichts mehr von ihr hält. Die Wurzeln für diese Denkweisen liegen oft schon in der Kindheit und diese Verhaltensweise ist landläufig auch unter dem Begriff „Helfer-Syndrom“ bekannt. Solchen Menschen wurde womöglich in der Kindheit antrainiert, ihre eigenen Bedürfnisse hinter die Bedürfnisse anderer Menschen zu stellen. Vor allem Frauen sind dafür prädestiniert, sich selbst kleinzumachen. Sie werden im Alltag immer wieder in die Helferrolle gedrängt.

Wenn Kinder früh gelernt haben, dass sie nur akzeptiert werden, wenn sie anderen alles recht machen, hat das Folgen für das komplette spätere Leben. Doch dann ist es umso wichtiger, Nein sagen zu lernen, um sich nicht selbst aufzuopfern und in einem Burn-out zu landen. Mit der Zeit führen die vielen Gefälligkeiten und Aufgaben zu einer Überforderung. Doch Betroffene tun sich schwer, aus diesem Kreislauf auszusteigen, da sie es nicht anders gelernt haben.

Oftmals führt auch ein geringes Selbstbewusstsein dazu, niemals Nein sagen zu wollen. Wenn die Angst vor Ablehnung stärker ist als der Wunsch, die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen, kann das ebenfalls negative Folgen nach sich ziehen.

Manche Menschen wollen auch schlichtweg nichts verpassen und sagen deshalb nicht Nein. Hier eine Einladung zu einer Veranstaltung, dort ein Umtrunk mit den Kollegen und dann noch das Seminar am Wochenende – da gilt es, Grenzen zu setzen und Nein sagen zu lernen. Das ist wichtig, um die eigenen Ressourcen nicht völlig aufzubrauchen. Denn der Tag hat nun einmal nur 24 Stunden.

Priorisieren einfach gemacht

Deine Aufgaben und Termine kannst du einfach priorisieren mit Fälligkeiten, Reihenfolgen und pünklicher Erinnerung. Damit du für das Wichtige Zeit hast.

Warum es wichtig ist, Nein sagen zu lernen

Permanent zu allem Ja zu sagen, kann gravierende Folgen für die eigene Gesundheit haben. Hilfsbereit zu sein, ist eine noble Tugend und die menschliche Gemeinschaft ist darauf aufgebaut, dass wir einander helfen. Wir Menschen sind soziale Wesen. Früher war das Überleben oftmals nur möglich, weil sich die Menschen gegenseitig geholfen haben. Doch auf Dauer kann dich es an deine Grenzen bringen, wenn du immer nur gibst. Wenn du deine eigenen Bedürfnisse vernachlässigst und dich selbst für andere aufgibst, wirst du öfter ausgenutzt, du machst dich von anderen Menschen abhängig und überlastet deine Kräfte. Daher ist es wichtig, andere auf deine Grenzen hinzuweisen und Nein sagen zu lernen.

Tipps, um Nein sagen zu lernen

Doch, wie gelingt es dir nun im Alltag, Nein zu sagen? Dieser Beitrag fasst einige Tipps zusammen, wie du Nein sagen lernen kannst. Jeder Tipp hilft dir auf deinem Weg hin zu mehr Abgrenzung und Selbstbewusstsein.

Tipp Nummer 1: Mache dir deine eigenen Motive bewusst

Wenn dich jemand um einen Gefallen bietet, überlege dir, ob du aus freien Stücken dazu „Ja“ sagst oder welche anderen Motive dahinterstecken. Möchtest du zum Beispiel als nett und hilfsbereit wahrgenommen werden? Hast du Angst vor negativen Konsequenzen, wenn du ablehnst? Hast du Angst, als Außenseiter zu gelten und nicht mehr dazuzugehören? Wenn einer dieser Gründe zutrifft, versuche dich davon abzugrenzen und ein Nein auszusprechen. Denn dann stellst du die Bedürfnisse der anderen Menschen über deine eigenen Bedürfnisse. Und das tut dir auf Dauer nicht gut. Es hilft dir nicht, „Everybodys Darling“ zu sein und irgendwann selbst nur noch auf dem Zahnfleisch daherzukommen.

