Wie du deine innere Bestimmung findest

Wie du deine innere Bestimmung findest

Es gibt Menschen, denen man auf den ersten Blick ansieht, was sie leben und lieben. Oft sind es Sportler oder Künstler, die scheinbar genau ihr sprichwörtliches Ding gefunden haben. Aber auch Wissenschaftler, Aktivisten oder viele Menschen, die mit ihrer Idee selbstständig sind, scheinen in diese Kategorie zu fallen.

Diese Menschen machen in ihrem Leben genau das, was für sie bestimmt ist. Sie nutzen ihre Zeit, ihre Energie und ihre Talente für das, wofür sie wirklich brennen.

Und wie ist es bei dir? Kennst du deine innere Bestimmung? Lebst du sie? Oder klingt das schon zu esoterisch oder zu philosophisch für dich? Du musst nicht gleich den Sinn des Lebens finden, aber du könntest dir die Frage stellen: Macht mich das, was ich gerade tue, wirklich glücklich, oder gibt es noch Potenzial für mehr?

Was ist die innere Bestimmung?

Die innere Bestimmung ist eine Tätigkeit oder eine Art zu leben, die dich im Inneren glücklich macht. Doch was steckt hinter der Bestimmung? Es geht darum, dass du in deinem Leben etwas findest, das dich glücklich macht und bei dem du deine Talente, Fähigkeiten und Vorlieben einsetzen kannst. Wenn du zum Beispiel einer Arbeit nachgehst, die sich mit deiner inneren Bestimmung deckt, wirst du die Tätigkeit nicht mehr als Arbeit empfinden, sondern in ihr aufgehen und sie mit Freude ausüben.

Von Ärzten und Müllmännern

Oft sagt man Ärzten in Krisengebieten, Mitarbeitern in Tierheimen oder Berufsgruppen wie der Feuerwehr nach, dass sie nach ihrer inneren Bestimmung handeln. In der Tat riskieren diese Menschen oft ihr eigenes Leben, um uneigennützig anderen Menschen zu helfen oder deren Leben zu retten. Doch es muss gar nicht so pathetisch sein.

Während der Corona-Pandemie erregten einige Berliner Müllmänner großes Aufsehen in den sozialen Medien. Sie wurden dafür gefeiert, dass sie die Stadt in dieser schweren Zeit sauber hielten und trotz ihrer Arbeit dabei immer gute Laune hatten. Als man einen dieser Müllmänner interviewte, sagte er, dass es ihm große Freude bereite, seinen Beitrag zu einer sauberen Stadt zu leisten. Auch wenn eine Tätigkeit in der Müllabfuhr von vielen Menschen leider abwertend betrachtet wird, ist es sehr gut möglich, darin seine Bestimmung zu sehen.

Warum es wichtig ist, nach der inneren Bestimmung zu suchen

Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, nach der inneren Bestimmung zu suchen. Der Hauptgrund ist das eigene Glück. Wer eine Berufstätigkeit ausübt, die ihm Spaß macht, der ist automatisch glücklicher und braucht keine Motivation von außen. Das Aufstehen am Morgen fällt leicht, und man freut sich auf den nächsten Arbeitstag. Kurzum: Das Leben wird einfacher und glücklicher.

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Strategien und Tipps, um die eigene Bestimmung zu finden

Es gibt Menschen, die schon in jungen Jahren wissen, was ihre innere Bestimmung ist. Doch dazu gehören die wenigsten. Für viele ist die Suche ein langer Prozess. Nicht selten führen persönliche Schicksalsschläge, eigene Unzufriedenheit, Krankheiten oder Krisen dazu, sich auf die Suche nach der inneren Bestimmung zu begeben. Auf einmal kommt dieser Drang, etwas mit mehr Sinn machen zu wollen. Oder die Hoffnung kommt auf, dass es auch für einen selbst diese besondere Tätigkeit mit dem Flow-Erlebnis gibt. Leider gibt es kein Patentrezept, um die persönliche Bestimmung zu finden. Doch es gibt einige Strategien und Tipps, um die eigene Bestimmung zu finden oder sich ihr zu nähern.

Schreiben

Schreib dir deine Gedanken zum Thema Bestimmung auf. Das muss kein ausformulierter Text sein. Es reichen Stichpunkte. Oder du erstellst eine Mindmap und kommst dann vielleicht über Umwege darauf, was du eigentlich gerne machen würdest. Der Vorteil am geschriebenen Wort ist, dass du es aufheben und immer daran weiterarbeiten kannst, bis du deiner Bestimmung näherkommst.

