Beziehungen am Arbeitsplatz – Wenn aus Arbeit Liebe wird

Beziehungen am Arbeitsplatz – Wenn aus Arbeit Liebe wird

Wo die Liebe hinfällt – Selten hat dieser Satz so viel Sinn gemacht, wie in Situationen, an denen sich auf der Arbeit eine Beziehung ergibt. Ein kleiner Flirt im Büro gehört bei vielen Arbeitnehmern beinahe dazu. Doch dass aus solchen Situationen irgendwann wirklich Liebe (ugs. Büromanze) entsteht und sogar eine Partnerschaft, das ist da noch lange nicht gesagt. Jedoch gibt es deutlich mehr Partnerschaften auf der Arbeit, als man zunächst annehmen würde.

Die Arbeit als Ort der Liebe: Häufiger als gedacht

Unser Arbeitsplatz ist zweifellos mehr als nur der Ort, an dem wir unser Geld verdienen. Dies gilt für zahllose Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Deutschland. Da wird schonmal der Kollege zum Freund. Wo menschliche Gefühle und Emotionen vorhanden sind, da ist auch die Liebe verständlicherweise nicht weit.

Eine Beziehung am Arbeitsplatz ist somit längst kein Alleinstellungsmerkmal und es gibt zahlreiche Beispiele, dass Partnerschaft und Job sich nicht ausschließen müssen, wenn man in beiden Bereichen mit der gleichen Person zu tun hat. Arbeit bedeutet, sich mit Hingabe in eine Aufgabe oder ein Projekt zu vertiefen und für eine ideale Auseinandersetzung ist auch ein großes Maß an Identifikation notwendig. Entsprechend ist es auch der Kollege bzw. die Kollegin, welche einen Platz im eigenen Leben einnehmen. Im Optimalfall führt die Liebe dazu, dass man auch den Weg zur Arbeitsstätte mit großer Freude antreten kann und noch motivierter ans Werk geht. Ob man nun an gleichen Projekten und im gleichen Bereich arbeitet oder sich schlicht und einfach darauf freuen kann, in der Mittagspause schon ein wenig Zeit verbringen zu können: Beide Optionen bieten große Vorteile im emotionalen Bereich.

Darf der Kollege von der Beziehung erfahren?

Die Frage, ob die Kollegen und die Mitarbeiter insgesamt etwas von der Partnerschaft wissen dürfen, stellt sich nahezu jeder, der auf der Arbeit bereits einmal ein so persönliches Verhältnis eingegangen ist. So individuell wie die Menschen selbst sind, so individuell ist auch die Beantwortung dieser Frage. Wichtig ist hierbei in jedem Fall, dass die beiden Partner sich einig sind und gemeinsam zu der Entscheidung kommen, ob sie etwas erzählen möchten oder nicht. Grundsätzlich gilt zwar, dass es vielen Menschen leichter fällt, befreit das eigene Leben zu leben und sich selbstbewusst sowie offen zu verhalten, wenn sie nichts verbergen. Jedoch kann es auch gute Gründe geben, warum Partner sich dazu entscheiden, zunächst einmal den Mantel des Schweigens über die neue Partnerschaft zu werfen.

Kollegen haben Spaß bei der Arbeit

Bild: zorandim75 – stock.adobe.com

Offenheit siegt auch am Arbeitsplatz

Beinahe jeder von uns hat schon einmal befürchtet, dass unser Umfeld auf die eine oder andere Neuigkeit am Ende deutlich negativer reagiert, als es am Ende wirklich der Fall gewesen ist. Auch bei einer Partnerschaft, die von zwei Menschen gelebt wird, welche sich auch die Arbeitsstätte teilen und sich vielleicht auch erst auf der Arbeit kennengelernt haben, kann Offenheit dazu führen, dass du dich wohl damit fühlst, die Mitarbeiter nicht im Unklaren zu lassen. Meistens bekommen Kolleginnen und Kollegen durchaus mit, dass sich zwei Mitarbeiter auf der Arbeit besonders gut verstehen. Hier gibt es in vielen kleineren und auch großen Betrieben das eine oder andere Gerücht über die Beziehung zwischen den beiden Menschen. Trittst du diesen Gerüchten entschieden entgegen und sprichst gemeinsam mit der Partnerin oder dem Partner aus, dass es sich um eine Partnerschaft handelt, so wirst du merken, dass tatsächlich ein großer Ballast von deinen Schultern fällt. Der Umgang mit der Partnerin oder dem Partner wird auf der Arbeitsstätte im Nachhinein ebenso viel einfacher. Weiterhin gilt aber selbstverständlich die Freiheit, wann und ob du dich für diese Offenheit entscheidest. Dementsprechend sei dieser Absatz für dich ein kleiner Hinweis und ein gut gemeinter Rat, der aber selbstverständlich nicht den Anspruch erhebt, in jeder Situation und Phase richtig zu sein.

