Prokrastination erfolgreich die Stirn bieten

Prokrastination erfolgreich die Stirn bieten

Du hast dich sicherlich schon in Situationen wiedergefunden, in welchen du Aufgaben einfach aufschiebst und diese nicht sofort erledigst – und das obwohl du dir ganz fest vorgenommen hast, eben das zu tun. Damit bist du nicht alleine, denn viele Menschen prokrastinieren. Mit einigen Tricks kannst du eine Prokrastination – auch bekannt als Aufschieberitis – jedoch schnell überwinden und dieser nicht mehr zum Opfer werden.

Definition Prokrastination

Schluss mit Prokrastination: Setz dir kleine erreichbare Ziele, um zum großen Ziel zu gelangen

kleine Ziele festlegen

Häufig liegt der Grund für die Prokrastination darin, dass du dir viel zu große Ziele setzt, welche auf den ersten Blick unerreichbar erscheinen. Folglich weißt du gar nicht, wo du überhaupt anfangen sollst und lässt es gleich bleiben, denn ein Ende ist nicht in Sicht.

Du kannst deine Ziele dennoch erreichen. Unterteile sie in kleinere Etappen, welche realistisch erscheinen und somit einfacher zu erreichen sind. Nur wenn du weißt, welche Schritte du gehen musst, um dein Ziel zu erreichen, kannst du diese zu kleineren „Zwischen-Zielen“ machen. Plane daher für jeden Tag ein neues Ziel, welches dich näher an dein ursprüngliches großes Ziel bringt. So wirst du dieses langfristig erreichen.

Kein Aufschieben mehr: Risiko eingehen und Ängste abschalten

Gehst du mit zu viel Angst an die Sache, so wirst du schon nach kurzer Zeit prokrastinieren, denn dadurch blockierst du dich. Du redest dir selbst ein, nicht in der Lage zu sein, bestimmte Aufgaben auszuführen oder ein gewisses Risiko einzugehen. Dieses Risiko einzugehen ist jedoch notwendig, um deine Aufgaben zu meistern und deinen Zielen näher zu kommen. Verstehst du dies, so kannst du dein Gefühl der Angst besser kontrollieren. Sei ehrlich zu dir selbst und mache dir darüber hinaus klar, was passiert, wenn du deine Aufgabe nicht jetzt erledigst.

Den Fokus auf das wesentliche legen und keine Gedanken verschwenden

Lege deinen Fokus im Alltag auf die wichtigsten Aufgaben und damit auf das Wesentliche, denn zu häufig lässt du dich wahrscheinlich von nebensächlichen Problemen ablenken: Diese betreffen häufig das Privatleben. Mache dir jedoch klar, worauf es wirklich ankommt und priorisiere deine Aufgaben, damit du der Aufschieberitis entkommst.

Um den richtigen Fokus zu setzen, kommt es auch darauf an, deine Tagträumerei abzustellen. Verfällst du während der Arbeit häufig in Gedanken, welche diese gar nicht betreffen, so schiebst du deine Aufgaben erst recht vor dir her. Durch die Tagträumerei sorgst du zudem dafür, dass deine Leistungsfähigkeit vermindert wird. Lasse dich daher von nichts ablenken und rufe dir deine Aufgaben immer wieder zurück ins Gedächtnis. Konzentriere dich zudem auf den Moment, denn nur dieser zählt. Hierbei hilft es ungemein einen Zeitplan für deine Aufgaben anzulegen, in welchem du deinen Tag strukturierst. Hältst du dich an diesen von Anfang an, so wirst du deinen Zeitplan auch in der Zukunft einhalten!

Kommt der Stein erst einmal ins Rollen … Endlich Schluss mit Prokrastination

kleine Ziele - Schritt für Schritt

Der Anfang ist immer am schwierigsten. Handelst du jetzt und sofort, so hast du die größte Herausforderung schon geschafft. Die meisten Menschen fangen nämlich gar nicht erst damit an, ihre Aufgaben abzuarbeiten. Handelst du von nun an täglich sofort und bearbeitest deine Aufgaben direkt, so wirst du damit eine starke Eigendynamik aufbauen, an die du dich schon in kurzer Zeit gewöhnst.

Mit der Zeit sorgt dies für immer mehr Motivation, welche mit deiner Eigendynamik einhergeht. Mache dir für diesen wichtigen Schritt auch immer wieder klar, wie glücklich du sein wirst, sobald du deine Aufgaben erledigt hast, denn dadurch wirst du in Zukunft nichts mehr vor dir herschieben.