Freunde und Familie um Rat fragen 

Das Gespräch mit Freunden oder der Familie ist eine gute Quelle der Inspiration. Manchmal liegt die eigene Bestimmung so nahe, und man selbst kommt gar nicht darauf, welche sie sein könnte. Wenn dann die Bestärkung von außen kommt, beginnt man, selbst daran zu glauben.

Auf die eigene Intuition achten

Tief in dir weißt du vielleicht, was dein Ding sein könnte. Oft ist der Zugang zur Intuition oder zum Bauchgefühl vom logischen Verstand, der vor allem an Sicherheit denkt, von limitierenden Glaubenssätzen oder von schlechten Erfahrungen blockiert. Versuch, immer wieder in dich hineinzuhören und die zarte Stimme deiner Intuition wahrzunehmen. Dann wirst du hoffentlich erkennen, was dein Leben mit Sinn erfüllen kann.

Plane einen Tapetenwechsel

Manchmal hilft etwas Abstand vom Alltag, um eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen. Wenn dein Leidensdruck groß ist und du deine Bestimmung noch nicht gefunden hast, hilft dir vielleicht ein längerer Urlaub oder sogar ein Sabbatical, um deiner Bestimmung auf die Spur zu kommen.

Deine Leidenschaften ansehen 

Vielleicht lebst du in deinem Job deine Bestimmung noch nicht, aber tust dies in deinem Privatleben. Stell dir vor, du bist in deiner Freizeit als Tennislehrer aktiv, und es macht dir große Freude, Kindern den Sport beizubringen. Beruflich trittst du aber als Entwickler gerade auf der Stelle. Eventuell kannst du beide Seiten verbinden und anderen Menschen als Dozent etwas über Coding und Software-Entwicklung beibringen.

Probieren geht über Studieren

Manchmal hilft es einfach, Dinge auszuprobieren. Lern ein Instrument, hör ein Hörbuch, besuch einen Vortrag über ein bestimmtes Thema. Schau dir einfach neue Dinge an, und vielleicht ist genau das Richtige für dich dabei.

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Die Kopfstand-Methode

Die Kopfstand-Methode

Bist du so richtig sportlich und kannst einen Kopfstand? Nein? Das muss auch nicht sein, denn die Kopfstand-Methode, um die es hier geht, dient dazu, dein Denken auf den Kopf zu stellen. Und das geschieht ganz ohne körperliche Anstrengung, nur mit der Kraft deiner Gedanken. Bei der Kopfstand-Methode handelt es sich um eine Kreativitätstechnik bzw. eine Form des Brainstormings, bei der du verkehrtherum denkst, um zu einer Lösung zu kommen. Dieser Beitrag verrät dir, wie das gelingt.

Die Definition der Kopfstand-Methode

Die Kopfstand-Methode wird auch als Kopfstand-Technik, Umkehrmethode oder Flip-Flop-Methode bezeichnet. Ihr Ziel ist es, eine bekannte Aufgabenstellung ins Gegenteil umzukehren und somit zu einer neuen, kreativen Lösung zu kommen. Die Methode hat Ähnlichkeiten mit der Provokationstechnik von Edward de Bono. Dabei geht es darum, bestehende Sichtweisen mit gezielten Provokationen infrage zu stellen, um so möglicherweise zu neuen Lösungen zu kommen.

Wie die Kopfstand-Methode funktioniert

Bei der Kopfstand-Methode geht es darum, sich genau das Gegenteil von dem vorzustellen, was man eigentlich erreichen möchte. Es geht im ersten Schritt nicht um umsetzbare Ergebnisse, sondern darum, sich ein Worst-Case-Szenario vorzustellen. Dahinter steckt das Wissen, dass es vielen Menschen leichter fällt, in Problemen zu denken oder Dinge zu kritisieren, statt Lösungen zu entwickeln. Mit der Kopfstand-Methode dürfen die Mitarbeiter sich so richtig ins Negative denken, schimpfen, Wutbürger spielen oder ein Problem nach dem anderen hervorholen. Je negativer, desto besser. Denn je mehr negative Punkte es gibt, desto mehr Ansatzpunkte sind für eine positive Lösungsfindung vorhanden.

Anleitung für die Kopfstand-Methode

Im ersten Schritt der Methode gilt es, das Problem zu formulieren, das zu lösen ist. Dies geschieht aber nicht in Form einer Aussage, sondern als Frage.

Aussagesatz: Ich brauche bessere Konditionen beim Kunden XY.

