Der Ehrbare Kaufmann – Unternehmensethik

Der Ehrbare Kaufmann – Unternehmensethik

Über Jahrhunderte hat der Begriff des Ehrbaren Kaufmanns die Definition guten, verantwortungsbewussten Unternehmertums geprägt. Das Handeln des Unternehmers war von einer nachhaltigen Strategie geprägt, die einen langfristigen Erfolg zum Ziel hatte. Der Unternehmer übernahm Verantwortung für sein Unternehmen, für seine Mitarbeiter, aber auch für die Gesellschaft.

Doch gibt es in Zeiten, in denen Manager Millionenbezüge kassieren und Unternehmen vor allem Rendite- und Dividendenzielen hinterherjagen, noch Platz für die Prinzipien eines Ehrbaren Kaufmanns?

Was ist ein ehrbarer Kaufmann?

Eine wissenschaftliche oder gar gesetzliche Definition gibt es nicht. Vielmehr beruht der Begriffe des Ehrbaren Kaufmanns auf einer langen Tradition, die Europas Unternehmensethik über Jahrhunderte prägte. Noch heute wird der Begriff im IHK-Gesetz verwendet, ohne dass der Gesetzgeber erklärt, was er unter „ehrbar“ versteht.

Erstmals begegnet uns der Begriff bereits im Mittelalter, in dem das Leitbild beispielsweise die Kaufleute im Städtebund der Hanse prägte. Der Ehrbare Kaufmann gilt als jemand, der humanistische Grundsätze lebt und über ein fundiertes kaufmännisches Wissen verfügt. Außerdem verfügt er über positive Eigenschaften wie Redlichkeit, Weitblick, Fleiß, Gerechtigkeit, Entschlossenheit, aber auch Demut.

Das Streben nach Gewinn und ethischen Prinzipien bilden im Handeln des Unternehmers eine Einheit. Dabei erkennt er, wie wichtig zufriedene Mitarbeiter für seinen Unternehmenserfolg sind. Loyal verhält er sich nicht nur gegenüber seinen Kunden und Lieferanten, auch ein seriöser Umgang mit den Wettbewerbern gehört zur Unternehmensethik.

Gesellschaftliche Verantwortung übernimmt der Unternehmer durch die Ausbildung von jungen Menschen und durch sein gesellschaftliches Engagement in der Gemeinde. Auch die Folgen seines Handels für die Umwelt spielen in den Unternehmensentscheidungen eine Rolle.

Doch was sind die Grundzüge ehrbaren Handelns und wie stark ist dies noch heute in der Wirtschaft präsent?

Tugend des Kaufmanns – Ehrlichkeit

Ehrlichkeit ist eine Tugend, die scheinbar keinen allzu großen Stellenwert mehr in unserer Gesellschaft einnimmt. In einem Klima, das jedem Fehlerlosigkeit abverlangt, wird es schwerer, die eigene Authentizität zu bewahren.

Lohnt es sich, Erfolg auf Lügen aufzubauen?

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Beispiel

Das Beispiel Volkswagen zeigt, dass sich damit kein nachhaltiger Erfolg aufbauen lässt.

Der Konzern behauptete in Werbebotschaften, dass die Abgase seiner Diesel besonders sauber sind. Irgendwann kam der Betrug ans Licht: Die Abgaswerte wurden manipuliert. Die Autos waren nicht schlechter als vorher, aber der Imageverlust war verheerend. Hinzu kamen saftige Vertragsstrafen und die Erkenntnis, dass sich die Lüge nicht lohnte.

Der Autokonzern verzichtete auf eine nachhaltige Unternehmenspolitik zugunsten schneller Erfolge. Das Beispiel zeigt auch, wie schnell mühsam erarbeitetes Vertrauen zerstört wird und wie schwer es ist, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Das Management setzte in diesem Fall stark auf die Dividende von Aktionären und verdrängte dabei Prinzipien Ehrbarer Kaufleute. Nachhaltigkeit, Verantwortung für die Mitarbeiter, deren Arbeitsplatz plötzlich nicht mehr sicher war, und die Verantwortung gegenüber Kunden und Gesellschaft ignorierten die Manager für den kurzfristigen Erfolg.

Überschrift

Tugend des Kaufmanns – Verlässlichkeit

Ein Unternehmer, der Vereinbarungen in der Geschäftswelt nicht einhält, hat es schnell schwer, Geschäftspartner zu finden.Vertrauen ist ein hohes Gut und sollte eines der Grundprinzipien der Unternehmensethik sein. Dabei geht es nicht nur um die Einhaltung von geschlossenen Verträgen. Dies gilt beispielsweise auch für Terminzusagen, die Eigenschaften eines Produktes oder die Einhaltung vereinbarter Zahlungsziele.

Kunden wenden sich schnell ab, wenn ein Produkt nicht die zugesicherte Qualität besitzt. Wenn ein Mangel im Rahmen einer Reklamation nicht behoben wird, ist das Vertrauen des Kunden schnell nachhaltig zerstört. Hier kommt auch die Ehrlichkeit wieder ins Spiel. Ein Ehrbarer Kaufmann gesteht einen Fehler ein und macht ihn wieder gut. Ein Kunde oder Geschäftspartner wird Fehler meist tolerieren, wenn der Kaufmann das Problem aus der Welt schafft. Niemand ist unfehlbar, das Eingestehen eines Fehlers sorgt für Vertrauen.