Tipp Nummer 2: Nimm dir Zeit für deine Antwort

Wenn es dir grundsätzlich schwerfällt, Nein zu sagen und du das Ablehnen lernen musst, kannst du die Zeit für dich spielen lassen. Bitte dein Gegenüber einfach um etwas Zeit für deine Antwort. Damit schaffst du dir etwas Abstand und sorgst dafür, dass du nicht überrumpelt wirst. Natürlich musst du dich auch zurückmelden. Aber du hast in diesem Fall genügend Zeit, dir zu überlegen, wie du dein Nein formulierst.

Tipp Nummer 3: Mache dir die Konsequenzen bewusst

Wenn du zu deinem Gegenüber nicht Nein sagst, bleiben wahrscheinlich deine Bedürfnisse auf der Strecke oder deine Arbeit bleibt liegen. Mache dir das bei jeder Anfrage bewusst. Wenn du nämlich Ja zu jemandem anderen sagst, sagst du vielleicht Nein zu dir. Stelle dich daher an die erste Position und mache dich selbst zur Priorität. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf fällt dir hoffentlich ein Nein leichter. Denn die Konsequenzen musst du ausbaden.

Tipp Nummer 4: Höflich Nein sagen

Wahrscheinlich fällt dir jedes Nein schwer. Doch mit einer höflichen Formulierung ist die Absage vielleicht nicht ganz so schwer. Wenn du dein Nein höflich, freundlich und respektvoll formulierst, kann man dir kaum böse sein. Wichtig ist, dass du dein Gegenüber nicht vertröstest, sondern es ein klares Nein ist.

A

Jetzt noch das passende Video zum Thema anschauen

Cornell, Sketching und Co. – deine Methode für schnelle und effektive Notizen

Cornell, Sketching und Co. – deine Methode für schnelle und effektive Notizen

Ob im Team-Meeting, im Mitarbeitergespräch oder bei einer Schulung: Notizen gehören dazu, um Wichtiges im Arbeitsalltag zu dokumentieren. Dabei ist es egal, ob du in ein Notizbuch schreibst, Karteikarten nutzt oder die Notizen am Tablet erledigst. Die Hauptsache ist, dass du die wichtigsten Dinge für dich festhältst.

Doch es kann sein, dass du dich schon wenige Tage später mit deinen Notizen schwertust und dir nicht sicher bist, was du notiert hast. Wenn das der Fall ist, sind die Informationen in diesem Beitrag genau richtig für dich. Du erfährst, wie dir die Cornell-Methode, Sketching und die Mindmap-Methode beim effektiven Dokumentieren helfen.

Was man unter Notizen versteht

Eine Notiz ist eine kurze, stichwortartige Aufzeichnung in schriftlicher Form. Sie soll als Gedächtnisstütze dienen und das spätere Erinnern erleichtern. Während Notizen früher immer handschriftlich verfasst wurden, können Notizen heute auch digitaler Natur sein.

Warum Notizen wichtig sind

Kaum ein Mensch hat die Gedächtniskapazität, um sich alle Dinge zu merken, die im Laufe eines Tages besprochen werden. So wie wir Dateien auf der Festplatte auf dem Computer speichern, sind Notizen ein Hilfsmittel, um im Arbeitsalltag nichts zu vergessen. Zudem sind Notizen wichtig, um Gesagtes zu verarbeiten. Das hängt mit der Codierung im Gehirn zusammen. Viele Menschen müssen Dinge erst einmal aufschreiben, um sie zu verstehen. Auch bei der Strukturierung von komplexen Sachverhalten können Notizen helfen und ordnen.

Der Unterschied zwischen handschriftlichen und digitalen Notizen

Handschriftliche Notizen sind die gängigste Variante. Dafür brauchst du nur Stift und Papier. Wenn du Notizen mit der Hand schreibst, prägen sie sich am besten ein.

Einmal niedergeschrieben, lassen sich die handschriftlichen Notizen aber im Nachhinein nur schwer ändern. Das ist bei digitalen Notizen anders. Sie können problemlos nachträglich bearbeitet werden. Zudem ist es einfach, digitale Notizen mit anderen Teammitgliedern zu teilen oder dauerhaft in der Cloud zu speichern. Allerdings ist für digitale Notizen ein digitales Endgerät nötig – sei es ein Handy, ein Tablet oder ein Laptop.