Frage: Wie komme ich beim Lieferanten XY zu besseren Konditionen?

Nun kommt der gedankliche Kopfstand, und du formulierst die Frage ins Gegenteil um:

Wie schaffe ich es, dass ich beim Lieferanten XY garantiert keine besseren Konditionen bekomme?

Im nächsten Schritt geht es ans Sammeln der Ideen. Dabei sammelst du viele Gründe, warum dir der Kunde keine besseren Zahlungsbedingungen anbieten soll. Das können die folgenden sein:

– Du fragst nicht beim Lieferanten nach, ob du bessere Konditionen bekommst.

– Du bestellst nicht mehr, denn dann bekommt man gar keine Konditionen mehr.

– Du bestellst weniger als bisher.

– Du platzierst einen Sonderwunsch nach dem nächsten, der für den Kunden viel Aufwand bedeutet.

– Du lässt das nächste Monats-Meeting unbegründet ausfallen.

– Du reagierst auf Anrufe des Lieferanten nicht mehr.

Das sind einige Gründe, wie du dich bei deinem Lieferanten unbeliebt machst, was sich dann natürlich auch auf die Konditionsvereinbarungen auswirken kann.

Keine Einschränkungen in der Brainstorming-Phase

Wichtig ist es, sich in dieser Phase nicht einzuschränken. Die Gründe dürfen gerne so absurd wie möglich sein. Es geht in diesem Schritt nicht darum, realistisch zu sein. Das musst du im späteren Verlauf der Methode und im richtigen Leben oft genug sein. Vielmehr ist es wichtig, dass du viele Ansatzpunkte findest, die du dann in reale Lösungen umwandeln kannst. Jetzt zählt Quantität, Qualität kommt später.

Die Teilnehmer arbeiten im Stillen

Wenn du mit einem Team an dieser Aufgabe arbeitest, sollte jeder einige Minuten für sich arbeiten und im Stillen verschiedene Ideen zusammentragen. Dafür bekommen die Teilnehmer Post-its, die sie später an ein Whiteboard heften können.
Nun geht es darum, die Ideen zu gruppieren bzw. doppelte Ideen auszusortieren. Dabei kann es den einen oder anderen Lacher geben – je nachdem, wie absurd eine Idee ist.

Der nächste Kopfstand kann die Lösung bringen

Anschließend sollen die negativen Ergebnisse ins Positive umgedreht werden. Es sollen konkrete Lösungen gefunden werden, wie man beim Lieferanten bessere Konditionen erhalten kann. Im obigen Beispiel lässt sich vielleicht einiges durch eine Verbesserung der Kundenbeziehung herausholen. Oder du änderst etwas am Prozess. Wenn der Lieferant einfachere Lieferbedingungen hat, kann er vielleicht mit seinem Preis etwas nach unten gehen. Wichtig ist es, mit dem Lieferanten zu sprechen und auszutauschen und ihm Wertschätzung entgegenzubringen. Dann könnte sich auch auf der finanziellen Seite etwas ändern.

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Die Vorteile der Kopfstand-Methode

Die Kopfstand-Methode kostet nichts und kann ohne besondere Vorbereitung aus dem Stand angewendet werden. Die Methode benötigt keinerlei Vorkenntnisse oder Übung. Einige Blätter Papier, Stifte und ein Whiteboard sind völlig ausreichend.

Durch die Methode ist es möglich, neue, kreative Lösungen zu finden. Sie kann daher vor allem bei verfahrenen Problemen der Gamechanger sein und zur erhofften Lösung beitragen. Die Technik hilft sprichwörtlich, über den Tellerrrand zu denken. Durch ihren Ansatz regt die Methode die Kreativität an.

Im Prinzip kann die Kopfstand-Methode für jedes Problem im beruflichen oder privaten Bereich genutzt werden. Du kannst sie anwenden, wenn du dich auf einen wichtigen Sales-Pitch vorbereitest, wenn ein Mitarbeitergespräch ansteht oder wenn es um die Bearbeitung einer Reklamation bei einem Kunden geht. Auch wenn du etwas von deinem Partner oder deinen Kindern möchtest, kannst du versuchen, dein Denken auf den Kopf zu stellen. Vielleicht kommst du damit einfacher zum Ziel, als wenn du gebetsmühlenartig deine Wünsche vorbetest.