Direkt auf einen Blick sehen, was ansteht

Aufgaben sind eine gute Methode, um sich selbst zu organisieren und den Kopf zu entlasten. Durch das Verpuzzeln haben deine Aufgaben auch einen konkreten Zusammenhang zu Kunden oder einzelnen Aktivitäten wie Anrufen oder E-Mails. So sparst du dir kostbare Zeit für’s Suchen, und zwar jeden Tag.

Perfektionismus führt nur selten zum Ziel

Häufig führt auch ein übermäßiger Perfektionismus in die Prokrastination. Der Anspruch, alle Aufgaben perfekt auszuführen, sorgt meist dafür, dass du diese zu langsam – oder überhaupt nicht bewältigst. Beachte daher, dass ein zu perfekter Ansatz deinen Weg zum Ziel steiniger macht, als er vermutlich ist. Du musst nicht perfekt sein, um Deine Aufgaben gut zu bewältigen.

Es ist daher stets der wichtigste Aspekt, überhaupt anzufangen. Mit der Zeit wirst du nun besser werden und diese immer effektiver bewältigen. Akzeptiere daher ein gewisses Level an Imperfektionismus. Die Akzeptanz von Imperfektionismus wird bei dir außerdem dazu führen, dass du dich eher an große und herausfordernde Aufgaben wagst. Du wirst diese nahezu mit einer Leichtigkeit annehmen und viel motivierter sein, diese zu bewältigen.

Hör mit der Aufschieberei auf – mit der richtigen emotionalen Einstellung

Um in der Zukunft nicht mehr zu prokrastinieren, solltest du die richtige Einstellung zu deiner Arbeit und deinen Aufgaben haben. Die richtige Einstellung gewinnst du jedoch nur, indem du deine Emotionen im Griff hast. Bist du gegenüber deinen Aufgaben negativ eingestellt, so erreichst du nicht dein Ziel. Fokussiere dich während der Arbeit daher auf eine positive Emotion, die dich glücklich macht und dich motiviert, deine Aufgaben zu bearbeiten.

Schwere Herausforderungen akzeptieren und meistern

Zu guter Letzt solltest du auch schwere Herausforderungen im Berufsalltag akzeptieren. Diese stoppen dich nicht auf dem Weg, deine Ziele zu erreichen. Ganz im Gegenteil: Durch die Bewältigung der schwersten Herausforderungen lernst du am meisten und bewältigst diese somit in Zukunft einfacher. Gerade unangenehme Herausforderungen und Aufgaben solltest du nicht vor dir herschieben. Denke während der Bewältigung schwerer Herausforderungen zudem immer daran, dass diese dich am meisten belohnen.

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Spam und Viren-Mails – so gehen Sie dagegen vor

Spam und Viren-Mails – so gehen Sie dagegen vor

Was tun gegen die nervende Gefahr der täglichen Spam und Viren-Mails?

Das Thema der Spam- und Viren-Mails ist nicht nur besonders nervig, sondern auch heikel, da sie immer häufiger und gut getarnt auftreten. Mit der infra-struktur gehen wir diese Thematik wie folgt an:

Waffe Nr. 1 gegen Spam- und Viren-Mails:

Spamfilter des Mailservers aktivieren

Um den Großteil an Spam-Mails herauszufiltern, empfehlen wir, direkt an Ihrem Mailserver die Spamfilter zu  aktivieren. Diese sind am effektivsten, da sie auf öffentliche Blacklists zugreifen, um zu „lernen“. Ihre Absender werden dabei mit bekannten Spam- und Viren-Mail-Adressen abgeglichen. Informationen, wie der Spamfilter am Mailserver aktiviert werden kann, erfragen Sie am besten bei Ihrem Mailprovider.

Wie funktioniert der Spamfilter des Mailservers?

Der Mailserver verfügt über ein internes Regelwerk, der die ankommenden E-Mails in Spam-Grade einstuft. Wird eine E-Mail als Spam eingestuft, erhält sie z. B. einen zusätzlichen Zeichenstempel im Betreff. Beispiel ***SPAM*** <ursprünglicher Betreff der E-Mail>. Sie können am Mailserver typischerweise einstellen, dass die E-Mails nur markiert werden, aber trotzdem in Ihrer infra-struktur ankommen. Anhand des Zeichenstempels im Betreff könnten Sie diese E-Mails dann in Ihrer infra-struktur direkt in den Papierkorb filtern. Gehen Sie dazu in Ihre Mailzentrale und definieren Sie eine neue Spamregel.

spamregel anlegen infra-struktur

Bekannte E-Mail-Absender-Adressen schützen und auf die Whitelist setzen

Ist eine E-Mail-Adresse Ihrer infra-struktur bekannt, z. B. weil diese in den Kontaktdaten eines Ansprechpartners hinterlegt ist, wird der Absender automatisch auf die Whitelist gesetzt, da das System davon ausgeht, dass bekannte Kontaktdaten üblicherweise keine Spammer sind. Die Spamfilter werden in diesem Fall umgangen und greifen nicht. Die E-Mail landet nicht im Papierkorb. Fazit: Durch diese Funktionalität können Sie Spam noch feiner herausfiltern.

 

Waffe Nr. 2 gegen Spam- und Viren-Mails:

Aktivierung des integrierten Spam-Käfers  zum Filtern von Spam-Mails

Spamkäfer infra-struktur

Ist durch den Spamfilter des Mailservers doch eine Spam-Mail „durchgerutscht“ und bei Ihnen im Postfach gelandet, können Sie diese manuell mit Hilfe des Spam-Käfers markieren. Der Spam-Käfer filtert die von Ihnen ausgewählte E-Mail heraus und lernt, den Absender zukünftig zu blocken. Das hilft leider oftmals nur geringfügig, da der richtig hartnäckige Spam wechselnde Adressen verwendet.

Waffe Nr. 3 gegen Spam- und Viren-Mails:

Schutzumgebung des Browsers
Gefährliche Anhänge liegen in Quarantäne im Rechenzentrum

Im Vergleich zu anderen E-Mail-Clients gehen Sie bei infra-struktur kein Risiko ein. Bei vielen anderen E-Mail-Clients wird die Mail mitsamt den Anhängen beim Abrufen direkt lokal auf Ihren Rechner geladen. Damit haben schadhafte Anhänge quasi „Tag der offenen Tür“. Bei infra-struktur bleiben die Anhänge im Rechenzentrum liegen, bis Sie die Anhänge wirklich herunterladen. Den Text der E-Mail können Sie auch ohne Download der Anhänge schon im Vorfeld lesen und entscheiden, ob Sie dem Anhang „trauen“ oder nicht. Wenn Sie den Anhang dann als „vertrauenswürdig“ einstufen und herunterladen, sorgt die Schutzumgebung des Browsers dafür, dass der Anhang auf Viren gescannt wird. Die gängigen Browser erledigen dies meist automatisch.

Tipp zu schadenhaften Bewerbungsmails:

Viren-Mails in E-Mail-Bewerbungen

Fälle von gefakten, schadhaften „Bewerbungsmails“ sind seit einigen Monaten in gehäufter Form aufgetreten. Enthalten sind oft Viren, die noch nicht von ihrem Virenschutz erkannt werden. Die Bewerbungsmails sind teilweise so authentisch gemacht, das es schwer ist, sie als Spam zu erkennen. Wir empfehlen, eine Arbeitsanweisung an Ihre Mitarbeiter herauszugeben, die den Umgang mit den Viren-Bewerbungsmails regelt. Ihre Mitarbeiter sollen die E-Mail beantworten, OHNE den Anhang zu öffnen. Bitten Sie den Absender, Ihnen kurz den Eingang der Bewerbungsunterlagen zu bestätigen. Wenn es ein realer Bewerber ist, wird er antworten. Spammer antworten darauf nicht.

Sie haben Fragen zum Thema Spam- und Viren-Mails oder zur infra-struktur? Unser Service und Support Team hilft Ihnen gerne weiter.  >>>

Arbeitest du effizient oder effektiv? Der feine Unterschied!

Arbeitest du effizient oder effektiv? Der feine Unterschied!

Arbeitest Du effizient oder effektiv?

Es sind genug Aufträge vorhanden, man beginnt schon morgens früh zu arbeiten und macht erst spät am Abend Feierabend. Wenn es im Unternehmen trotzdem nicht richtig läuft, fragt man sich schnell, woran es liegt und verliert die einfachsten Punkte schnell aus dem Blickfeld. Man arbeitet wie ein Pferd und trotzdem kommt man nicht so richtig vorwärts. Kennst du das? Dann arbeitest du möglicherweise zu effizient.

 

Erfolgreich arbeiten – Die Mischung macht’s

Im Grunde genommen ist die Lösung des Problems ganz einfach. Eine gelungene Mischung aus Effizienz und Effektivität muss her. Wenn du diese Wörter bislang für das Gleiche gehalten hast, wird dir hier der Unterschied kurz erklärt:

 

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Arbeitest du effizient, sorgst du mit möglichst wenig Aufwand dafür die dahinterliegenden Ziele zu erreichen.