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Arbeit und Liebe: Klar trennen und dennoch die Gemeinschaft genießen

In deinem Arbeitsleben werden dir immer wieder Situationen begegnen, die deine volle Aufmerksamkeit erfordern und in denen jegliche Emotionalität sowie menschliche Zusammenhänge hinten angestellt werden müssen. Dies gilt zweifellos auch für deinen Job, in dem du Tag für Tag probierst, alles zu geben und für Erfolge zu sorgen. Diese Situationen lassen es nicht zu, dass sich Arbeit und Gefühle vermischen. Im Idealfall ist es aber in einer Partnerschaft so, dass man sich auch in Sachen Ehrgeiz und Arbeitskraft gegenseitig beflügeln kann. Die klare Absprache zu treffen, dass man auf der Arbeit auch tatsächlich den vollen Fokus nur auf jene richtet und sich dabei gegenseitig unterstützt, kann euch beide stärken. Ihr freut euch außerdem umso mehr auf eure private Zeit nach der getanen Arbeit, wenn ihr alles das, was euch als Paar ausmacht, auf diese Zeit legt.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass eine Partnerschaft auf der Arbeit durchaus erfolgreich verlaufen kann und entgegen aller Klischees dazu führt, dass Freude aufeinander auch im privaten Sektor noch vorhanden sein kann.

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Wie du Fake Work in deinem Unternehmen vermeidest

Wie du Fake Work in deinem Unternehmen vermeidest

Don’t fake it, just make it

Ob im Home-Office oder in Präsenz-Arbeit im Büro: Wer den ganzen Tag vor dem Bildschirm, am Telefon oder in Meetings verbringt, hat am Abend alle seine Energie-Ressourcen aufgebraucht. Dass man während der gesamten Arbeitszeit beschäftigt war, heißt aber noch lange nicht, dass man auch effektiv etwas geleistet und sichtbare Fortschritte zu verzeichnen hat. Tatsächlich stellen sich viele Abläufe im Büro, die sich durch etliche Wiederholungen zu Routinetätigkeiten entwickelt haben, als Fake Work heraus. Da diese Vorgänge nicht mehr hinterfragt werden, haben sowohl du als Geschäftsführer, als auch deine Mitarbeiter das Gefühl, produktiv ihrer Arbeit nachzugehen. Bei genauerer Betrachtung wirst du aber feststellen, dass viele Aktivitäten in deinem Unternehmen nicht so effizient sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen.

Der Blick auf die Agenda: Wie entsteht Fake Work?

Als Arbeitgeber solltest du dir immer vor Augen halten, dass deine Mitarbeiter ebenso wenig wie du, absichtlich Arbeitszeit und somit Ressourcen verschwenden. Sowohl ausufernde, ergebnislose Meetings und unnötige Telefonate als auch der erfolglose Versuch Multi-Tasking zu betreiben, sorgen dafür, dass deine Angestellten zwar rund um die Uhr beschäftigt, aber nicht produktiv sind. Das könnte auf Dauer teuer für dich und dein Unternehmen werden.

Dasselbe gilt für kostbare Minuten, die man damit verbringt, sich mit technischen Geräten wie dem Drucker oder komplizierter Software auseinanderzusetzen. Es ist für das Verhältnis zwischen deinen Angestellten und dir nicht förderlich, wenn du den Eindruck vermittelst, sie müssten permanent auf höchstem Niveau Leistung erbringen und dürften sich keine Pause leisten. Das fiese an der Fake Work ist jedoch, dass sie ebenso viel Energie kostet, wie tatsächlich effektive Arbeit. Es ist unrealistisch anzunehmen, man könnte sämtliche ineffiziente Abläufe in der Firma ausmerzen. Doch mit einem gezielten Blick auf deine und die Agenda der Mitarbeiter kann nach einem ausgefüllten Arbeitstag erschlossen werden, wie viele Aufgaben konkret erledigt worden sind. Dann kann im nächsten Schritt an einer Lösung gearbeitet werden, damit sich die Produktivität des Unternehmens Schritt für Schritt steigert.

Schluss mit Fake Work durch effiziente Evaluierung

Als Unternehmer bist du in der herausfordernden Lage ein angemessenes Maß an Leistung von deinen Mitarbeitern einfordern zu müssen, ohne sie zu sehr unter Druck zu setzen. Auf der anderen Seite ist es deine Aufgabe, eine gewisse Anzahl an Stunden für Qualitätssicherung, Schulungen, Absprachen und Weiterbildungen zu investieren. Als Team-orientierter Arbeitgeber neigst du beispielsweise dazu, häufig Feedback-Sitzungen abzuhalten oder Auswertungen der Mitarbeiterzufriedenheit durchzuführen. Derartige Maßnahmen sind zweifellos wichtig für die Motivation der Mitarbeiter und ein gutes Arbeitsklima, können aber unbemerkt ausufern und zur Zeitverschwendung werden, wenn sie folgenlos bleiben.