Verlässlichkeit ist aber auch gegenüber dem Personal wichtig. Wenn sich ein Mitarbeiter auf Aussagen der Führungskraft verlassen kann, dient dies der Motivation und sorgt so für höhere Arbeitsergebnisse. Außerdem arbeitet der Mitarbeiter gern für das Unternehmen und bleibt diesem lange erhalten. Dies sorgt für eine geringere Mitarbeiter-Fluktuation, was sich positiv auf den Ablauf innerbetrieblicher Prozesse auswirkt.

Tugend des Kaufmanns – Wertschätzung

Wertschätzung für die eigenen Mitarbeiter, für Kunden und Lieferanten haben in vielerlei Hinsicht positive Auswirkungen auf das Unternehmen. Wer seinem Gegenüber mit Respekt begegnet, erhält meist auch Anerkennung zurück. Respekt heißt dabei nicht, die eigene Meinung zu verleugnen und Kritik zu unterlassen.

NETZkultur Werte

Das Wie ist entscheidend. Wenn ein Mitarbeiter einen Fehler beging, ist es selbstverständlich Aufgabe der Führungskraft, diesen auszuwerten. Dabei sind aber Schuldzuweisungen und Beschimpfungen kein gutes Mittel. Vielmehr sollten Vorschläge zu künftigen Fehlervermeidung im Vordergrund stehen.

Genauso falsch ist es, über einen Fehler hinwegzusehen. Dies können Mitarbeiter völlig falsch interpretieren und so weniger auf eine ordnungsgemäße Ausführung der Arbeit achten.

Ähnlich verhält es sich beim Umgang mit Kunden oder Lieferanten. Eine Begegnung auf Augenhöhe erleichtert den Zugang zum Gegenüber. Der Kunde ist vielleicht bereit, etwas mehr zu zahlen, der Lieferant räumt eventuell einen Rabatt ein. Oft sind diese Entscheidungen von Sympathie und Wertschätzung geprägt. Wer hier mit Hochmut auftritt, hat einen Wettbewerbsnachteil.

 

Tugend des Kaufmanns – Kostenbewusstsein

Wenn Unternehmer Mitarbeiter und Geschäftspartner auf Kostenbewusstsein verpflichten, sollten sie dies auch vorleben. Es gehört nicht zu einer erfolgreichen Unternehmensethik, Wasser zu predigen und selbst im Schampus zu baden.

Wenn sich Mitarbeiter auf Dienstreisen mit der „Holzklasse“ zufriedengeben sollen, ist die Wirkung auf die Belegschaft verheerend, wenn der Chef mit dem Privatjet fliegt. Damit zeigt der Unternehmer fehlende Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Nicht selten schließen diese dann mit dem Unternehmen ab und betreiben Dienst nach Vorschrift.

Unzufriedene Mitarbeiter können für einen Betrieb zu einer ernsten Gefahr werden. Nicht selten sind sie es, die Betriebsgeheimnisse weitergeben oder Know-how zum Mitbewerber mitnehmen.

Aber auch gegenüber Geschäftspartnern kann sich ein verschwenderischer Unternehmer in einen Nachteil begeben. Warum sollte jemand einem Menschen, der seinen Reichtum offen zur Schau stellt, einen Rabatt oder einen anderen Vorteil gewähren? Offenbar hat er es doch gar nicht nötig.

Tugend des Kaufmanns – Soziale Verantwortung

Ein Ehrbarer Kaufmann achtet nicht nur auf die Produktionszahlen und Erträge. Er ist sich seiner sozialen Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und der Gesellschaft bewusst. Es passt nicht, wenn Kapitalgesellschaften gern Verluste verstaatlichen und die Gewinne an die Aktionäre ausschütten.

Entsprechend kritisch sieht die Gesellschaft in Deutschland Unternehmen wie die Lufthansa, die sich in der Krise mit Milliarden aushelfen lässt, aber gleichzeitig zehntausende Mitarbeiter entlässt. Dass der Konzern ein Tochterunternehmen im Steuerparadies Kaimaninseln besitzt, ließ viele Beobachter fassungslos zurück.

Aber ist dies heute allgemeiner Bestandteil der Unternehmensethik? Nein, denn die Mehrheit der Unternehmer zahlt pünktlich steuern und engagiert sich in der Region, indem sie beispielsweise örtliche Vereine unterstützen. Viele Unternehmer sind der Garant für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Sie erlangen dadurch hohes Ansehen, was sich oft auch im Erfolg ihrer Betriebe zeigt.

 

Tugend des Kaufmanns – Anstand

Loyalität zum Unternehmen und seinen Mitarbeitern, niemanden korrumpieren, kein Vertrauen missbrauchen – dies sind weitere Attribute, die einen Ehrbaren Kaufmann auszeichnen. Sind die Unternehmer, die nach den Grundsätzen dieser Kaufleute agieren ausgestorben? Nein, es gibt sie und sie sind erfolgreich. Wolfgang Grupp von Trigema oder Werner Otto, der Gründer der Otto-Gruppe, sind prominente Vertreter einer immer noch sehr großen Gruppe verantwortungsbewusster Unternehmer.