Beispiele für Effizienz:

1. Nimm für eine weiter entfernte Geschäftsreise den Zug. Natürlich kannst du mit dem Auto durch die Städte fahren. Eventuell landest du dabei jedoch im Stau oder hast eine Panne. Mit dem Auto zu fahren, wäre effektiv, da du genau vor der Tür deines Kunden ankommst. Mit dem Zug zahlst du eventuell zwar mehr Geld, kannst jedoch unterwegs an anderen Projekten arbeiten, die dich weiterbringen und bist somit effizienter.

 

 

2. Such dir den besten Zeitpunkt für die Veröffentlichung deiner Inhalte heraus.
Vermarktest du mit deinem Unternehmen beispielsweise Kalender, ist es ratsam, diese zeitig vor dem Jahresende oder in den Sommerferien in der Öffentlichkeit zu bewerben. Frühling oder Herbst wären schlechtere Zeitpunkte, da die potenziellen Kunden zwar auf das Produkt aufmerksam werden, jedoch zunächst einmal ausgestattet sind.

Effektivität ist zielgerichtet
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Arbeitest du effektiv,  geht es einzig und allein darum zu deinem Ziel zu gelangen, egal mit welchem Aufwand.

Beispiele für Effektivität:

1. Du fährst mit dem Auto von Hamburg nach München. Dank Bleifuß und einem Tankstopp hast du nach 8 Stunden dein Ziel effektiv erreicht.
Effizienter wäre es aber vermutlich gewesen, wenn du ohne Bleifuß und ohne Tankstopp in sehr wahrscheinlich gleicher Fahrzeit in München angekommen wärst.

2. Du befragst deine Kunden einzeln, wie zufrieden sie mit deinem Unternehmen sind, statt alle auf einmal, zum Beispiel per Newsletter. Wenn du jeden Kunden einzeln befragst, was er an deinem Unternehmen schätzt und worin er Verbesserungspotential sieht, hast du dein Ziel effektiv verfolgt, effizienter wäre aber vermutlich die Umfrage per Newsletter.

Mal Effektiv, mal Effizient?

Bei dem Einstieg in die Selbstständigkeit soll das Unternehmen möglichst schnell möglichst gut laufen. Das ist effektiv, denn nur auf diesem Weg kann das Unternehmen zügig wachsen und an Bekanntheit gewinnen. Es zahlt sich also aus, anfangs effektiv zu arbeiten. Mit der Zeit stellen viele Unternehmer aber fest, dass sie mit detaillierterer Arbeit einen höheren Gewinn einbringen können. An dieser Stelle ist es wichtig, die Effektivität der Aufgaben nicht aus den Augen zu verlieren. Verstrickst du dich in zu viel Effizienz, hältst du dich möglicherweise zu lange an deinen Aufgaben auf und landest bei dem zu Beginn geschilderten Problem!

Häufige Fehler

„Das war schon immer so“ ist weder Effektiv noch Effizient

Der Gedanke „Das haben wir immer schon so gemacht.“ bringt Unternehmen nicht weiter. Analysiere deine Firma genauer. Welche Punkte funktionieren nicht so, wie du es dir wünschst? Was kannst du daran ändern? Die Welt ist im ständigen Wandel, also sei auch du bereit dazu, in deiner Firma etwas zu verändern. Allein die Erkenntnis sorgt für effizienteres Handeln und bringt dich langfristig weiter.

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Feste Zuständigkeiten

Weiß in deiner Firma jeder, was er zu tun hat und wofür er die Verantwortung trägt? Häufig ist genau dies nicht der Fall. Ein Unternehmen kann aus noch so vielen fleißigen und engagierten Angestellten bestehen – wenn niemand weiß, was genau er zu tun hat, und worauf sich andere konzentrieren sollen, kann das Ergebnis im Großen und Ganzen nicht effizient sein, obwohl alle effektiv viel tun. Mach dir und deinen Angestellten klar, wer was zu leisten hat. Und verteile offen die Verantwortung. So werden am Ende des Tages die jeweiligen Aufgaben abgearbeitet sein und sich eine harmonischere Grundeinstellung zwischen den Mitarbeitern entwickeln.

zuständigkeit

Bewusster an die Sache gehen

Um mit deinem Unternehmen erfolgreich zu arbeiten, solltest du dir überlegen, in welchem Maß du effizient und in welchem Maß du effektiv arbeiten möchtest. Mit beidem allein kommt man, wie mit dem Reisebeispiel beschrieben, gegebenenfalls ans Ziel, verschwendet aber in mancher Hinsicht unnötig viel Energie, Zeit und Geld.