Meetings können auch mal unproduktiv sein

Achte darauf, den Mitarbeitern permanent die Möglichkeit zu geben, mit Verbesserungsvorschlägen an dich heranzutreten, vergeude aber nicht zu viel Zeit mit Evaluierungsbögen. Bist du unsicher, welches Ausmaß an Mitarbeiterbefragungen angemessen ist, können dir deine Mitarbeiter mit Sicherheit selbst gut Auskunft geben, da sie es meistens selbst sind, die derartige Erhebungen für Zeitverschwendung halten. 

Anstelle langatmiger Meetings zur Qualitätssicherung im Team kann eine kurze Feedbackrunde manchmal schneller zu demselben Ergebnis führen.

Ist dein Plenum wirklich so produktiv?

Ebenso anfällig für Fake Work sind Meetings, in welchen Arbeitsprozesse selbst Thema sind. Sowohl der unvorbereitete Einstieg in erklärungsbedürftigen Themenstellungen, als auch das Miteinbeziehen der gesamten Crew, also auch jener Mitarbeiter die in den betreffenden Belangen nicht spezialisiert sind, verschwendet unnötig Ressourcen.

Die Stolpersteine der Technik können zu Zeitfressern werden

Technische Arbeitsmittel können effektives Arbeiten verhindern und zu Fake Work führen, wenn zu komplexe Programme verwendet werden oder die Technik streikt. Jeder hat bereits erlebt, wie zeit- und nervenraubend es sein kann, wenn sich der Computer aufhängt und nicht gespeicherte Texte verloren gehen, der Drucker nicht machen will, was er soll oder das E-Mail-Programm streikt. Derartige Problemfälle kannst du mit Sicherheit nie ganz ausmerzen. Du kannst aber durch einfach zu bedienende Geräte und Programme dafür sorgen, dass deine Mitarbeiter weniger Zeit mit unnötigen Technik-Problemen verschwenden. Automatisches Speichern in Backups ermöglicht, das Ausmaß an verlorener Zeit gering zu halten, wenn ein Gerät den Geist aufgibt.

Technik defekt

Sinnvolle Arbeitsteilung verhindert Fake Work

Als Arbeitgeber siehst du es wahrscheinlich gern, wenn deine Mitarbeiter als „Selbermacher“ auftreten. Der Anspruch, möglichst viel selbst zu erledigen kann aber auch zu Ineffizienz und Fake Work führen, wenn man mehr Arbeit auf sich nimmt, als man abarbeiten kann. Andererseits wird dadurch aber auch verhindert, dass das Projekt an eine darauf spezialisierte Abteilung abgegeben wird. Mitunter kann auch der Versuch, Multitasking zu betreiben, zu vielen minderwertigen Ergebnissen führen, die die ganze Arbeit im Endeffekt redundant machen.

Es ist also häufig ratsam, eine vernünftige Arbeitsplanung und -teilung vorzuschlagen, anstatt einzelnen Mitarbeitern zu viel zuzumuten oder anzuvertrauen. Bedenke dabei, dass Angestellte ihrem Chef gegenüber oft nicht zugeben werden, überfordert zu sein und sie nur schwer „nein!“ sagen können, wenn sie das Gefühl bekommen, du würdest eine bestimmte Aufgabe von ihnen erwarten.

Gamechanger Ressourcenorientierung führt zu mehr Produktivität

Da es auch zu Fake Work führt, sich auf die Probleme zu fokussieren, anstatt auf deren Lösung, stellt sich nach der Identifikation der Fake Work-Komponenten im Unternehmen die Frage nach deren Beseitigung. Fang am besten bei dir selbst an, indem du deine Arbeit strukturierter angehst. Du entkommst der Falle der Fake Work sehr einfach, wenn du deine Ergebnisse messbar machst und dir in einem Plan festsetzt, welches Ergebnis am Ende des Tages, der Woche, des Monats erreicht sein soll. Auf diese Weise erkennst du, wo sich ineffiziente Muster einschleichen.

Durch die Erstellung eines Wochenplans motivierst du dich selbst zur zeitgerechten Einhaltung deines Planes, da du alle Arbeit, die am Vortag liegen geblieben ist, zwingend bis Ende der Woche nachholen musst. Mach deinen Mitarbeitern diese Vorgangsweise zur Vermeidung von Fake Work offenkundig und bitte sie deinem Beispiel zu folgen, indem sie sowohl individuell, als auch im Team Tages-, Wochen- und Monatspläne und -ziele festsetzen. Es ist ein ungemein befriedigendes Gefühl, eine erledigte Aufgabe von der Liste streichen zu können. Darüber hinaus hilft das Festhalten der Vorhaben dabei, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und die Produktivität zu steigern.

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Zeiteinplanung: Die Kunst der adäquaten Schätzung

Die Gefahr dieser Methode liegt wiederum in der Schwierigkeit der Einschätzung, wie viel Arbeitszeit eine gewisse Tätigkeit bei möglichst effizienter Arbeitsgestaltung einfordern wird. Man darf hier auch nicht vergessen, dass das vollständige Ausmerzen von Zeiträubern ein unrealistisches Ziel ist, da man häufig von Faktoren abhängig ist, die man nicht beeinflussen kann, sei es nun die Technik, Kunden, Mitarbeiter oder andere Variablen.