Die Nachteile der Kopfstand-Methode

Wie bei allen Kreativitätstechniken gibt es auch bei der Kopfstand-Methode keine Garantie auf Erfolg bzw. neue Ideen. Die Methode kann dabei helfen, neue Ideen oder Lösungen zu finden, muss es aber nicht. Es liegt immer an den Teilnehmern, das Beste aus der Methode zu machen. Manchmal lassen sich die Gegenteile aus der Kopfstand-Methode vielleicht auch nicht in die Praxis umsetzen, da es rechtliche Bedenken oder andere Fallstricke gibt. Doch einen Versuch ist der gedankliche Kopfstand auf jeden Fall wert.

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Alles über die Generation Z: ihre Erwartungen, Merkmale und Ansprüche an die Arbeitswelt

Alles über die Generation Z: ihre Erwartungen, Merkmale und Ansprüche an die Arbeitswelt

Viel wird über die Generation Z geredet – den Menschen, die gerade oder in den nächsten Jahren auf den Arbeitsmarkt drängen. Nicht alle Merkmale sind positiv. Doch was bewegt die Menschen dieser Generation in Bezug auf die Arbeitswelt? Was gerade HR-Abteilungen über die Gen Z wissen sollten, um die Mitglieder zu adressieren und für das eigene Unternehmen zu gewinnen und zu halten, ist in diesem Beitrag zusammengefasst.

Wer gehört zur Generation Z? Eine Definition

Als Generation Z werden die Menschen bezeichnet, die zwischen 1995 und 2010 geboren worden sind. Manche Wissenschaftler nennen auch erst das Jahr 2000 als Startpunkt für diese Generation. Sie folgt der Generation X und der Generation Y nach und hat ungefähr einen Anteil von 14 % an der Gesamtbevölkerung. Viele Mitglieder der Generation Z starten gerade in die Arbeitswelt oder befinden sich in der Schule, in der Ausbildung oder im Studium.

Fakt ist, dass die Mitglieder der Generation Z, was die Digitalisierung betrifft, völlig anders aufgewachsen sind, als frühere Generationen. Sie werden daher berechtigterweise als Digital Natives bezeichnet. Smartphones gehören für sie seit früher Kindheit zum Leben. Dieser natürliche Umgang mit digitalen Technologien wird sich auch auf die Arbeitswelt auswirken, denn die Gen Z ist permanent online und im gegenseitigen Austausch.

Übersicht der Generationen

Die wichtigsten Merkmale der Generation Z

Es gibt zahlreiche Merkmale, die die Mitglieder dieser Generation gut klassifizieren. Natürlich sind manche von ihnen stereotypisch zu verstehen und treffen nicht auf alle Mitglieder zu bzw. sind auch in anderen Generationen zu finden.

Große Affinität zu Technik und permanent online

Für die Generation Z ist Technik im Alltag etwas ganz Normales. Das Smartphone ist quasi der tägliche Begleiter. Es ist eine Generation, die viel kommuniziert und ständig in den sozialen Medien präsent ist. Das führt auch dazu, dass das digitale und das reale Leben immer mehr verschmelzen. Man könnte fast meinen, dass die Mitglieder dieser Generation lieber per Smartphone kommunizieren als miteinander zu reden. Fakt ist zum Beispiel auch, dass die Bedeutung für Telefonate in dieser Generation deutlich abgenommen hat. Die Kommunikation geschieht vorrangig schriftlich, sowohl privat als auch in der Arbeitswelt. Viele Mitglieder der Generation Z sehen sich als Content Creator. Die Selbstdarstellung in den sozialen Medien spielt eine immer größere Rolle.

Arbeitswelt und Privates soll wieder stärker getrennt werden

Während bei der Generation Y Arbeitswelt und Privates immer weiter verschmelzen und dadurch Flexibilität als eines er wichtigsten Merkmale genannt wird, soll die Arbeitswelt für die Generation Z strikt vom Privatleben getrennt sein. Auch der Fokus auf Freizeit ist wichtiger. Für viele der Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren ist, ist Führungsverantwortung kein Thema. Wichtiger ist, dass die Arbeit Spaß macht und sich gut mit der eigenen Freizeit vereinbaren lässt.

Die Werteorientierung der Generation Z

Die Mitglieder der Generation Z orientieren sich an Aspekten wie Nachhaltigkeit und dem Einfluss ihrer Aktionen auf die Umwelt. Lebensmittel werden gerne in Bio-Qualität gekauft, auch wenn sie mehr kosten. Gerechtigkeit und Diversität sind ebenfalls wichtige Merkmale, die sich natürlich auch in der Arbeitswelt widerspiegeln sollen.