Praktisch ist es, eine App für Notizen zu installieren bzw. auf einem Microsoft-Gerät das vorinstallierte OneNote zu nutzen. Eine Alternative dazu ist die App Evernote.

In einer App mit Suchfunktion lassen sich die Notizen nach Stichworten durchsuchen. Zudem hast du die Wahl, ob du die Notizen eintippst oder mit einem speziellen Eingabestift arbeitest und die Notizen zum Beispiel auf deinem Tablet handschriftlich niederschreibst.

Notizen und Merkzettel inklusive

In deiner infra-struktur findest du Notizen nicht nur einfach wieder, sie sind auch mit dem entsprechenden Kontext verpuzzelt, so dass du auch alles drumherum direkt griffbereit hast.

Die wichtigsten Methoden, Notizen zu erstellen

Es gibt verschiedene Methoden, die wichtigsten Informationen aus einem langen Meeting zu dokumentieren.

Die Sätze-Methode: Einfach und umfassend

Die Sätze-Methode ist die einfachste Variante, Notizen zu machen. Dabei schreibst du das Gehörte in Form von ganzen Sätzen nieder. Zum Teil nutzt du Listen oder Unterstreichungen. Der Nachteil ist, dass du viel mitschreiben musst. Die Informationsdichte ist bei dieser Methode nicht ganz so hoch wie bei anderen.

In der Regel enthält der Text viele Füllwörter mit wenig Inhalt. Dennoch ist diese Methode praktisch, wenn du einen vollständigen Bericht schreiben willst bzw. etwas für Dritte dokumentieren möchtest. Mehr Struktur bringen allerdings die folgenden Methoden in deine Mitschriften.

 

Die Mindmap: Notizen und Struktur in einem

Mit einer Mindmap verbindest du Notizen und Visualisierung. Bei einer Mindmap nimmst du dir ein Blatt Papier und arbeitest von der Mitte aus. Um das zentrale Thema arrangierst du alle weiteren Notizen. Damit kannst du das Thema strukturieren und bereits erste Abhängigkeiten sichtbar machen. Eine Mindmap wird mit Farben und Symbolen noch übersichtlicher.

https://www.infra-struktur.de/die-effektivsten-lernmethoden-fuer-beruf-und-alltag/

Die Cornell-Methode: Klar und strukturiert

Diese Methode stammt von Walter Pauk, der Professor an der Cornell Universität war. Du brauchst dafür ein DIN-A4-Blatt, einen Stift und ein Lineal. Du unterteilst das Blatt in drei Teile. Dafür ziehst du unten, etwa 5 Zentimeter über dem Rand, eine waagerechte Linie. Nun ziehst du auf der linken Seite noch eine senkrechte Linie, die sich etwa 6 Zentimeter vom Rand befindet. In die rechte Spalte kommen die Notizen. Die linke Spalte dient der Nachbereitung. Hier kannst du die wichtigsten Punkte aufgreifen oder den Platz für Visualisierungen nutzen.

Der untere Teil des Blattes ist für die Zusammenfassung gedacht. Hier notierst du in deinen eigenen Worten die wichtigsten Punkte aus dem Gespräch. Das muss nicht direkt im Anschluss sein, sollte aber spätestens am nächsten Tag passieren. So hast du etwas Abstand, aber die wichtigsten Punkte immer noch parat und griffbereit.

Sketching: Mischung aus Text und Bild

Sketching ist ein relativ neuer Trend im Bereich der Notizen. Ein anderer Name für die Technik ist Sketch Notes. Sketching bedeutet übersetzt „Skizzieren“. Du arbeitest bei dieser Technik daher mit einer Mischung aus Text, Bildern und Notizen. Oft wird beim Sketching mit bunten Stiften gearbeitet, um die Notizen übersichtlicher zu gestalten. Sketching ist nicht nur für Notizen, sondern auch für kreative Prozesse gut geeignet.