Viele motivierte Mitarbeiter werden sich eventuell auch überschätzen und den Plan zu straff kalkulieren. So können am Ende des Tages, der Woche oder des Monats nicht alle Aufgaben erfüllt werden, was deprimierend sein kann.

Es empfiehlt sich daher stets einen gewissen Puffer miteinzubeziehen, da auch Pausen nicht zu kurz kommen sollten. In vielen Unternehmen gibt es darüber hinaus Aufgaben und Tätigkeiten, die gerade nicht eilen, mit denen man sich aber sinnvoll beschäftigen kann, wenn Zeit bleibt. Weise deine Mitarbeiter darauf hin, dass es beim Erstellen von Arbeitsplänen sinnvoll sein kann, einen Kollegen, der sich das Ausmaß der Aufgaben ungefähr vorstellen kann, einen Blick darauf werfen zu lassen, um ein zu loses oder zu straffes Programm frühzeitig zu erkennen.

Abgehakt und weiter geht’s

Wer schon mal im Chefsessel eines Unternehmens Platz genommen hat, weiß, dass das Motto „Zeit ist Geld“ tatsächlich richtig ist. Oft wird man aber als Unternehmer nicht auf die Tücken der Fake Work hingewiesen. Man muss die Erfahrung erst selbst machen, um aktiv etwas dagegen unternehmen zu können. Das Gute daran ist aber: Jetzt, da du damit beginnst dich auseinanderzusetzen, kannst du der Fake Work aktiv entgegensteuern und die Produktivität in deinem Unternehmen zielgenau steigern. Vergiss dabei nur nicht, dass du und deine Mitarbeiter keine Maschinen seid und es letztlich immer im Auge des Betrachters liegt, was als Zeitverschwendung angesehen wird.

Manchmal braucht es auch ein in die Länge gezogenes Meeting, um kurz in den small talk abzudriften, oder ein zusätzliches Telefonat mit der Angestellten, einfach nur um Nähe und Ansprechbarkeit zu vermitteln und so die Motivation zu erhalten, die für produktives Arbeiten essenziell ist.

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The Golden Circle – das Leadership-Konzept von Simon Sinek

The Golden Circle – das Leadership-Konzept von Simon Sinek

Was du als Unternehmer wissen solltest: The Golden Circle

Anders sein, sich mit dem eigenen Unternehmen von der Masse abheben. Nicht nur das Produkt verkaufen, sondern auch eine Geschichte, einen bestimmten Stil, eine Lebenseinstellung. Das ist es, was heute viele erreichen wollen und müssen, um auf dem hart umkämpften Markt zu bestehen. Steve Jobbs hat dies mit Apple geschafft. Und zwar schon lange bevor Simon Sinek „The Golden Circle“ geschrieben hat.

Differenzierung ist alles

Der US-amerikanische Redner und Autor von „Start with Why“ Simon Sinek befasst sich mittlerweile stark mit den Themen Leadership. Darin enthalten sind die Teilbereiche Marketing und Transformation. Hierzu hat er das Golden Circle Konzept erfunden, dass Unternehmern, aber auch Führungskräften auf allen Entwicklungsstufen ein faszinierendes Tool zur Seite stellt, um die strategische Ausrichtung ihrer Organisation oder ihres Teams auf den Prüfstand zu stellen. Der Stil der eigenen Führung wird hierbei in Frage gestellt, ebenso die Strategie und Vision der Organisation.

Why? How? What?

Grafisch lässt sich das Golden Circle Modell von Sinek in drei konzentrischen Kreisen darstellen, die sich gegenseitig von innen nach außen verstärken. Vergleichbar ist dies auch mit den Kreisen, die ein Stein beim Auftreffen auf eine glatte Wasserfläche hat. Die Fragen bauen teilweise aufeinander auf.

Golden Circle nach Simon Sinek
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Warum

Warum man nie aufhören sollte, nach dem Sinn zu fragen

Was ist dein Antrieb? Woran glaubst du? Die Antwort auf die Frage „Warum?“ ist wohlweislich der wichtigste Punkt, nachdem du deine Marketing-Bemühungen ausrichten solltest. Auch als Führungskraft musst du dir diese Fragen stellen, um als authentisch wahrgenommen zu werden. Deine Führung muss „glaubhaft“ sein. Du musst der Kundschaft bzw. deinen Mitarbeitern etwas liefern, das ein Problem löst. Die Werbebotschaft sollte zum Handeln inspirieren und den Kauf glaubhaft mit einem höheren Sinn in Verbindung bringen. Es darf sich nicht nur um einen banalen Kauf handeln, sondern der Kauf genau dieses Produktes muss dem Kunden einen einzigartigen Mehrwert liefern. Möchte man Sineks Theorie glauben schenken, spricht dieser einzigartige Mehrwert das limbische System im Gehirn an. Kein Zufall, dass dort auch die Entscheidungen im Gehirn getroffen werden. Die Frage nach dem „Warum?“ steht also – neben einer Vision für dein Unternehmen – am Anfang einer gelungenen Strategie. Du möchtest schließlich so viele Menschen wie möglich zu einer Kaufentscheidung bewegen.