Dauerhafter Erfolg eines Unternehmens basiert immer noch auf den Tugenden, die schon im Mittelalter galten. Kurzfristig zahlt es sich vielleicht aus, diese Werte über Bord zu werfen. Wer allerdings ein langfristiges Geschäft aufbauen will, ist auf Vertrauen angewiesen. Wenn da die Grundsätze Ehrbarer Kaufleute nicht zur Unternehmensethik gehören, ist ein Scheitern des Geschäfts wahrscheinlich.

GTD – Getting Things Done

GTD – Getting Things Done

Mit Getting Things Done ans Ziel: Eine produktive Methode für alle Lebensbereiche

Huch, da war doch was! Deine Aufgaben fallen dir in letzter Minute oder manchmal viel zu spät wieder ein? Du wolltest mit deinem Kunden doch über das Angebot vom letzten Freitag sprechen. Im Telefonat ist es dir aber völlig durchgerutscht? Du denkst schon Tage vorher (und immer wieder und wieder) über kommende Aufgaben und Vorbereitungen zu Terminen nach? Keine Sorge, zu viele Aufgaben belasten und wachsen nicht nur dir über den Kopf.
Ein guter Ansatz, um Herr der Lage zu werden, ist Getting Things Done.

Was ist Getting Things Done überhaupt?

Getting Things Done (oder kurz GTD) ist die Selbstverwaltungsmethode von David Allen.
Das Ziel: Den Kopf entlasten und dennoch effizient und stressfrei arbeiten.
Die GTD Methode beruht darauf, die täglichen Informationen und daraus ergebenden Aufgaben mit kontextbezogenen Aufgabenlisten zu verbessern. Damit erreichst du sowohl einen Blick auf verschiedene Themen als auch die Kontrolle über deinen Arbeitsablauf. Hierfür musst du lediglich alle anstehenden Aktionen  strukturiert aufzeichnen und dadurch deinen Kopf für wichtigere Dinge frei machen. Dank dieser strukturierten Organisation kann dein Kopf sicher sein, dass nichts vergessen wird. Du kannst dich besser auf Aufgaben konzentrieren, die aktuell relevant sind, und dich in Ruhephasen voll entspannen, weil nichts anderes im Kopf herumgeistert.
Mit GTD unterteilst du dabei größere Aufgaben in kleinere Unteraufgaben, für die du bestimmte Fristen festlegst. Regelmäßige Analysen stellen sicher, dass du alle Projekte und Aufgaben im Auge behältst, Schwachstellen in deinem System identifizierst und Verbesserungen vornimmst.

Der Getting Things Done Workflow

Der GTD Workflow mit infra-struktur
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Sammeln

Sammel alle wichtigen Informationen an so wenigen Orten wie möglich.
Beispiele: E-Mails, Anrufnotizen, Aufgaben, Dokumente, Nachrichten von Kollegen.
All diese Informationen werden in der GTD-Methode als „Eingang“ gesehen. Im Sinne von „welche E-Mails, Aufgaben etc. sind eingegangen und müssen bearbeitet werden“.

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Verarbeiten

Entscheide darüber, was mit deinem „Eingang“ zu tun ist. Musst oder kannst du überhaupt etwas unternehmen? Wenn nicht, z.B. eine E-Mail Werbung, dann weg damit.
Lautet die Antwort JA und du kannst das Thema in maximal 2 Minuten erledigen? Dann mach es!
Andernfalls beschäftigst du dich noch weitere Male mit dem eigentlich kleinen Thema von gerade einmal 2 Minuten und am Ende werden es fix 20 Minuten.

Organisieren

Du benötigst mehrere Schritte und erst Recht mehr als zwei Minuten, um die Aufgabe zu erledigen? Dann organisiere diese Schritte in einem separaten Projekt.  Bestandteile sind da z.B.
– Kalender: Termin mit Frau Mayer abstimmen
– Warten auf Feedback: Technische Details intern mit deinem Kollegen Sven klären, damit du dich auf den Termin vorbereiten kannst. Hat Sven dir die Infos bereits zur Verfügung gestellt?
– Vielleicht später: Ideen und Dinge, die zu einem späteren Zeitpunkt relevant sein könnten

Überblick verschaffen

Überprüfe regelmäßig ob alles passt. Schaue täglich in deine Eingangslisten und deinen Terminkalender. Einmal pro Woche solltest du außerdem einen Wochenrückblick durchführen: Termine und Nacharbeiten prüfen, erfolgreiche abgeschlossenen Themen abhaken, nächste Schritte für die jeweiligen Projekte festlegen.

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Ran an die Arbeit

Du musst dir Bewusst machen, dass bei GTD von drei Arten der Arbeit unterschieden wird:

1. Geplante Arbeit
2. Ungeplante Arbeit
3. Definieren von Arbeit

Mit Getting Things Done solltest du den größten Teil deiner Zeit mit geplanter Arbeit verbringen.
Um richtig zu entscheiden was du als Nächstes erledigen musst, muss deine Planung auf folgenden Kriterien basieren:

– Umgebung
– Energie
– Zeit
– Priorität

Vier Listen der GTD Methode

Die GTD Methode basiert auf vier Listen. Die können besonders einfach und effizient mithilfe von Software verwaltet werden.

Aktionslisten 

Auf dieser Liste werden die „nächsten Schritte“ so formuliert, dass die zugehörige Aufgabe direkt gestartet werden kann, ohne erneut darüber nachzudenken (z. B. „Dokumente im Büro suchen“ anstelle der breit formulierten Aufgabe „Steuererklärung erstellen“). Abhängig von der Aufgabenanzahl ist es sinnvoll, die folgenden Aktionen je nach Kontext separat zu organisieren. David Allen empfiehlt, sie entsprechend den für die Ausführung der Aufgaben erforderlichen Ressourcen aufzurufen. Geeignete Namen für Kontextlisten sind beispielsweise „Telefon“, „Internet“ oder „Auto“. Bei einer wöchentlichen Überprüfung werden alle Listen überprüft und aktualisiert.

Liste der Projekte

Hier laufen alle Projekte zusammen und werden aufgezeichnet. Projekte sind Aufgaben, die nicht innerhalb von 2 Minuten oder in nur einem Schritt erledigt werden können. Ein GTD Projekt sollte nach Möglichkeit attraktiv ausformuliert werden.

Kalender

Termine werden im Kalender aufgezeichnet. Nur zeitbezogene Aufgaben (Besprechungen, z. B. Meetings), tagesbezogene Aufgaben oder Zeitinformationen (z. B. Erinnerungen an Geburtstage oder Informationen zu Hotel für Geschäftsreisen).

Warte-Liste

Ein wichtiges Element von GTD ist die Tatsache, dass zu Beginn des Workflows untersucht wird, ob die Tätigkeiten delegierbar sind. In diesem Fall wird die delegierte Aufgabe in diese Liste eingetragen.

Die Implementierung von GTD beginnt mit einer Aufzeichnung aller offenen Baustellen. Laut David Allen umfassen diese Baustellen alle Maßnahmen, Ziele, Projekte und Verpflichtungen, die noch nicht umgesetzt wurden. Alle „Baustellen“ werden aufgezeichnet und in das System integriert.

Fazit: Getting Things Done hilft!

Getting Things Done ist eine gut umsetzbare Selbstverwaltungsmethode. Zahlreiche Nutzer haben dies in ihren Erfolgsberichten bestätigt. Menschen, die den analytischen und strukturierten Ansatz von GTD schätzen und längst Klarheit über ihre Prioritäten und Ziele haben, können von der Methode besonders profitieren. Jeder, der mit verschiedenen Aufgaben betraut ist, bekommt praktische Hilfe mit einem System, das für eine bessere Aufgabenplanung und Organisation verwendet werden kann.

Getting Things Done praktisch im Unternehmen einsetzen

GTD ist eine etablierte Methode, um den Kopf frei zu bekommen und gleichzeitig nichts zu vergessen. Wie David Allen setzen auch wir darauf, alles zentral in einem System zu verwalten, damit das ganze Unternehmen auf dem Stand der Dinge ist. So kann sich jeder einzelne schnell und einfach organisieren und verliert nie den Überblick. Unsere Lösung infra-struktur ist sogar mitunter aufbauend auf der GTD-Methode entwickelt worden.

infra-struktur für mehr Getting-Things-Done

Erfahre mehr über unsere GTD-Software und wie du mit ihr einfach mehr erledigst und den Kopf dabei frei hast.

Faule Kollegen und Mitarbeiter erkennen

Faule Kollegen und Mitarbeiter erkennen

 Verschiedene Typen von Kollegen und Menschen

Genauso wie in jedem anderen Lebensbereich, hat man auch im Arbeitsleben mit ganz verschiedenen Menschentypen zu tun. Es gibt diejenigen, die aktiv und motiviert sind und gerne anderen helfen oder jene, welche aus Faulheit lieber nur das Nötigste tun und sich um sich selbst kümmern. Mit manchen muss der Umgang gelernt werden und kostet mehr Kraft und Nerven, als mit anderen. Je mehr verschiedene Arbeitstypen aufeinandertreffen, desto wichtiger ist der gemeinsame Umgang, das Team-Bewusstsein und das Schließen von Kompromissen. Ein ganz bestimmter Menschentyp macht es dabei aber allen anderen schwer. Und das sind die faulen Kollegen oder Mitarbeiter, deren Einstellung sich negativ auf alle anderen auswirkt. Diesen faulen Kollegen zu erkennen und zu konfrontieren bzw. den Umgang mit ihm zu erlernen, ist nicht ganz einfach. Es ist aber im Sinne der eigenen Energie und auch im Sinne der anderen Mitarbeiter wichtig, ein Bewusstsein für diese Art der Faulheit zu haben und die Augen offen zu halten.

Wie sich die Faulheit anderer auswirkt

Es ist nicht nur ungerecht, wenn sich manche Mitarbeiter ständig bemühen und andere sich um die Arbeit so gut wie möglich drücken. Abgesehen von der Fairness funktioniert es auf Dauer auch einfach nicht. Denn der Personalschlüssel zeigt eindeutig an, wie viele Mitarbeiter für das Arbeitspensum nötig sind. Wenn ein Einzelner oder einige wenige faule Kollegen es meistern, große Teile ihrer eigentlichen Aufgaben zu umgehen oder zu delegieren, führt das zu einer Überlastung der anderen. Es entsteht Unmut zwischen den Kollegen, der teilweise (bei geschickten Faulen) nicht einmal genau erklärt werden kann. Niemand kann so recht den Finger darauflegen, wo es hängt und warum sich alle überlastet fühlen. In schlimmen Fällen beschuldigen sich alle gegenseitig, nicht genügend zu arbeiten oder sich nicht ausreichend zu engagieren. Noch schlimmer: Faulheit steckt an und weitere Personen stecken den Kopf in den Sand.

An diesen Anzeichen erkennen Sie faule Kollegen und Mitarbeiter

 

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Faule Kollegen delegieren Aufgaben

Faule Mitarbeiter haben ein feines Gespür dafür, welche Aufgaben besonders arbeitsreich sein werden und welche zwar Eindruck schinden, aber relativ schnell und leicht gehen. Sie geben die umfangreichen und komplizierten Aufgaben geschickt weiter, während sie sich selbst ganz geschäftig an einfache Bereiche setzen. Diese Einteilung fällt meist erst nach getaner Arbeit auf, wenn die meiste Aufmerksamkeit schon wieder beim nächsten Projekt ist. Hier ist genaues hinschauen und vorstellen der tatsächlichen Arbeitsabläufe nötig, um den Faulen hinter die Fassade zu schauen.

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Meister im Ausreden finden

Wenn eine Aufgabe nicht geschafft wurde, geben faule Mitarbeiter das natürlich nicht direkt zu. Es gibt immer Gründe dafür und jemand oder etwas war dafür verantwortlich. Es lag einfach außerhalb ihres Einflusses, obwohl sie sich extrem bemüht haben. Die Ausreden reichen von den äußeren Umständen über höhere Gewalt bis hin zum Anschwärzen von Kollegen, was natürlich nicht zu Harmonie innerhalb des Teams beiträgt.

Faule Mitarbeiter nutzen Ideen anderer

Eine eigene Idee zu entwickeln oder ein Projekt anzupacken, ist mit viel Arbeit verbunden. Wer diese Arbeit nicht selbst tut, greift daher gerne auf die Ideen anderer zurück. Faule Kollegen fallen also besonders häufig damit auf, dass sie bei Plänen mitreden, die bereits in vollem Gange sind und dabei so tun, als wäre das alles ihre Idee gewesen. Oder sie verkaufen bei Meetings sogar ganz direkt Ideen als ihre, die sie von anderen Kollegen mitgehört haben.

Viele Worte, nichts dahinter

Es gibt diese Mitarbeiter, die sich besonders gerne selbst reden hören. Einige liefern dabei auch richtig gute Einfälle und packen hinterher auch genau das an, was sie so ausführlich besprochen haben. Aber einige schaffen es auch, durch viele Erklärungen und große Reden ungerechtfertigt Eindruck zu schinden. Wenn es dann darum geht, aktiv zu werden, stehen sie plötzlich ganz hinten in der Reihe. Faule Mitarbeiter fallen also gerne auf, wenn es um die Außenwirkung geht, nehmen sich aber geschickt zurück bei der Aktion.

In viel Zeit wenig geschafft

Gibt es jemanden, der durch seine Anwesenheit oder Arbeitszeiten besonders auffällt, aber im Verhältnis dennoch wenig Ergebnis liefert? Faule Kollegen kommen gerne früher als alle anderen oder bleiben länger. Denn wenn niemand um sie herum ist, fällt auch niemandem auf, dass sie nichts tun. Auf dem Papier sehen ihre Arbeitszeiten toll aus, aber es kommt erstaunlich wenig dabei herum, obwohl sie gefühlt immer anwesend sind.

Faule Kollegen suchen sich Verbündete

Alleine wenig zu schaffen fällt natürlich früher oder später auf. Wer es jedoch schafft, die Arbeitsmoral seines Umfeldes zu reduzieren, passt viel besser ins Gesamtbild. Daher reden schwarze Schafe gerne die Arbeitsbedingungen oder die Aufgaben bei allen anderen schlecht. Es wird betont, dass die Aufgaben in so kurzer Zeit sowieso nicht zu schaffen wären, dass man sich vom Job nicht ausbeuten lassen sollte oder dass man zusammenhalten müsse, denn der größte Feind der Faulheit ist Arbeit.

Taktiken kennen

Faule Mitarbeiter haben sich im Laufe der Zeit viele Taktiken angewöhnt, die ihren Arbeitsstil ermöglichen. Sie zeigen zum Beispiel viel Engagement, wenn sie beobachtet werden und laufen ansonsten auf Sparflamme. Oder ihre Urlaube liegen immer in den anstrengendsten Zeiten. Sie verbringen viel Zeit mit „Netzwerken“ und betonen die Wichtigkeit dieser Arbeit (deren Ergebnisse passenderweise schlecht nachzuweisen sind).

Mit Faulheit anderer umgehen

Ist der Übeltäter einmal erkannt, stellt sich die Frage nach dem richtigen Umgang mit der Situation. Zunächst einmal gibt es viele Gründe, warum ein Mitarbeiter oder Kollege vorübergehend arbeitsmüde ist. Das kann an Krankheit liegen, an familiären Problemen oder an Zweifeln am Job. Vielleicht kann noch ein wenig abgewartet werden, ob sich die Lage von selbst klärt und die Person wieder belastbar wird.

Mit infra-struktur ist jeder immer auf Stand der Dinge

Wenn Kollegen mal krank werden oder im Urlaub sind, dann können die Kollegen nahtlos weiterarbeiten und übernehmen, da die Historie der infra-struktur alles dokumentiert und so jeder immer up-to-date sein kann, wenn es erforderlich ist.

Hält die Faulheit aber über längere Zeit an, ist ein Gespräch nötig. Dabei sollte aber nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass die Einstellung des Betroffenen bewusst oder mit bösem Willen ausgelebt wird. Dahinter können zum Beispiel auch Selbstzweifel stecken, denn wer sich nichts zutraut, gibt Aufgaben lieber ab oder vermeidet sie. Vielen faulen Mitarbeitern ist ihre eigene Arbeitshaltung außerdem nicht einmal bewusst. Sie handeln einfach so, wie sie es schon immer getan haben und wie sie selbst am leichtesten durch ihr Leben kommen. Dass sie andere dabei belasten, bedenken sie nicht. In einem klärenden Gespräch lassen sich all diese Faktoren besprechen. Es sollte aber auch deutlich gemacht werden, dass die Faulheit nun, da sie aufgefallen ist, nicht länger geduldet wird. In der folgenden Zeit muss ein als arbeitsfaul aufgefallener Mitarbeiter oder Kollege daher besonders aufmerksam betrachtet werden. Wenn die Warnung deutlich genug war, sollte sich sein oder ihr Verhalten sehr schnell bessern.

 

Wie lässt sich Tag für Tag ein besseres Teamwork abbilden und wie verhinderst Du, dass sich Faulheit einschleicht und auf Kollegen überträgt?

Nehmen wir mal uns als Beispiel:

Bei NETZkultur, also dem Unternehmen hinter infra-struktur, stehen wir alle auf strukturiertes und transparentes Arbeiten. Jeder kann nachvollziehen, wer wann was gemacht hat oder was gerade anliegt. Nur so gelingt es uns, dass alle auf dem Stand der Dinge sind und jeder vom Wissen des anderen profitiert. Das schafft zugleich auch Freiräume für alle im Unternehmen, anstatt sich mit dem Aufarbeiten von Themen zu beschäftigen. 

So können wir es uns erlauben, jeden Freitag gemeinsam die Woche mit einem gemütlichen Feierabendbier ausklingen zu lassen. Klingt gut, oder? Ist es auch 🙂

Team NETZkultur

Kollaborationstools und Groupware

Kollaborationstools und Groupware

Digitales Arbeiten im Team und sogar unternehmensweit ist bereits seit Jahren eine Option mit vielen Vorteilen, um sich besser zu organisieren. In der heutigen Zeit darf man es aber nicht mehr nur als „Option“ ansehen, um besser und einfacher zu arbeiten – Groupware und Kollaborationstools werden bald nicht mehr wegzudenken sein. Gemeinsam mit Kollegen (die vielleicht nicht mal im Büro sind) an Projekten arbeiten, ohne den Überblick zu verlieren? Das ist doch der kommende Zeitgeist.

Groupware und Kollaborationstools gehören in jedes Unternehmen

Gerade in Zeiten des ortsunabhängigen Arbeitens werden Kollaborationstools immer wichtiger und schaffen viele Möglichkeiten von überall zu arbeiten. Mitarbeiter benötigen dafür aber zeitgleich Zugriff auf Kunden- und Projektdaten, Anrufe, Dateien, E-Mails, Notizen und Co. Teilinformationen per E-Mail hin und her zu schicken endet meist mit dem Ergebnis, dass schließlich keiner der Beteiligten mehr weiß was der Stand der Dinge ist.
Genau hier kann dir die passende Groupware weiterhelfen.

Ortsunabhängig und jederzeit verfügbar

Seit ein paar Jahren gibt es nun Online-Dienste und Anwendungen die Abhilfe schaffen. Die Bearbeitungsschritte sind nachvollziehbar und jederzeit transparent, jeder Mitarbeiter kennt den aktuellen Stand der Arbeit.

Mitarbeiter sind nicht mehr an ihren Arbeitsplatz im Büro gebunden. Alle relevante Informationen sind online jederzeit verfügbar, ob im Homeoffice oder unterwegs auf einem mobilen Gerät. Der Arbeitsort kann da sein, wo der Mitarbeiter sich gerade befindet. Da flexible Arbeitsmodelle heute mehr und mehr die Regel werden, sind solche Möglichkeiten der Kollaboration besonders wichtig.

ortsunabhängiges Arbeiten

Unnötig komplex oder doch viel besser?

Es gibt eine Vielzahl an Lösungen, die bessere Zusammenarbeit im Team bzw. Unternehmen fördern.
Doch für welche soll man sich letztlich entscheiden? Viele Funktionen und Möglichkeiten hören sich zu Beginn sicher super an, bewirken aber letztlich häufig das Gegenteil: Es wird zu komplex, zu umfangreich und plötzlich sind viele Vorteile einer solchen Lösung dahin.

Sinnvoller ist es sich für eine Lösung zu entscheiden, die deine individuellen Anforderungen bestmöglich abdeckt oder sogar auf deine aktuellen Bedürfnisse zugeschnitten werden kann.
Ändern sich deine Bedürfnisse, dann passt du einfach deine individuelle Lösung an deine neuen Begebenheiten an. So bleibt ein weiterer Systemwechsel erspart und somit auch unnötige Kosten, z. B. für die Einarbeitung und Schulung des Teams und natürlich eine Menge Nerven.

Am Ende profitierst du und alle Mitarbeiter, denn durch paralleles Arbeiten und transparente Kommunikation steigt sowohl die Geschwindigkeit als auch die Qualität. Kollaboration ist also gut fürs Unternehmen.

Kollaborationstools im Alltag

Ein wesentliches Kriterium für die Qualität der Groupware: Du musst direkt sehen können, was Sache ist.

Beispiel: Dein Kollege Meyer hat dir zu deinem Projekt mit der Firma Schmittker eine Rückrufbitte hingelegt, die sich auf die vorherige E-Mail des Kunden bezieht. Es geht um das Angebot vom 19.06., dass ihm jedoch deine Kollegin Katharina zugeschickt hat…
Also musst du dich nochmal fix im Projekt einlesen, die Kontaktdaten für den Rückruf raussuchen, auf dem Server nach dem Angebot vom 19.06. suchen, um festzustellen, dass Katharina es leider nicht dort abgelegt hat. Das ist weder für dich, noch für deinen Kunden eine gute Ausgangssituation.
Deutlich besser sieht es doch aus, wenn du einen Mausklick entfernt von der Projekt- und Kundenhistorie bist und dort natürlich auch Zugriff auf das Angebot von Katharina als auch auf die Mail und Kontaktdaten hast.

Denn der eigentliche Zweck von Kooperationstools und Groupware besteht in der Vereinfachung und Erleichterung von Abläufen. Dabei ist entscheidend, dass nicht für jeden Unternehmensbereich eine Sonderlösung eingerichtet wird. Im Idealfall verbindet das Programm verschiedene Arbeitsbereiche und wird übergreifend und zentral im gesamten Unternehmen genutzt.

Beispiel

Dein Kollege Simon hat dir zu deinem Projekt mit der Firma Schmittker eine Rückrufbitte hingelegt, die sich auf die vorherige E-Mail des Kunden bezieht. Es geht um das Angebot vom 19. Juni, dass ihm jedoch deine Kollegin Katharina zugeschickt hat …
Also musst du dich nochmal fix im Projekt einlesen, die Kontaktdaten für den Rückruf raussuchen, auf dem Server nach dem Angebot vom 19. Juni suchen, um festzustellen, dass Katharina es leider nicht dort abgelegt hat. undecided Das ist weder für dich, noch für deinen Kunden eine gute Ausgangssituation.

Deutlich besser sieht es doch aus, wenn du einen Mausklick entfernt von der Projekt- und Kundenhistorie bist und dort natürlich auch Zugriff auf das Angebot von Katharina als auch auf die E-Mails und Kontaktdaten hast. smile

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Kunden gewinnen – erfolgreiches Marketing

Kunden gewinnen – erfolgreiches Marketing

Kundengewinnung durch erfolgreiches Marketing: Was braucht es dafür?

Es ist das absolute Dauerthema für Unternehmer und Selbstständige: GUTES MARKETING.

Mit einer guten Marketing- und Vertriebsstrategie steht und fällt schließlich der eigene Geschäftserfolg. Kein Wunder, dass sich Experten mit ihren Ratschlägen nur so überschlagen. Doch was braucht es tatsächlich, um sich von der Masse erfolgreich abzuheben und Kunden auf sich aufmerksam zu machen? Wie sieht gutes Marketing aus, mit dem Unternehmer letztlich Kunden gewinnen können? Hier einige Zutaten zum Erfolgsrezept, die nicht fehlen dürfen.

Das Geheimrezept für erfolgreiches Marketing und Kundengewinnung

Die Basis

Die Grundlage für jede unternehmerische Tätigkeit ist die Annahme, dass wir ein Problem besser lösen können als die bestehenden Anbieter am Markt. Wir gehen also grundsätzlich davon aus, dass wir den Kunden etwas bieten können, das es so bisher noch nicht gibt. Und trotz dieser mutigen Annahme sind viele nicht davon überzeugt, dass ihr Angebot herausragend ist. Wieso ist das so? Nun, meistens spielen uns Selbstzweifel und eine kritische Einstellung zu unseren eigenen Leistungen einen Streich.

Doch ohne das nötige Selbstbewusstsein als Basis wird es für jeden Unternehmer schwer, sein Produkt oder seinen Service erfolgreich zu vermarkten. Immerhin kennt der Unternehmer sein Produkt am besten – und wenn er schon nicht vollends davon überzeugt ist, wer soll es dann sein?

Wichtig ist also, dass du dich auch selbst emotional für dein Produkt begeistern kannst. Setze dich dafür immer wieder mit deinem Produkt auseinander und lass dich von deinem eigenen Angebot begeistern.

Lass dich mitreißen! Du wirst sehen, dass es dir mit einem gesunden Selbstbewusstsein als Basis viel leichter fallen wird, dein Produkt an den Mann zu bringen.

 

Begeisterung für das eigene Produkt

Reichlich Empathie

Die zweite Zutat zum Marketing-Erfolgsrezept ist eine große Portion Empathie. Wenn du über dein Produkt nachdenkst, frag dich: „Wieso ist mein Produkt so genial? Warum bin ich davon überzeugt und begeistert? Welche Bedürnisse kann ich mit meinem Produkt oder meiner Dienstleistung stillen?“

Wenn du dieses Bedürfnis siehst, dann werden es auch andere Menschen sehen. Eins ist schließlich bei der Kundengewinnung mit erfolgreichem Marketing wichtig: Emotionen! Erst wenn du deine Kunden auf einer emotionalen Ebene erreichst, kannst du Kunden gewinnen. Aus dem Grunde ist es unerlässlich, sich empathisch in den Kunden hineinzuversetzen. Du musst bei ihm eine mögliche innere Motivation für seine Entscheidung entdecken und diese effektiv mit gutem Marketing ansprechen.

Eine große Portion Innovationskraft

Doch Vorsicht, denn: Ein guter Unternehmer weiß, dass bahnbrechende Produkte nicht entstehen, wenn man immer nur auf den bereits existierenden Markt hört. Wie bei Henry Ford, der selbstbewusst proklamierte, dass seine Kunden sich von ihm kein Auto, sondern ein schnelleres Pferd gewünscht hätten, gilt es auch für andere Unternehmer:
Wer immer nur am Markt mitschwimmt, geht unter.

Präsentiere deinen Kunden innovative Lösungen, die ihr Problem auf neuartige Weise lösen. Vielleicht ist ihnen selbst gar nicht klar, was genau sie brauchen, oder sie können nicht nach einem spezifischen Produkt fragen, weil sie nicht wissen, dass es solche Produkte überhaupt gibt. Es ist daher an dir als Unternehmer, deinen Kunden Lösungen zu bieten, die ihnen wirklich weiterhelfen – ob sie nun explizit danach verlangen oder nicht.

Eine Handvoll Optimismus

Eine weitere wichtige Zutat im Erfolgsrezept für deine Vermarktung ist Optimismus. Es mag nach einer abgedroschenen Phrase klingen, aber positives Denken (z. B. Fish Philosophie) zieht Erfolg nahezu an. Rufe dir daher immer wieder ins Gedächtnis: Wenn Kunden dir absagen oder eine Marketing-Kampagne nicht auf das gewünschte Gehör trifft, sagt das noch lange nichts über die langfristigen Erfolgsprognosen deines Produkts oder deines Geschäftsmodells aus (siehe z. B. Ketchup-Prinzip) . Lass dir also von Absagen, Kritiken und Rückschlägen nicht die Laune verderben. Die Angst, Kunden zu verlieren und nicht lange am Markt bestehen zu können, ist lähmend und raubt dir die nötige Energie. Diese kannst du besser dafür investieren, dein Ding durchzuziehen.

Selbstwertgefühl

Es braucht keine jahrzehntelange Erfahrung, um zu wissen, dass Unternehmer häufig von Kunden zu einem Rabatt oder zu einer Veränderung des Angebots gedrängt werden. Andere üben harsche Kritik an deinem Angebot oder deiner Kommunikationsstrategie. Für solche Momente ist es wichtig zu wissen, dass Kundengewinnung nicht bedeutet, dass du alle Kunden gewinnen musst. Erfolgreiches Marketing spricht immer eine bestimmte Zielgruppe an – und das ist auch gut so: Wenn deine Zielgruppe zu breit ist, wirst du niemanden so richtig adressieren und dementsprechend wird sich auch niemand angesprochen fühlen. Schließe also möglichst schnell deinen Frieden damit, dass deine Produkte nicht jeden überzeugen werden. Denn immerhin ist das die logische Konsequenz von einer guten Verkaufsstrategie.

Das besondere Extra

Gutes kommt nicht umsonst! Oder doch? Durchbrich diese veraltete Weisheit, indem du anderen gibst, bevor du nimmst. Denke etwa über das Anbieten von „Kennenlernleistungen“ nach, denn bei diesen spricht dein Produkt für sich selbst und potenzielle Kunden können sich von der hohen Qualität deines Angebots überzeugen. Damit zeigst du auch, dass du nichts zu verbergen hast. Natürlich bedeutet das nicht, dass du deine Produkte in Zukunft verschenken sollst! Doch durch das Verteilen von kostenlosen Erstgesprächen, einem Probetraining oder der Verlosung eines Workshops kannst du definitiv zeigen, was du drauf hast, gleichzeitig Sympathien gewinnen und Kontakte knüpfen.

Fazit:
Unternehmer wissen oft genau, was es für die Kundengewinnung braucht

In den meisten Fällen zeigt sich jedoch, dass Unternehmer bereits ein gutes Gespür dafür haben, wie und womit sie Kunden gewinnen können. Sie kennen den Markt häufig besser, als es ihnen selbst bewusst ist. Das Erfolgsrezept für gutes Marketing ist also ganz einfach. Kunden gewinnen vor allem diejenigen Unternehmer, die sich nicht nur auf reine Zahlen und Statistiken, sondern auch ab und zu auf ihr Bauchgefühl und ihre Intuition hören – und dabei den Optimismus nicht vergessen.

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