Wenn du dir nicht mehr sicher bist, was dich vorwärts bringt, nutze das Eisenhower-Prinzip. Bei diesem unterteilst du deine Aufgaben in vier Kategorien:

1.
Weder wichtig,
noch dringlich

2.
Wichtig, aber
nicht dringlich

3.
Dringlich,aber
nicht wichtig

4.
Wichtig
und dringlich

Auf diese Weise ist es leichter, sich seinen Prioritäten bewusst zu werden und seine Ziele angemessen zu verfolgen.

Hast du deine Aufgaben eingeteilt, überlege dir, wie du Effizienz und Effektivität unter einen Hut bringen kannst. Überleg dir, ob du mit Hilfe von effizienten Ideen trotzdem schnell ans Ziel gelangen kannst.
Gibt es zum Beispiel Aufträge, die in der Nähe umsetzbar sind? Dann wirst du bekannter, hast viele Aufträge, baust dir aber gezielt in deiner Nähe den Kundenstamm auf. Oder ist es in deiner Branche sinnvoller im ganzen Land verteilt bekannt zu sein?
Dann nutze die Zeit im Zug, um dich vorzubereiten, gegebenenfalls schon an anderen Projekten zu arbeiten und dir einen Zeitpuffer für andere Zeiten zu erarbeiten.

 

Fazit

Es gibt keine Patentlösung, in welchen Anteilen Effektivität und Effizienz eingesetzt werden müssen, um erfolgreich zu sein. Wichtig ist, sich einen Überblick über seine Aufgaben zu verschaffen und zu überlegen, warum die aktuelle Situation nicht so zielführend ist, wie erhofft. Anschließend gilt es das richtige Maß für die jeweilige Situation zu finden: Jungunternehmer neigen häufig zu sehr effektivem Arbeiten, während sich alteingesessene Unternehmer häufig zu sehr in Effizienz verstricken. Das Eisenhower-Prinzip hilft dir dabei, deine Aufgaben für dich zu sortieren und anschließend alleine oder im Team der Reihe nach abzuarbeiten. Für alle gilt es feste Regeln und Verantwortlichkeiten festzulegen und hin und wieder eine Problemanalyse durchzuführen, um sein Unternehmen gleichsam effizient und effektiv zu leiten.

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Ordnung schaffen und effizienter arbeiten

Ordnung schaffen und effizienter arbeiten

In einem ordentlichen Büro effizienter arbeiten

Peinlich, peinlich: Der Chef will sofort und auch noch dringend die Liste vom letzten Meeting, aber der allseits bemühte Mitarbeiter kann sie wieder nicht finden. Das mag an einer momentanen Unpässlichkeit liegen, aber meist ist das selbst geschaffene Chaos dafür verantwortlich, dass die Unterlagen erst nach einer längeren Sucherei wiederauftauchen. Ein derartiges Missgeschick kann jedem schon mehrmals passiert sein, und immer wieder folgt auf derartige Situationen der Vorsatz, in Zukunft ordentlicher zu sein.

Das Problem: Ordnung ohne System

Ein ungeordnetes Büro schafft Probleme. Es kostet Zeit und Energie, ist ineffizient, und auch die Außenwirkungen sind ungemütlich. Geschäftspartner und Kunden reagieren mit Verärgerung, wenn deine Aufträge und Projekte liegen bleiben, weil ein Mitarbeiter die nötigen Informationen oder Dokumente nicht wiederfindet. Dabei sollte es heutzutage kein Problem mehr sein, dem Kunden direkt weiterhelfen zu können – und das natürlich unabhängig von einem „internen Ansprechpartner“ für diesen Kunden. Dein Kunde ist schließlich Kunde deines Unternehmens und nicht Kunde eines bestimmten Mitarbeiters. Deshalb im Folgenden ein paar Tipps, wie das Büro übersichtlicher und praxistauglich werden kann. Ordnung schaffen muss nicht kompliziert sein, im Gegenteil.

Ordnung beginnt mit festen Orten und Strukturen, mit einem Ordnungssystem, in dem bestimmte Dinge ihren festen Platz haben. Und nur dort sind sie zentral unterzubringen, keine Doppelablagen, keine wandernden Utensilien und vor allem keine dezentrale Intransparenz und der Aufbau von Monopolwissen auf jedem einzelnen Schreibtisch bzw. im Kopf der Kollegen.

So entsteht nach und nach ein zuverlässiges System. Hat sich der Mitarbeiter erst daran gewöhnt, findet sich jede Information sofort ohne langes Nachdenken wieder. Auf dem Schreibtisch lagert nur das, was täglich im Einsatz ist. Im Büroschrank sind die Materialien für die wöchentliche Nutzung. Alles andere gehört ins Archiv oder in einen Ablageraum, den mehrere Mitarbeiter gemeinsam nutzen. Das gilt selbstverständlich auch für alle digitalen Informationen. Du hast 157 ungelesene Mails in diversen Postfächern, die du zusammen mit handschriftlichen Anrufnotizen und Aufgaben irgendwann mal anschauen und in Ordnung bringen möchtest? Klingt eher nach „die Hoffnung stirbt zuletzt“.