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Wie

Wie kannst du Menschen von deinem Unternehmen überzeugen?

Wie arbeitest du? Welche Prozesse differenzieren dein Unternehmen? Was lässt dich unter tausenden anderen hervorstechen? Jedes Unternehmen muss hier den richtigen Weg finden: ob nun digitalisierte, hochtechnisierte Produktion oder echte Handarbeit mit edlen, nachhaltigen Materialien. Wichtig ist laut Golden Circle, dass du dich möglichst eindeutig positionierst. Wie erreichst du das? Sinenk empfiehlt hier, deiner Zielgruppe möglichst einleuchtend zu erklären, warum deine Herangehensweise der ultimative Weg ist, um ans Ziel zu gelangen. Unterstützend wirkt die richtige Werbung, in der du informierst, was dich von deinen Mitbewerbern unterscheidet. Ob nun die modernste Technologie, den besten Kundenservice oder auch unschlagbare Preise für echte Qualität.

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Was

Die wohl einfachste Frage: Was macht dein Unternehmen?

Du wirst sicherlich begeistert in wenigen Worten zusammenfassen können, was dein Core Business ist und warum dein Unternehmen das gut macht, was es macht. Ob nun Produkte oder Dienstleistungen, beschreibe dabei so genau wie möglich, was du dem Kunden „Gutes tun kannst“. Dies gehört zu einer guten Strategie.

Auch hier meldet sich Sinek wieder zu Wort, denn er geht davon aus, dass die „Was?“-Frage wohl am unwichtigsten ist, denn sie baut letztendlich auf den beiden vorangegangenen Fragen auf. Diese Frage trägt weniger zur Entscheidungsfindung bei wie die beiden ersten Fragen. Die „Was?“-Frage spricht laut dem Golden Circle-Konzept den Neocortex des Gehirns an, der für das rationale Denken zuständig ist. Dies bedeutet aber nicht, dass du dir bei der Beantwortung dieser Frage keine Mühe geben solltest. Mache deinen Brand Purpose (Sinn und Zweck deiner Marke) deutlich und differenziere dich so von deinen Wettbewerbern.

Gibt es Alternativen zum Golden Circle?

Ja, die gibt es! Ein ähnliches Modell ist die „Brand Benefit Ladder“. Diese wird auch als Nutzenhierarchie Check bezeichnet. Ebenso wie der Golden Circle, hat dieses Konzept das Ziel, dem Verbraucher im Rahmen deiner Strategie und Vision durch psychologische Einflussnahme zu vermitteln, dass er dein Produkt braucht. Dabei wird davon ausgegangen, dass du eine stärkere Kundenreichweite und Kundenbindung erreichst, wenn du es schaffst, deine Zielgruppe auf emotionaler Ebene anzusprechen. Das gleiche gilt auch in allen Themen, die Führung betreffen. In diesem Zusammenhang reden wir dann von deinen Mitarbeitern. Durch die Brand Benefit Ladder erhältst du die Chance, deine Marke aus den Augen der Kundschaft zu betrachten. So kannst du herausfinden, ob dein Produkt oder deine Dienstleistung die emotionalen Bedürfnisse der Kunden erfüllt, und kannst gegebenenfalls nachjustieren.

Die Brand Benefit Ladder ist eng an die Maslow’sche Bedürfnispyramide angelehnt. Diese besagt, dass eine Marke zunächst die Grundbedürfnisse stillen muss, bevor sie weitere Stufen aufsteigen kann. Am Ende der Pyramide steht ein gesellschaftlicher Nutzen, der erreicht werden muss. Wenn du dich für die Anwendung der Brand Benefit Ladder auf deine Organisation/dein Produkt entscheidest, kannst du im Rahmen deiner Strategie folgende Fragen beantworten:

– Welche Produktmerkmale bieten wir an, die Vorteile für unsere Zielgruppe bieten?
– Warum sollte sich unsere Zielgruppe für unsere Produkte interessieren?
– Wie sollten sich Kunden fühlen, wenn Sie unser Produkt erwerben?

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Fazit zum Golden Circle von Simon Sinek

Beide Systeme beschäftigen sich mit der Marktfähigkeit deines Produkts und/oder deines Unternehmens, wobei die Brand Benefit Ladder noch etwas mehr in die Tiefe geht und weitere Teilbereiche beleuchtet. Auch die Themen Führung, Strategie und Vision werden bei beiden Konzepten eingehend beleuchtet.

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Frollegen – Wenn aus Kollegen Freunde werden

Frollegen – Wenn aus Kollegen Freunde werden

Frollegen – Kollegen, die gleichzeitig auch Freunde sind. Freundschaften auf der Arbeit sind schön, können aber auch Probleme mit sich bringen.