Gesundheit als eines der wichtigen Merkmale

Für die Generation Z scheint die Gesundheit schon in jungen Jahren wichtiger zu sein, als es für die früheren Generationen war. Das gilt im Privatleben wie auch in der Arbeitswelt. Sich für den Job aufopfern und dabei die eigene Gesundheit riskieren? Da legt die Gen Z ein Veto ein. Diese Generation hat bereits ein größeres Wissen über Gesundheit und stellt sie als Wert über den beruflichen Erfolg. Unternehmen, die ein gutes betriebliches Gesundheitsmanagement haben und auf Sport und Maßnahmen zur Entspannung setzen, punkten bei der Gen Z.

Wie Arbeitgeber die Generation Z ansprechen können

Eines ist klar: Das Drängen der Generation in die Arbeitswelt wird Recruiter und Personalabteilungen in den nächsten Jahren sehr beschäftigen. Schließlich unterscheidet sich diese Generation durch viele Merkmale deutlich von den früheren Generationen. Während für die Generation X eine Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf das Standardprozedere darstellt, haben Mitglieder der Generation Z kein Problem damit, sich schnell per Video zu bewerben.

Das Recruiting wird sich mit dieser Generation definitiv viel mehr in die Sozialen Medien verlagern. Dabei ist es wichtig, sich mit den Maßnahmen wirklich auf Augenhöhe der jungen Menschen zu bewegen. Traditionelle Maßnahmen nur in die Social-Media-Kanäle zu verlagern, wird nicht reichen.

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Mitarbeiterretention: Die Generation Z im Unternehmen halten

Neben dem Recruiting sind für die Generation Z passgenaue Maßnahmen für die Mitarbeiterretention nötig. Die Generation Z ist deutlich unverbindlicher und opportunistischer als frühere Generationen. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes oder die Loyalität zum Arbeitgeber haben an Wert verloren. Wechselbereitschaft ist gegeben. Das ist deshalb wichtig, weil Karriere oder Führungspositionen in dieser Generation deutlich unattraktiver geworden sind. Dennoch möchten viele Mitglieder einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Doch was hält die Generation am Arbeitsplatz? Eine sinnhafte Tätigkeit bei einem Arbeitgeber, der Diversität und Inklusion großschreibt, nachhaltig wirtschaftet und sozial engagiert ist, ist für die Gen Z attraktiv. Die Unternehmenskultur und das Arbeitsklima müssen stimmen. Daneben ist die regelmäßige Anerkennung bzw. generell eine schnelle Form der Rückmeldung ein entscheidender Faktor in der Kommunikation. Die Digital Natives kommunizieren schnell und erwarten dies auch in der Arbeitswelt. Daneben ist die Möglichkeit zur Weiterbildung und zur Entfaltung der eigenen Talente und Umsetzung eigener Projekte eines der entscheidenden Merkmale. Dabei kann es sein, dass die Gen Z auf einmal beruflich ganz neue Wege einschlagen will. Daher könnten Themen wie Job Rotation oder Job Shadowing wichtige Stellschrauben sein.

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Kind und Karriere – wie sieht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus?

Kind und Karriere – wie sieht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus?

Erfährt man, dass eine Frau beruflich erfolgreich ist und ein oder sogar mehrere Kinder hat, löst das oft Staunen aus. Schließlich heißt es in vielen Diskussionen immer noch, dass sich Frauen zwischen Kind und Karriere entscheiden müssen. Doch ist das aktuell noch zeitgemäß oder hat die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht bei uns schon längst Einzug gehalten? Dieser Beitrag beleuchtet das Thema Kind und Karriere aus verschiedenen Perspektiven und gibt Tipps, wie Unternehmen bei diesem Dilemma unterstützen können.

Mutterglück in Deutschland immer später

Fakt ist: Frauen, die in Deutschland ihr erstes Kind bekommen, werden immer älter. Während die Erstmamas im Jahr 2011 im Durchschnitt noch 29 Jahre alt waren, waren die Mütter im Jahr 2021 bexreits 30,1 Jahre. Die Gründe dafür sind vielfältig. Junge Menschen wollen heute erst einmal eine gute Ausbildung oder ihr Studium absolvieren, die Welt entdecken, ihre Freiheit genießen und einige Sprossen auf der Karriereleiter erklimmen. Wer sich für ein Kind entscheidet, braucht schließlich auch Geld. Und die meisten jungen Paare haben bis dato bereits mitbekommen, dass die viel gepredigte Vereinbarkeit von Beruf und Familie (leider) immer noch keine Selbstverständlichkeit ist.