Die wichtigsten Tipps für deine Notizen

Egal, welche Technik du nutzt: Damit du Notizen effektiv gestalten kannst, gibt es hier noch einige Tipps, damit du das Beste aus deinen Notizen machen kannst.

  • Halte deine Notizen immer kurz und prägnant.
  • Arbeite mit Fakten und Schlagworten.
  • Nutze Listen oder Aufzählungen für eine übersichtliche Struktur.
  • Verwende, wo möglich, Visualisierungen, Smileys oder Symbole.
  • Nutze Farben und Markierungen.
  • Lass zwischen den Notizen Platz lassen, um im Nachhinein Dinge ergänzen zu können.
  • Arbeite deine Notizen nach dem Meeting oder Gespräch nochmal nach.
A

Jetzt noch das passende Video zum Thema anschauen

Das Employee Lifecycle Modell: wie sich der Mitarbeiterlebenszyklus managen lässt

Das Employee Lifecycle Modell: wie sich der Mitarbeiterlebenszyklus managen lässt

Mitarbeiterlebenszyklus – das ist ein sperriges Wort. Gemeint sind die Stationen, die ein Mitarbeiter in Bezug auf ein Unternehmen durchläuft. Worum es bei diesem Modell genau geht und warum es so wichtig ist, dass du die wichtigsten Punkte des Employee Lifecycles kennst und weißt, wie du sie beeinflusst, erfährst du in diesem Beitrag.

Warum ist das Employee Lifecycle Management wichtig?

Es gibt verschiedene Modelle, die den Lebenszyklus eines Mitarbeiters im Unternehmen beschreiben. Manche Modelle haben sechs Phasen, andere sind in acht Phasen eingeteilt und wieder andere sind mit elf Phasen angelegt. In jedem Fall beginnen die Phasen des Employee Lifecycle bereits vor dem ersten Arbeitstag und gehen über den letzten Arbeitstag hinaus. Entscheidend ist, dass Unternehmen jede Phase des Mitarbeiterlebenszyklus mit geeigneten Maßnahmen unterstützen und aktiv managen.

Die verschiedenen Phasen des Employee Lifecycle

In der ersten Phase werden Informationen über das Unternehmen gesammelt. Dann folgt das Recruiting. Ist es erfolgreich, folgt das Onboarding. Einmal im Unternehmen angekommen, entwickelt sich der Angestellte weiter und das Unternehmen versucht, ihn zu binden. Manchmal trennen sich die Wege wieder. Es gibt aber über die aktive Firmenzugehörigkeit hinaus die Möglichkeit, als Alumni mit dem Unternehmen verbunden zu bleiben.

Die erste Phase: die Anziehung

Sobald sich ein potenzieller Mitarbeiter für ein Unternehmen interessiert, startet der Employee Lifecycle. Schließlich werden die Informationen, mit denen der Mitarbeiter in Berührung kommt, oft schon aktiv vom Unternehmen vorgegeben und gehören zum Employer Branding. Bekommt der potenzielle Kandidat durch diese Informationen ein positives Bild, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass er sich beim Unternehmen bewirbt.

Die zweite Phase: der Recruiting-Prozess

Egal, ob der potenzielle neue Kollege sich aktiv beim Unternehmen beworben hat oder durch Active Sourcing oder per Headhunter angesprochen wurde, der Recruitingprozess ist eine kritische Phase im Employee Lifecycle. Schließlich wird in dieser Phase entschieden, ob der Bewerber tatsächlich zum neuen Kollegen wird.

Die dritte Phase: das Onboarding

Das Onboarding beginnt spätestens mit dem ersten Arbeitstag des Mitarbeiters. Viele Unternehmen verschicken aber bereits vor dem ersten Tag Informationen an den neuen Kollegen und heißen ihn willkommen. Basis für ein gelungenes Onboarding ist ein strukturierter Einarbeitungsplan, der den Neuling durch seine ersten Tage und Wochen führt. Der Plan enthält Termine mit Kollegen und Informationen zum Unternehmen und zur Abteilung. Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, das Onboarding digital zu gestalten. Das ist effizient und professionell und erleichtert auch die Einarbeitung von Mitarbeitern, die remote arbeiten. Ein gutes Onboarding trägt dazu bei, dass sich Mitarbeiter gut ins Unternehmen einfinden und schnell handlungsfähig werden.