Die meiste Zeit in der Woche verbringen wir auf der Arbeit. Zeit mit Familie und Freunden ist rar – und kann oft nur am Wochenende so richtig genossen werden. Umso besser ist es dann, wenn man seine Freunde direkt im Büro hat, oder?

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Was sind Frollegen?

Wenn aus einem kollegialen Verhältnis Freundschaft wird, spricht man von sogenannten Frollegen. Laut einer Forsa-Umfrage haben bereits die Hälfte der deutschen Berufstätigen im Arbeitsumfeld Freunde gefunden. Gleiche Aufgaben, Parallelen im Lebenslauf und gemeinsames Ärgern über den Chef – das verbindet. Oftmals so sehr, dass Teammitglieder nach Feierabend noch Zeit miteinander verbringen – der beste Weg zu einem freundschaftlichen Verhältnis.

Freund und Kollege: Kann das gut gehen?

Gute Teams vertrauen sich und können gut zusammen arbeiten. Ob beim Brainstorming oder der Urlaubsvertretung: Als Kollege steht man füreinander ein. In Freundschaften ist das auch so. Bei Frollegen stellt sich aber über kurz oder lang die Frage: Kann das gut gehen? Schließlich gibt es ähnliche Dilemma mit Liebespaaren auf der Arbeit. Hat sich das Paar einmal gestritten, wirkt sich das auf die Arbeit aus. Bei befreundeten Teammitgliedern kann das auch passieren – muss es aber nicht, wenn gewisse Regeln beachtet werden.

Arbeit bleibt im Büro

Unter Freunden, die auch Kollegen sind, ist es normal sich über den Job, den Chef oder die fiese Kollegin aus dem Nachbarbüro aufzuregen. Doch nach Feierabend sollte abgeschaltet werden – und das gilt auch für Frollegen. Die Arbeit bleibt im Büro. Ein freundschaftliches Verhältnis macht schließlich mehr aus als gemeinsame Projekterfolge.

Freundschaft als Basis?

Sympathie und ein vertrauensvolles Verhältnis sind die Basis für Kollegen, aus denen Freunde werden können. Eine Freundschaft beruht auf Respekt und gegenseitiger Zuneigung. Man mag den anderen so, wie er ist.

Gute Arbeitskollegen oder mehr?

Jeder hat einen Work-Buddy: Sei es die Kollegin am Schreibtisch gegenüber oder der Azubi im selben Alter. Auf der Arbeit ist man dicke und auch bei der Arbeitseinteilung ist man sich stets einig. Ist diese gute Kollegschaft schon mehr? Ein sicheres Zeichen, dass es sich immer noch um reine Kollegschaft handelt, ist die Verweigerung eines Kollegen sich auch privat zu treffen – und damit ist nicht das tägliche Mittagessen in der Kantine gemeint. Treffen sich Angestellte auch privat, laden sich gegenseitig ein oder feiern zusammen, beginnt und wächst ein freundschaftlicher Austausch.

Die Vorteile von Frollegen

Ein Arbeitskollege als Freund hat viele Vorteile. Wenn im Job Herausforderungen warten oder man sich in einer Krise befindet, können Frollegen eine große Stütze sein. Sie kennen die Arbeitsumgebung, den problematischen Vorgesetzten oder die Stolpersteine im gemeinsamen Projekt. Durch das große Verständnis wird der Arbeitskollege zum Zuhörer und Ratgeber. Das hilft oft mehr als ein Gespräch mit dem Partner.

Achtung ist geboten, wenn sich Freund oder Freundin zuhause ausgeschlossen fühlen. Denn auch sie können als außenstehende Person eine große Hilfe sein und Situationen auf der Arbeit mit Abstand bewerten.

Zudem steigt die Produktivität am Arbeitsplatz, wenn man sich im Job rundum wohl fühlt. Vor allem für jüngere Arbeitnehmer ist das Arbeitsklima und ein sympathisches Team wichtiger als ein hohes Gehalt. Spaß auf der Arbeit steigert nachweislich die Leistungsfähigkeit.

Work Wife & Work Husband – Enge Arbeitskollegen gleichen Privatleben aus

In Agenturen und Start-ups herrscht bekanntlich ein lockerer Ton. Jeder duzt sich, nach Feierabend wird noch Bier getrunken und gekickert. Diverse Firmenfeiern unterstreichen das freundschaftliche Kollegenverhältnis. Die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben verschwimmen zusehends.

So mancher findet hierin einen Ausgleich zum Privatleben. Alleinstehende suchen häufiger einen engeren Kontakt zu den Kollegen als Verheiratete mit Familie. Im Englischen spricht man vom sogenannten Work Wife oder Work Husband.