Alles aufbewahren: Der Ursprung des Chaos

Vielen von uns fällt es einfach schwer, sich von Dingen zu trennen. Wir denken, dass einst nützliche Dinge auch in Zukunft immer mal wieder gebraucht werden könnten. Wenn ich es dann brauche, finde ich es so schneller wieder? Vermutlich nicht. Dennoch bewahren wir jeden Krimskrams auf, und warten auf den Sankt-Nimmerleinstag, an dem der Leitz-Ordner, Werbeprospekte oder die Urlaubsgrüße wieder interessant werden. Mit dieser Methode entsteht aber mit der Zeit ein Chaos, denn die Dinge werden eben nicht wieder genutzt, sondern verstopfen erst die Schränke und schließlich das gesamte Büro. Eine gute Maßnahme, wenn man sich selbst und seinen Kollegen die Arbeit schwerer machen möchte, als sie sein muss.

Abhilfe für den unnötig vollen Schreibtisch schafft ein ganz normaler Karton: Einfach alles da hineingeben, was seit Jahren nicht mehr benutzt wurde. Gut zukleben, ein Datum darauf schreiben und am besten noch ein Verfallsdatum, an dem der Karton zum Sperrmüll gegeben wird, wenn zuvor niemand Ansprüche erhoben hat.

ungenutzte Dinge beiseite schaffen

Doch wie schaut es mit deinem „digitalen Schreibtisch“ aus?

Die einzig sinnvolle Struktur, damit alle langfristig den Überblick behalten, ist doch eine chronologisch nachvollziehbare Kontakthistorie, z.B. mit deinem Kunden „Frank Beispiel GmbH“. Du brauchst die Mail vom 10.08. und die passenden Anrufnotizen deines Kollegen zu „Frank Beispiel GmbH“, um deinen Kunden weiterhelfen zu können? Mit der benannten Kontakthistorie hast du in wenigen Sekunden die Infos zur Hand, die du eben gerade suchst.

Ein Ordnungssystem für alle

Sehr hilfreich ist es außerdem, wenn zum Ordnung schaffen ein strukturiertes Ablagesystem eingeführt wird, das für alle Mitarbeiter der Abteilung gilt – also eine Art zentrale Informationsstruktur als einheitliche Basis. Eine derartige Maßnahme erleichtert das Auffinden von Informationen ungemein, besonders deshalb, weil es für alle verbindlich ist.

Digitalisiere deinen Posteingang und verknüpfe die Dokumente mit dem Kunden, Projekt, usw.  …Themen, die in Zukunft anstehen, landen als Wiedervorlage oder Aufgabe im System und nicht als Klebezettel auf deinem Monitor oder als „Erinnerungs-Mail“ in einem der vielen unnötigen Posteingangsordner. Du hast die Arbeiten an dem Projekt abgeschlossen? Mach es kenntlich, damit auch deine Kollegen wissen, was Stand der Dinge ist.

Bei der Strukturierung helfen die sogenannten W-Fragen:

WARUM wird etwas abgelegt und WO muss es sich befinden?
WIE ist das System organisiert, also etwa alphabetisch oder chronologisch?
WIE LANGE wird es aufgehoben?
WER soll es ablegen?
WO werden allgemeine Elemente zentral aufbewahrt?

Dieses Organisieren der Ablage kann auch eine Teamarbeit sein. Die gesamte Abteilung ist dann gefordert, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Auch die elektronische Post neigt zum Chaos

Wenn du den Computer das erste Mal einrichtest, ist noch alles übersichtlich. Sofort weißt du, wo sich welche Dateien befinden, denn es sind noch nicht allzu viele. Mit der Zeit aber ufert es aus, und irgendwann hat man keinen blassen Schimmer mehr, wo diese oder jene E-Mail-Anfrage abgeblieben ist. Auch dafür muss ein Ordnungssystem her. Hier angelehnt an die GTD-Methode:

Zunächst ist es empfehlenswert, deine E-Mails nur zwei- oder dreimal pro Tag abzurufen und am Stück zu bearbeiten. Dabei helfen die folgenden fünf Punkte, um Ordnung zu schaffen:

  • }Was du sofort und in nur zwei Minuten erledigen kannst, wird sofort abgearbeitet.
  • Was delegiert werden muss, gibst du direkt weiter.
  • Was archiviert werden soll, kannst du sofort abheften.
  • Wenn die Bearbeitung länger dauert, bekommt der Vorgang einen Termin, der in deiner Aufgabenliste eingetragen wird.
  • Was nicht nötig ist, verschiebst du als Backup in einen separaten Ordner. Wöchentlich nachsehen, ob Einträge gelöscht werden können.

Ordnung heißt Konsequenz

Das Problem bei den genannten Systemen: Sie funktionieren nur, wenn man konsequent ist. Ordnung schaffen ist auch im Büro eine ständige Aufgabe, und nur zu leicht gerät man in Versuchung, von der festen Struktur abzuweichen. Übrigens geschieht dies meist, wenn es gerade kriselt, ob im Betrieb oder privat. Die Krise nährt die Krise. Das gilt auch für Ordnungssysteme.

Mit infra-struktur sorgen wir dafür, dass dir das so schnell nicht passiert. Beispielsweise landet jede E-Mail und jeder Anruf automatisch und somit ohne manuellen Aufwand in der richtigen Kontakthistorie. Es kann dir also gar nichts untergehen und du vergisst nicht, etwas zu archivieren, um deinen Kollegen Zugriff zu verschaffen. Du vergisst es nicht, weil du dich gar nicht erst damit beschäftigen musst.

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Durch Spezialisierung zum Erfolg – Marktnische finden

Durch Spezialisierung zum Erfolg – Marktnische finden

Spezialisierung – besonders für kleine Unternehmen – kann es der Schlüssel zum Erfolg sein. Eine Marktlücke finden und eine beherrschende Stellung als Akteur in dieser Marktnische einnehmen. Selbst der größte Einzelhändler kann nicht die Bedürfnisse jedes Kunden erfüllen. Daher wird es immer Gruppen geben, deren Bedarf an einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten Dienstleistung nicht gedeckt ist. Wie kannst du von ungedeckten Bedürfnissen profitieren und eine Marktlücke finden und dominieren?

Diese vier Grundkonzepte sind der Schlüssel zum Erfolg durch Spezialisierung in einer Marktnische

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Identifiziere Deine Interessen und Leidenschaften

Dies ist möglicherweise etwas, was du bereits getan hast. Wenn nicht, ist es höchste Zeit eine Liste mit 10 aktuellen Interessen und Leidenschaftsbereichen zu erstellen.

Denn eines ist klar: Die Geschäftswelt ist nicht einfach und eher früher als später werden du und dein Konzept auf die Probe gestellt werden. Wenn du in einem Bereich tätig bist, für den du eigentlich keinerlei Leidenschaft oder auch nur Interesse hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du aufgeben wirst.

Dies bedeutet nicht, dass du dich für jeden Teil des Geschäfts restlos begeistern können musst. Es reicht meist schon, wenn du für einen Aspekt der Arbeit wirklich brennst. Dann bleibst du auch dabei.

Hier sind einige Fragen, um deine Interessen und Leidenschaften zu ermitteln:

– Was tust du gern in deiner Freizeit?
– Worauf freust du dich schon bevor du damit angefangen hast?
– Welche Zeitschriften hast du abonniert?
– Über welche Themen liest du am liebsten?
– In welchen Clubs oder Organisationen bist du aktiv?

Wenn du eine Marktlücke in einem Bereich findest, der dich wirklich begeistert, ist das schon der erste Schritt zum Erfolg.

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Biete ein einzigartiges Produkt oder eine einzigartige Dienstleistung an

Idealerweise bist du der einzige, der verkauft, was du verkaufst. Der Trick, um ein einzigartiges Produkt oder eine einzigartige Dienstleistung zu entwickeln, besteht darin, nach ungedeckten Bedürfnissen zu suchen. Zum Beispiel kreierst du handgefertigte Outfits im Mittelalter-Stil. Diese Marktnische ist so klein, dass es sich für große Einzelhändler und sogar Geschäfte, die sich auf Kostüme spezialisiert haben, nicht lohnt, diese Art von Kleidungsstücken anzubieten. Weltweit gesehen ist die Nachfrage aber dennoch groß genug, dass Kunden von Chicago bis Chemnitz glücklich sein werden, dass du diese Marktlücke füllst und Dank deiner Spezialisierung mit deinem Onlineshop ordentlich Umsatz machen wirst.

Auch Dienstleistungen und Prozesse können Produkte sein. Zum Beispiel hat sich jemand einst die Tintenstrahldruckerpatrone genauer angeschaut, ist auf Idee und das Verfahren zum Nachfüllen gekommen und hat damit eine Marktlücke gefunden, die ihn reich gemacht hat.

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Biete ein marktfähiges Produkt oder eine marktfähige Dienstleistung an

Du hast echten Erfindergeist und hast schon alle möglichen Arten von innovativen, einzigartigen und originellen Produkten und Dienstleistungen entwickelt? Das Problem: Wenn kein Bedarf an dem Produkt oder dem Service besteht, das du anbietest, sind auch die kreativsten Ideen von geringem Nutzen. Obwohl du auf Spezialisierung auf eine Marktnische abzielst, muss die Nachfrage nach deinem Produkt dennoch groß genug sein, damit du Gewinne erzielen kannst.

Um die Nachfrage zu bestimmen, musst du deinen Markt einschätzen und umfangreiche Marktforschung betreiben. Um sicherzustellen, dass es einen substantiellen Markt für dein Produkt gibt, kannst du dies am besten herausfinden, indem du dich direkt an deine Zielgruppe wendest. Frag im Freundeskreis herum, was die Leute von deiner Idee halten. Mach eine Online-Umfrage oder ganz altmodisch: Gehe einfach auf die Straße und frag nach.

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Wähle eine Marktnische, die noch nicht besetzt ist

Nischenmärkte sind klein. Daher bieten sie nur Platz für eine begrenzte Anzahl von Akteuren. Wenn du vorhast, selbst ein Unternehmen ins Leben zu rufen, informiere dich über deine Konkurrenz, finde heraus, wie groß der Markt wirklich ist und wie viel von diesem Markt noch nicht besetzt ist. Wenn du keine, oder – je nach Größe der Marktnische – wenige Mitbewerber hast und die Nachfrage groß genug erscheint, stehen die Chancen auf Erfolg für dein Geschäftskonzept gut.

Punkte mit besonders gutem Service

Kundenservice fängt schon bei der Kommunikation an. Beeindrucke deine Kunden mit überragend guter Kommunikation und Orga.

Wirb oder stirb

“Wirb oder stirb” mag ein bisschen nach einer alten Weisheit klingen. Aber aufgrund deiner Spezialisierung könnte dieser alte Grundsatz für deinen Erfolg kaum wichtiger sein. Marketing und Werbung ist für Unternehmen, die eine Marktnische bedienen sogar von noch größerer Bedeutung als für Geschäftskonzepte, die einen größeren Markt bedienen, da das Bewusstsein der potentiellen Kunden für deine Dienstleistung oder dein Produkt erst geweckt werden muss.

Werbung

Ob dein Konzept zu einem Erfolg wird oder scheitert, hängt maßgeblich davon ab, ob genau der richtige Kunde- oder Kundentyp auf dich aufmerksam wird und du ihn überzeugen kannst, dass er dein Produkt unbedingt braucht.

Wenn du zum Beispiel einen Starbucks eröffnest, ist den Kunden sofort klar, was sie zu erwarten haben, und sie wissen, ob sie einen Kaffee wollen oder nicht. Werbung ist in diesem Fall weniger wichtig. Wenn du dagegen ein Geschäft eröffnest, das tiefenpsychologische Therapien für Hunde und Katzen oder, um das Beispiel von vorhin aufzugreifen, mittelalterliche Kostüme anbietet, sind die Menschen weniger sachkundig und weniger sicher, ob sie dein Produkt benötigen.

Durch Marketing kannst du dein Klientel erreichen und schulen. Wenn du den Erstkontakt geschafft hast, bau eine Beziehung zu deinen Kunden auf, indem du regelmäßig Kontakt aufnimmst.

Wenn du alle vier oben genannten Konzepte anwendest, genießt dein kleines Unternehmen den starken Wettbewerbsvorteil, den die Beherrschung einer Marktnische bietet.

 

Ist es zwingend notwendig eine Marktlücke zu finden, um Erfolg zu haben?

Spezialisierung ist für Unternehmer und Gründer natürlich nicht der einzige Weg zum Erfolg. Wenn du ein Unternehmen gründen oder strategisch neu aufstellen möchtest, gibt es auch in den bestehenden, traditionellen Märkten viele bewährte Geschäftsideen, mit denen du durchstarten bzw. deinen Umsatz steigern kannst. Beispielsweise sorgen sich Kunden zunehmend um die Umwelt. Indem du auf umweltfreundliche Geschäftspraktiken setzt – und dies auch entsprechend publik machst – kannst du einen völlig neuen Kundenkreis gewinnen.

Zwei Grundvoraussetzungen solltest du aber in jedem Fall erfüllen:

1. Biete Produkte und Dienstleistungen an, die deine Kunden wirklich benötigen
2. Biete deinen Kunden einen besseren Kundenservice als deine Mitbewerber

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