Die größten Hürden bei der Vereinbarkeit von Kind und Karriere

Es gibt einige Hürden, die junge Familien überwinden müssen, wenn sie Beruf und Familie unter einen Hut bringen wollen.

Die Kinderbetreuung muss sichergestellt sein

Wenn beide Elternteile – zumindest vorübergehend in Teilzeit – arbeiten, kann die Kinderbetreuung aufgeteilt werden und keiner muss beruflich komplett zurückstecken. Voraussetzung ist, dass die Arbeitgeber mitmachen.

Wer die Familie in der Nähe hat, kann im besten Fall auf die Großeltern oder andere Verwandte zählen und diese in die Kinderbetreuung einbeziehen. Zusätzlich gibt es Tageseltern, Babysitter oder Nannys, die Babys ab der Geburt betreuen. Spätestens mit einem oder eineinhalb Jahren kommen staatliche Kinderkrippen oder Kindertagesstätten in Frage und ab dem vollendeten dritten Lebensjahr dann der Kindergarten. Sowohl in den Krippen als auch in den Kindergärten gibt es Ganztagesbetreuung.

Das schlechte Gewissen überwinden

Gerade Mütter sind oft vom schlechten Gewissen gegenüber ihren Kindern geplagt, wenn sie den Nachwuchs früh in fremde Hände geben. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, um das Kind gut betreut zu wissen und selbst berufliche Ambitionen zu verfolgen. Studien haben inzwischen gezeigt, dass es nicht unbedingt die Mutter sein muss, die als primäre Bezugsperson da ist. Der Vater kann ebenso den Hauptanteil übernehmen und auch ein Babysitter, der das Kind von Anfang an kennt, wird schnell als wichtige Bezugsperson akzeptiert. Was jedoch nicht unterschätzt werden darf, sind die Stimmen aus dem Umfeld. Leider werden Mütter, die früh wieder arbeiten gehen und beruflich erfolgreich sind, häufig mit gehässigen Kommentaren überschüttet.

Klassische Rollenbilder müssen aufgebrochen werden

Männer, die sich der Kinderbetreuung widmen, werden auf dem Spielplatz immer noch als Außenseiter wahrgenommen. Wichtig ist, dass sich die klassischen Rollenbilder ändern dürfen und auch die Gesellschaft offen dafür wird, dass sowohl Männer als auch Frauen zuhause bei den Kindern bleiben.

Allem gerecht werden wollen

Ein kleines Kind zu haben und im Job erfolgreich sein zu wollen – das können zwei Mammutaufgaben sein. Schließlich fordern beide Welten. Was tun, wenn der Kleine nachts vier Stunden wach war, weil er gerade Zähne bekommt, man aber am nächsten Morgen diese wichtige Präsentation hat, die man nicht vermasseln will? Doch der Job muss sein. Schließlich müssen die Miete oder Finanzierung gezahlt werden und auch sonst sind junge Familien oft von finanziellen Sorgen geplagt.

Die Rolle der Unternehmen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die folgenden Tipps zeigen, was Unternehmen tun können, um die Vereinbarkeit von Kind und Karriere zu fördern und junge Eltern als Leistungsträger im Unternehmen zu halten.

Flexible Arbeitszeiten anbieten

Gerade Familien schätzen flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum Home Office. Wenn der Fahrweg entfällt, bleibt mehr Zeit für Arbeit und Kind. Flexible Arbeitszeiten machen es zudem möglich, dass Mütter und Väter auch in den Tagesrandzeiten arbeiten können, wenn die Kinder zum Beispiel gerade schlafen. Auch in Ferienzeiten, wenn Kindergarten oder Krippe geschlossen sind, ist es für Eltern wichtig, dass sie nicht an starre Arbeitszeiten gebunden sind.

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Dein Büro ist da, wo du es willst – mit infra-struktur erstellst du dir einen auf dich zugeschnittenen digitalen Arbeitsplatz. Und die Kommunikation mit Kollegen und Kunden läuft wie vor Ort.

Betriebliche Kinderbetreuung ausbauen

Auch wenn die Politik seit Jahren von flächendeckender Kinderbetreuung spricht, sieht die Realität an vielen Orten anders aus. Das Problem liegt dabei weniger bei den Kindergärten, sondern bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Wenn Unternehmen selbst Kinderkrippen anbieten, die Kinder ab einem Jahr oder noch jünger aufnehmen, können Eltern direkt aus der Elternzeit zusammen mit dem Kind in den Betrieb zurückkehren. Die betriebliche Kinderbetreuung ist zu 100 % steuerfrei und kann als Betriebsausgabe abgesetzt werden.

Jobgarantie nach der Elternzeit

Natürlich muss hier darauf geschaut werden, ob es die betrieblichen Gegebenheiten ermöglichen. Gerade Top-Talente können mit dieser Aussicht vielleicht dazu bewogen werden, früher in den Job zurückzukehren, als mit der Aussicht „irgendeinen“ Job machen zu müssen.

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Fazit: Kind und Karriere ist möglich

Die Diskussion um „Kind und Karriere“ trifft zum überwiegenden Teil Frauen. Immer noch sind es die Frauen, die ihren Job hintenanstellen und daheim bei den Kindern bleiben. Es ist positiv zu bewerten, dass sich immer mehr Männer einen Papamonat nehmen und zumindest für eine kurze Auszeit bei der Familie bleiben. Die Hauptlast tragen aber Frauen. Für sie braucht es eine verlässliche Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten und das Verständnis der Gesellschaft, dass es auch als Mama in Ordnung ist, beruflich erfolgreich zu sein. Dass das möglich ist, zeigen immer mehr Frauen, die als Geschäftsführerin, Vorständin oder Gründerin erfolgreich sind.

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Einladung zum Vorstellungsgespräch: die besten Tipps, um bei Bewerbern zu punkten

Einladung zum Vorstellungsgespräch: die besten Tipps, um bei Bewerbern zu punkten

Das Vorstellungsgespräch ist für beide Seiten im Bewerbungsprozess ein wichtiger Meilenstein. Schon bei der Einladung sollten Unternehmen ein paar wichtige Dinge beachten, damit das gegenseitige Kennenlernen ein voller Erfolg wird und der Bewerber von der ersten Minute an begeistert ist.

Die Einladung zum Bewerbungsgespräch – diese Formen gibt es

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie Unternehmen einen Bewerber zum Vorstellungsgespräch einladen können. Die beiden gängigsten Formen sind sicherlich die Einladung per E-Mail und die telefonische Einladung. Einladungen per Brief gehören inzwischen weitestgehend der Vergangenheit an, Einladungen über Social Media hingegen gewinnen an Popularität.

Die Einladung zum Bewerbungsgespräch per E-Mail

Eine Einladung zum Vorstellungsgespräch per E-Mail hat zahlreiche Vorteile. In einer E-Mail kannst du alle wichtigen Informationen gebündelt zusammenfassen. Damit hat der Bewerber alle Informationen, die er benötigt, gesammelt an einer Stelle. Im besten Fall sind aufgrund der Einladung keine Rückfragen mehr nötig, sondern der Bewerber bestätigt den Termin kurz und formlos bzw. meldet sich entsprechend der Angaben in der Bewerbung zurück.

Ideal ist es, wenn in der Einladungs-E-Mail mehrere Terminvorschläge genannt sind. Das erhöht die Chance, dass für den Bewerber ein passender Termin dabei ist. Zugleich verhindert es, dass Unternehmen und Bewerber mehrere Male hin- und hermailen müssen.

Ein Nachteil der Einladung per E-Mail ist, dass man auf die Rückmeldung des Bewerbers warten muss und die internen Termine für eine gewisse Zeit geblockt werden. Schließlich nimmt nicht jeder Bewerber die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch auch wirklich bzw. zeitnah an.

Die Einladung zum Bewerbungsgespräch per Telefon

Die Einladung per Telefon hat den großen Vorteil, dass du direkt eine Rückmeldung vom Bewerber bekommst. Er wird dir direkt sagen, ob er Interesse an dem Vorstellungsgespräch hat oder ob er möglicherweise schon einen anderen Job gefunden hat und seine Bewerbung damit obsolet ist.

Der zweite Vorteil ist, dass du direkt am Telefon den Termin für das Gespräch abstimmen kannst und Klarheit darüber hast, welche Zeiten intern geblockt werden müssen. Zudem ist die telefonische Einladung meistens der erste direkte Kontakt mit dem potenziellen neuen Kollegen und verschafft dir einen persönlichen Eindruck. Ein Nachteil der telefonischen Einladung ist, dass oft mehrere Versuche nötig sind, bis der Bewerber erreicht wird. Zudem folgt auf die telefonische Einladung in der Regel eine schriftliche Einladung per E-Mail, in der alle Details zu Termin, Anfahrt, Ort und Gesprächspartner vermerkt sind. Viele Unternehmen scheuen daher den Aufwand des Anrufs, da die E-Mail sowieso verfasst werden muss.

Es kann jedoch vom Bewerber als ein Zeichen der Wertschätzung aufgefasst werden, wenn er per Telefon eingeladen wird und nicht nur eine E-Mail erhält.

Freudigen Anruf

Alle Teile der Kommunikation in einem System

Ganz gleich für welchen Kommunikationsweg du dich entscheidest – infra-struktur vereint alle Teile deiner Unternehmenskommunikation in einem System.

Die Einladung zum Bewerbungsgespräch per Social Media

Immer öfter ergeben sich Bewerbungsprozesse über Social Media und offene Positionen und Bewerber finden über Karrierenetzwerke wie LinkedIn oder Xing oder auch über Facebook zusammen. Gerade LinkedIn etabliert sich immer mehr zur Stellenbörse. Die Funktion der Bewerbung über das LinkedIn-Profil ist einfach und schnell und hat zur Folge, dass die weitere Kommunikation auch gerne über die Plattform erfolgt.

Natürlich kannst du eine Einladung zum Vorstellungsgespräch über LinkedIn verschicken. Bedenke jedoch, dass Nachrichten dort nicht so regelmäßig gelesen werden wie eingehende E-Mails. Daher empfiehlt es sich nachzuhaken, wenn innerhalb von ein paar Tagen keine Antwort kommt, und die Einladung zusätzlich per E-Mail zu versenden.

Was die HR-Abteilung vor dem Versenden der Einladung klären muss

Vor dem Versenden der Einladung oder dem Anruf beim Kandidaten muss die HR-Abteilung einige organisatorische Dinge klären. Dazu gehören:

  • Welche Personen am Termin teilnehmen
  • Mögliche Terminvorschläge
  • Wo das Gespräch stattfinden soll
  • Wer für Rückfragen erreichbar ist
  • Ob der Kandidat eine Präsentation vorbereiten oder eine andere Aufgabe vorab erledigen soll

Wie viel Zeit sollte zwischen Einladung und Gespräch liegen?

Bei dieser Frage kommt es unter anderem auf die Rahmenbedingungen an. Möchtest du einen Bewerber einladen, der nur eine kurze Anfahrt hat, kann das Vorstellungsgespräch kurzfristig angesetzt werden. Bei einem Bewerber, der eine lange Anreise hat, wäre es vermessen, eine Einladung für ein Gespräch anzubieten, das bereits am nächsten Tag stattfinden soll.

Zu viel Zeit solltest du aber nicht verstreichen lassen. Schließlich bewerben sich die Kandidaten oft parallel auf viele Stellen und wenn du zu lange wartest, hat dein Traumbewerber vielleicht schon woanders seinen Arbeitsvertrag unterschrieben. Daher empfiehlt es sich, priorisierte Kandidaten auch priorisiert einzuladen und zeitnah Termine anzubieten, die maximal sieben bis zehn Tage in der Zukunft liegen.

Warum die Einladung zum Vorstellungsgespräch ein wichtiger Baustein im Bewerbungsprozess ist

Die Einladung zum Vorstellungsgespräch ist ein wichtiges Puzzlestück – oder im Marketingdeutsch „Touchpoint“ – im Recruiting-Prozess. Die professionelle Einladung ist quasi die Visitenkarte des Unternehmens und kann positiv zum Employer Branding beitragen.

Ein Unternehmen kann sich mit der Einladung als offen, organisiert, wertschätzend und professionell präsentieren und den positiven Eindruck, den der Bewerber hoffentlich schon hat, verstärken. Zudem ist die Einladung eine Gelegenheit, noch einmal auf die Benefits des Unternehmens hinzuweisen und die Vorteile einer Tätigkeit aufzuzeigen.

Deine HR-Abteilung kann sich mit einer professionellen Einladung positiv von anderen Unternehmen abheben und die Tendenz eines Bewerbers zugunsten deines Unternehmens beeinflussen. Wichtig ist, dass in der Einladung alle Fakten, wie Termin, Ort und Informationen zur Anfahrt und zum Parken enthalten sind. Gibt es eine Erstattung der Fahrtkosten oder wird eine Hotelübernachtung übernommen, sollte darauf ebenfalls bereits in der Einladung hingewiesen werden. Das Gleiche gilt auch, wenn sich der Bewerber auf das Gespräch vorbereiten und zum Beispiel eine Präsentation mitbringen soll.

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