Zusammen mit den Kollegen ein Bier nach der Arbeit gönnen

Die Nachteile von Frollegen

Enge kollegiale Verhältnisse haben meistens Nachteile für den Job, denn man hält sich gegenseitig mit Kritik zurück und verpasst somit die Chance, sich konstruktiv weiterzuentwickeln. Um den anderen nicht zu verletzen, werden Fehler nicht angesprochen. Das kann fatal enden und sogar den Projekterfolg gefährden. Frollegen sollten sich stets bewusst sein, dass sie professionell bleiben müssen und der Job nichts mit der Freundschaft zu tun hat. Und als Freund schätzt man Ehrlichkeit – die ist als guter Arbeitskollege auch gefragt.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Arbeit des Frollegen erledigt wird. Aus Nettigkeit oder weil Nein sagen zu schwer fällt. Auch hier sollten Kollegen schauen, dass sich die Verhältnisse nicht verschieben.

Auf Rücksicht auf den Frollegen die Beförderung ausschlagen? Das sollte niemand tun auch nicht verlangen. Aus falscher Bescheidenheit oder Rücksicht kann das gewonnene Vertrauensverhältnis belastet werden.

 

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Fazit

Frollegen gehen auf dem Mittelweg

Wie so oft im Leben greift der goldene Mittelweg. Frollegen sollten sich nicht sofort in eine enge Bindung stürzen, sondern das Verhältnis als Freund langsam ausbauen. So bleibt am Anfang noch Distanz gewahrt. Mit der Zeit zeigt sich, ob aus den guten Teammitgliedern mehr wird und wahre Buddies entstehen, die sich ihre Karrieren gegenseitig gönnen. Vor allem bei befreundeten Arbeitskollegen, die unterschiedliche Hierarchien im Unternehmen einnehmen, bleibt der gegenseitige Respekt essentiell.

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Mit mehr Energie durchstarten – Tipps für eine effektive Mittagspause

Mit mehr Energie durchstarten – Tipps für eine effektive Mittagspause

Sicherlich kennst du das Gefühl, wenn man gen Mittag auf der Arbeit einfach einen Durchhänger hat. Egal ob im Büro, auf der Baustelle oder an der Kasse: nach vier bis fünf Stunden Anstrengung ist bei den meisten erstmal die Luft raus.

Vollkommen verständlich, denn vielerorts hat die Philosophie eines „Nine-to-Five“-Jobs schon längst an Eigendynamik gewonnen und ist zum „Seven-to-Six“ oder sonstigen dazwischen geworden. Dies liegt auch vor allem an unserer eigenen Arbeitsmoral. Niemand möchte schlecht vor dem Vorgesetzten dastehen, sich blamieren, weil man zu wenig oder gar unzufriedenstellend gearbeitet hat. Dabei ist diese Perspektive der vollkommen falsche Ansatz, sich in das Berufsleben zu stürzen.

Mindestens eine halbe Stunde Pause sind vom Gesetzgeber für Arbeitende nach maximal sechs Stunden Arbeit vorgeschrieben. Das bedeutet, dass uns im Büro täglich zwischen 30 und 60 Minuten zur freien Verfügung stehen. Diese gilt es möglichst effizient zu nutzen, damit wir die letzten Stunden bis zum Feierabend auch noch alles geben können, um den Arbeitstag erfolgreich abzuschließen.

Ab in die Mittagspause: So nutzt du die Zeit am effektivsten

Forscher haben herausgefunden, dass eine strukturierte Einteilung der verfügbaren Zeit in der Mittagspause helfen kann, erholt und gestärkt an den Arbeitsplatz zurückzukehren. So sollten nach dem 60-30-10-Prinzip etwa 60 Prozent der Pause in eine gesunde Mahlzeit investiert werden, 30 Prozent mäßiger Bewegung und etwa 10 Prozent der Erholung dienen. Wie du nun deine kleine Auszeit vom Schreibtisch oder auch dem Schutzhelm effektiv ausnutzen kannst, dazu stellen folgende Punkte die besten Grundlagen dar:

Guten Appetit! Kräfte stärken in der Mittagspause

Besonders Frühaufsteher und Nicht-Frühstücker werden das Gefühl kennen, zur Mittagszeit vermehrt unter Gähnen und Konzentrationsstörungen zu leiden – vor allem am Schreibtisch. Zurückzuführen ist das auf den Energiemangel, der sich in unserem Körper breit macht, denn bereits nach mehreren Stunden Arbeit ist die Kapazität der Nährstoffe vom zeitigen Frühstück und vor allem dessen Ausbleibens beinahe aufgebraucht.

gesunde Snacks

Entgegenwirken kannst du diesem Trägheitsgefühl mit einem Snack zwischen Arbeitsbeginn und Mittagspause, etwa einer proteinreichen Banane oder einem Müsliriegel. Versuche dabei, auf viel Zucker zu verzichten, denn dieser dient nur für kurze Zeit als Energiebooster und lässt dich im Nachhinein wieder auf ein Null-Level sinken. Das gilt auch für zuckerhaltige Getränke, zum Beispiel unverdünnte Säfte oder Limo während der Arbeitszeit.

Die bessere Alternative wäre, sich nach der ersten Tageshälfte am Arbeitsplatz bewusst für einen Break zu entscheiden – und dieser Break setzt auch das Erheben und Entfernen vom Schreibtisch voraus. Mittagspausen am Schreibtisch selbst sind also nicht sinnvoll!

Nimm dir zum Essen die nötige Zeit, die du brauchst und versuche, nicht zu hetzen. Das schlägt schnell auf den Magen und trägt nicht zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit bei. Außerdem sollte deine Mahlzeit möglichst ausgewogen ausfallen. Vermeide daher besonders fetthaltige Kost und setze auf leichte Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Sie verhindern im weiteren Tagesverlauf, dass dein Körper zu sehr mit der Verdauung beschäftigt ist und liefern gleichzeitig die nötige Energie für anspruchsvolle Denkprozesse am Schreibtisch.

Sportlich kombiniert ist halb verdaut

Unser Körper muss nach ausgiebigem Essen in den Verdauungszustand versetzt werden, was dazu führt, dass wir schnell müde werden und uns zu einem Schläfchen zurückziehen wollen.

Eine Pause zu machen, um Nahrung zu sich zu nehmen hat also genau genommen denselben Effekt, wie gar nichts zu Essen und schlicht weiterzuarbeiten, magst du nun vielleicht denken. In erster Linie ist dieser Ansatz richtig, jedoch macht die körperliche Aktivität den Unterschied. Wer viel Zeit im Büro vor dem Bildschirm verbringt, gibt seinen Organen länger Zeit, die zugeführte Energie zu verarbeiten. Ein schneller Spaziergang um mehrere Häuserblocks allein kann in diesem Fall schon Wunder bewirken:

Spaziergang in der Mittagspause

Du sendest deinem Körper mit einem kurzen Powerwalk Signale, dass du die Nährstoffe deiner Brotzeit in der Mittagspause bereits JETZT benötigst – und schon setzt der Verdauungsvorgang ein. Auch wenn es die nötige Kraft braucht, sich nach einer Mahlzeit zum Spazierengehen aufzuraffen, wirst du schnell bemerken, wie gut dir die frische Luft, das Vitamin D und die Bewegung tun. Zurück am Arbeitsplatz kannst du deine neu gewonnene Energie direkt einsetzen.

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Kleiner Tipp

Gerade bei Jobs im Büro ist Bewegung und Abwechslung besonders wichtig. Ausreichend Bewegung kannst du auch schon während deinem Arbeitsalltag einbauen, indem du statt dem Aufzug einfach die Treppe nimmst oder das Auto mehrere Blocks entfernt parkst. Versuche auch, für ein Glas Wasser zwischendurch aufzustehen. So gibst du kraftloser Müdigkeit bei der Arbeit keine Chance!

Energie aufladen in der Mittagspause mit Power-Naps

Ballaststoffreiches Essen begünstigt in jedem Fall Trägheit am Arbeitsplatz, ist jedoch nicht immer vermeidbar. Man darf sich schließlich auch mal etwas gönnen! Das gilt auch für Nickerchen im Büro, die sich zeitweise gut und gerne in die Mittagspause integrieren lassen.

Vielleicht gibt es eine Ruhezone in deinem Betrieb oder ein abgeschiedenes Eck, in welches man sich ungestört zurückziehen kann. Wenn nicht, wäre jetzt der Zeitpunkt, über eine solche Anschaffung nachzudenken. Denn manchmal hilft auch der größte Spaziergang nichts – man muss sich einfach mal kurz ausruhen. Wissenschaftlich gesehen ist ein Mittagsschlaf von etwa 10 – 30 Minuten optimal, um sich von anstrengenden Arbeiten zu erholen. Alles, was über diese halbe Stunde hinaus geht, fällt unter die sogenannte Tiefschlafphase und kann uns kontraproduktiv zusetzen.

Für das Power-Napping gilt es also, sich unbedingt einen Wecker zu stellen, die Augen kurz zu schließen und sich – wenn möglich – sogar in einer aufrechten Position an einem bequemen Ort anzulehnen. So erzielt man durch ein rasches Schläfchen den gewünschten Effekt für mehr Energie nach der Pause.

Was sonst noch hilft …

Im obigen Artikel hast du nun also die effektivsten Arten zum sinnvollen Zeitvertreib in deiner Pause auf der Arbeit kennengelernt. Natürlich gibt es aber noch viele andere wirksame Alternativen, die zu mehr Schwung und Abwechslung im Büro beitragen. Abwechslung ist dabei das relevante Stichwort:

Triff dich auf einen Plausch mit den Kollegen, setzt euch zusammen, tauscht euch über andere Themen abseits des Arbeitsalltags aus. Wichtig ist in erster Linie, dass du für 30 – 60 Minuten auf andere Gedanken kommen kannst und nicht an deinen Schreibtisch gebunden bist. Die nötige Energie für den Nachmittag kommt dann meist ganz von selbst!

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