Finden statt Suchen

In infra-struktur hat jeder Zugriff auf alle relevanten Inhalte des Unternehmens – so weiß auch ein neuer Kollege gleich, wer was wann mit welchem Kunden besprochen hat.

Die vierte Phase: Entwicklung und Stärkung der Mitarbeiterbindung

Die vierte Phase im Employee-Lifecycle sollte im besten Fall eine lange Phase sein. Denn es ist die Phase, in der der Mitarbeiter aktiv im Unternehmen tätig ist. Diese Phase ist von zwei Kernthemen geprägt: der Entwicklung des Mitarbeiters und der Bindung an das Unternehmen.

Aus einer unbekannten Quelle stammt der folgende fiktive Wortwechsel zwischen einem CFO und einem CEO. Der CFO fragt, den CEO, was passiert, wenn man teures Trainingsbudget in seine Mitarbeiter investiert und diese dann das Unternehmen verlassen. Der CEO antwortet darauf: Was passiert, wenn wir nicht in die Entwicklung investieren und sie bleiben?“.

Damit ist alles gesagt, denn Stillstand ist Rückschritt. Unternehmen müssen aktiv in die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Mitarbeiter zu binden. Um die Mitarbeiterbindung zu stärken, gibt es darüber hinaus viele weitere Punkte, wie eine offene Unternehmenskultur, flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit zum Home Office oder andere Benefits wie Fahrtgeld, Essenzuschüsse, Gutscheine oder die Möglichkeit der Kinderbetreuung.

Die fünfte Phase: Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Das Ende des Arbeitsverhältnisses kann verschiedene Gründe haben. Vielleicht handelte es sich von Anfang an nur um ein befristetes Arbeitsverhältnis und es war klar, dass der Mitarbeiter das Unternehmen wieder verlässt. Vielleicht haben die Erwartungen von Mitarbeiter und Unternehmen nicht zusammengepasst und daher trennen sich die Wege bereits wieder in der Probezeit. Möglicherweise sieht ein Mitarbeiter keine Perspektive und keine Möglichkeit zur Weiterentwicklung im Unternehmen und kündigt deshalb. Oder es gibt wirtschaftliche Gründe, die das Unternehmen veranlassen, einen Teil der Belegschaft zu kündigen. Wichtig ist, dass in dieser Phase ebenso professionell agiert wird wie in den anderen Phasen und dass es ein sachliches und ausführliches Kündigungsgespräch gibt.

Die sechste Phase: Alumni des Unternehmens

In den großen Beratungshäusern der Welt ist es heute bereits an der Tagesordnung, Alumniprogramme aufzusetzen, die der Vernetzung ehemaliger Mitarbeiter dienen. Es hat sich bewährt, auch nach dem Ausscheiden von Mitarbeitern den Kontakt aufrechtzuerhalten, um möglicherweise dadurch Geschäftsbeziehungen in der Zukunft anzubahnen.

p

Fazit

Egal, ob das Employee Lifecycle Modell nun sechs, sieben oder elf Phasen hat – wichtig ist, jede dieser Phasen aktiv zu managen und eine Strategie dafür auszuarbeiten. Dabei ist es gängige Praxis, dass sich die meisten Unternehmen am wenigsten auf die erste und letzte Phase fokussieren, also die Phase vor der Bewerbung und nach dem Ausscheiden. Entscheidend ist es für viele Unternehmen, die anderen Phasen – vom Recruiting bis zum Exit – im Blick zu haben und entsprechende Maßnahmen zu gestalten.

Ein durchdachtes Employee Lifecycle Management stärkt die eigene Arbeitgebermarke und hilft dabei, Bewerber zu Mitarbeitern zu machen und Mitarbeiter zu zufriedenen Menschen zu machen, die lange im Unternehmen bleiben. Um noch einmal zum CFO von oben zurückzukommen: Die Maßnahmen des Employee Lifecfycle Management lassen sich auch messbar machen, zum Beispiel durch Cost of Hiring, Time to Hire, die Fluktuationsrate, Bewerberbewertungen oder Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit.