Zeigarnik Effekt – das Problem mit den unfertigen Aufgaben

Zeigarnik Effekt – das Problem mit den unfertigen Aufgaben

Du kennst den Zeigarnik Effekt nicht?

Doch, da bin ich mir ziemlich sicher. Versuchen wir es mal andersherum: Wenn du an das Wort „Cliffhanger“ denkst, dann verbindest du dieses höchstwahrscheinlich mit einer Folge deiner Lieblingsserie. Ein wahnsinnig spannendes Finale und dann das abrupte Ende. Doch diesen Cliffhanger gibt es nicht nur in der Film- und Serienwelt, sondern auch beim Lernen und im Arbeitsalltag begegnet uns ein psychologisches Phänomen, welches man ebenfalls als die Cliffhanger Methode bezeichnet. Auch bekannt unter dem Zeigarnik Effekt, sorgt dieser dafür, dass dir Aufgaben, welche du nicht abgeschlossen hast, eher im Gedächtnis bleiben als abgeschlossene. Warum das so ist, wieso dich dieses psychologische Phänomen vom Arbeiten abhält und wie du dir das Ganze im Berufsleben zunutze machen kannst, erfährst du jetzt.

Die Ursprünge des Zeigarnik Effekts

Das Phänomen ist auf die Wissenschaftlerin Bluma Zeigarnik zurückzuführen. Diese machte während ihres Studiums eine interessante Entdeckung, als sie in einem Restaurant gegessen hatte. Einer der dortigen Kellner konnte sich problemlos alle Speisen merken und diese, ohne sich Notizen zu machen, an die richtigen Kunden verteilen. Als jedoch jeder Kunde seine Speisen bekommen hatte, konnte der Kellner nicht mal mehr sagen, welche Speisen oder Getränke er serviert hatte. Das vorherige detaillierte Wissen schien nach Abschluss der Aufgabe verschwunden zu sein.

Inspiriert von dieser beeindruckenden Beobachtung, begann die Psychologiestudentin daraufhin mit einer Reihe von Experimenten. In der Studie wurde Zeigarniks Beobachtung noch einmal bestätigt. Fast alle Probanden konnten sich die nicht abgeschlossenen Aufgaben deutlich besser merken als die bereits abgeschlossenen. Das Alter, der Bildungsgrad sowie der Stand in der Gesellschaft spielten dabei keine Rolle. Aus diesem Grund ist dieses Phänomen heute bekannt als Zeigarnik oder auch als Cliffhanger Effekt.

Wie funktioniert der Mechanismus?

Der Grund, weshalb du dich eher an unfertige Aufgaben erinnerst, ist auf die emotionale Anspannung zurückzuführen. Diese baut sich bei jedem Menschen auf, wenn er eine relativ komplexe Aufgabe erledigt. Diese Anspannung ist völlig normal und erklärt sich dadurch, dass du dir Möglichkeiten zur Lösung der Aufgabe überlegst und du dir immer wieder den Ablauf vor Augen führst. Die Anspannung ist so lange vorhanden, wie auch die Aufgabe andauert. Aus diesem Grund erinnerst du dich deutlich leichter an eine unvollendete Aufgabe als an eine fertige. Sobald du die Aufgabe abgeschlossen hast, fällt diese Anspannung nun von dir ab und dein Gehirn bekommt signalisiert, dass diese Informationen nun nicht mehr von Belang sind.

Das ist zum einen sehr gut, da dafür gesorgt wird, dass du deine wichtigen Aufgaben nicht vergisst, jedoch kannst du andererseits auch schnell überfordert werden. Zeigarniks Methode dient also quasi als eine Art biologische Methode, welche dich an wichtige Aufgaben erinnern soll. Jedoch ist der Cliffhanger Effekt auch mit einigen Nachteilen verbunden.

Warum dich der Cliffhanger Effekt vom Arbeiten abhält

Wie bereits erwähnt, ist der Cliffhanger Effekt zwar eine effektive und biologische Methode, die dich an bestimmte Aufgaben erinnert, doch das ist nicht immer gut. Denn dieser kann auch dafür sorgen, dass du den Fokus auf das Wesentliche verlierst. Wenn du immer nur daran denkst, welche unzähligen Aufgaben du noch angehen musst, bist du im Nu überfordert und drehst dich im Kreis. Durch dieses Gefühl der Überforderung verlierst du im Anschluss deinen Fokus und kannst nicht mehr die nötige Konzentration aufbringen, um deine Aufgaben effizient zu erledigen.

Anders als bei einer physischen To-do-Liste nimmt deine biologische Liste keine Rücksicht auf deine Prioritäten. Sollte deine Liste also relativ lang sein, jedoch auch viele Aufgaben beinhalten, welche keine hohe Priorität aufweisen, ist das deinem Gehirn jedoch ziemlich egal. Die biologische Liste wird dich regelrecht bombardieren mit unerledigten Aufgaben und somit verhindern, dass du dich irgendwie auf eine Aufgabe konzentrieren kannst. Dies hat zur Folge, dass Zeigarniks Entdeckung hier deutlich demotivierend wirkt.

Damit deine Aufgaben dich nicht erschlagen

Der infra-struktur Tagesplaner hilft dir dabei, deinen Tag besser zu organisieren und deinen Kopf zu entlasten. Du weißt immer, welche Aufgabe als Nächstes ansteht und wirst zum richtigen Zeitpunkt daran erinnert. Und die Aufgaben von nächster Woche können bis nächste Woche warten.

Den Cliffhanger Effekt positiv nutzen

Es gibt jedoch auch eine Möglichkeit, wie du die biologische To-do-Liste als effektive Methode zum Lernen einsetzen und dir die positiven Eigenschaften zunutze machen kannst. Der Schlüssel liegt ganz einfach darin, sich nicht mit einer großen Masse an unfertigen Aufgaben zu überfordern und ein gesundes Mittelmaß zu finden. Wenn du eine überschaubare Anzahl an unfertigen Aufgaben hast, dann kannst du den Effekt erst zu deinem Vorteil nutzen. Denn erst jetzt kannst du effizient alle Aufgaben auf deiner Liste abarbeiten und alle Vorteile von diesem psychologischen Phänomen ausnutzen. So riskierst du nicht, dass du deinen Fokus verlierst und dich von dem Gefühl der Überforderung demotivieren lässt.

Angeblich hat bereits Ernest Hemmingway von diesem psychologischen Phänomen profitiert. So soll er angeblich seine Arbeiten meistens an dem Punkt beendet haben, wo er noch lange weitermachen konnte. So hatte er eine unfertige Aufgabe im Kopf und konnte neue Kreativität sammeln und soll am darauffolgenden Tag noch effizienter geschrieben und gearbeitet haben.

Weitere Möglichkeiten, wie du Zeigarniks Entdeckung besser nutzen kannst

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, wie du verhinderst, dass die negativen Aspekte dieser biologischen To-do-Liste überwiegen und dich diese in deinem beruflichen Alltag einschränken.

  • 9Eine Aufgabe nach der anderen abschließen
  • 9Ablenkung in der Umgebung vermeiden oder minimieren
  • 9Side-Lists führen und spontane Eingebungen sofort notieren, bestenfalls digital
  • 9In Intervallen arbeiten, nicht zu lange am Stück (damit trickst du dein Gehirn aus und gaukelst ihm vor, dass du die Aufgaben abgeschlossen hast)
  • 9Nicht gegen den Cliffhanger Effekt ankämpfen

Ein gesundes Mittelmaß finden

Wie du siehst, handelt es sich bei der Entdeckung von Bluma Zeigarnik um ein äußerst interessantes wissenschaftliches und psychologisches Phänomen. Dieses kann zwar viele Nachteile mit sich bringen. Wenn du jedoch weißt, wie du damit umgehen musst, kannst du es auch zu deinem Vorteil nutzen. Vor allem im Berufsleben ist die Cliffhanger Methode äußerst nützlich. Hier gilt es wie bei allem im Leben einfach ein gesundes Mittelmaß zu finden. Wenn dir das gelingt, kannst du von dieser Methode in Zukunft stark profitieren.

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Softwareauswahl und Softwarevergleich – So klappt’s!

Softwareauswahl und Softwarevergleich – So klappt’s!

Die Softwareauswahl ist riesig

Du hast dich sicherlich schon mit verschiedenen Softwarelösungen auseinandersetzen müssen. Egal ob Warenwirtschaftssysteme, ERP, CRM oder XRM-Programme für die Unternehmenskommunikation. Die Softwareauswahl wird vermehrt über Plattformen, die einen Softwarevergleich anbieten, gesteuert, um für mehr Transparenz zu sorgen. 

Was erst mal positiv klingt, kann schnell problematisch werden. Denn die Gefahr ist groß, dass du dein eigentliches Ziel aus den Augen verlierst und Funktionen miteinander vergleichst, die du gar nicht kennst oder gar nicht brauchst. Aber wenn eben die obligatorische „Kaffeetasse on top“ dabei ist, dann entscheidet man sich schnell dafür, weil es nach mehr klingt. Das Resultat: Du legst dir Software zu, welche dir im Endeffekt gar nicht wirklich weiterhilft.

Wenn du bei deiner Suche den Fokus verlierst, bringen dir die ganzen Portale für Softwarevergleich auf lange Sicht gesehen keinen effektiven Mehrwert. In Zukunft wird dir die Softwaresuche  deutlich leichter fallen, wenn du die folgenden Tipps befolgst:

 

Softwareauswahl nach Kategorien

Bevor du dich auf die Suche nach nützlichen Tools machst und dir Angebote ansiehst, frag dich erst einmal selbst:

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„Was sind die aktuellen Themen, die ich ändern möchte?“
„Wie und was soll sich an dieser Situation ändern?“

Wenn du dich mit einem konkreten Ziel auf die Suche machst, wirst du wesentlich schneller die richtige Software für deine Zwecke finden. Um dir den organisatorischen Aufwand etwas zu erleichtern, kannst du verschiedene Kategorien aufstellen. Anhand dieser Kategorien kannst du nun überprüfen, wo es tatsächlich Veränderung braucht.

Eine solche Auflistung von Kategorien für den Softwarevergleich kann beispielsweise so aussehen:

  • Buchhaltung
  • Branchenspezifische Systeme, z. B. Fensterbau
  • Warenwirtschaftssysteme
  • Kundenverwaltung (XRM / CRM)
  • Kommunikation & Unternehmensorganisation (XRM)

Diese Liste ist nur ein kleines Beispiel und soll dir als Inspiration für die Softwareauswahl dienen. Hier gilt es den Individualfall zu beachten. Jedes Unternehmen ist anders und besitzt eigene Prioritäten. Fang also an, deine Kategorien und Listen zu erstellen, zu gewichten und werfe immer wieder einen Blick darauf, welche Probleme du tatsächlich lösen möchtest.

Softwareauswahl durch persönliche Beratung

Beratungsgespräch

Du solltest dir vorher also ausreichend Gedanken darüber machen, welches Problem du eigentlich lösen möchtest und wie eine Lösung aussehen soll, also wie du dieses Problem bestmöglich gelöst bekommst. Wenn dir letztlich die Erfahrung fehlt, um deine Gedanken wirklich bis ins kleinste Detail zu sortieren, dann hol den Softwarehersteller / Dienstleistern an Bord und lass dich individuell zu deinen Punkten beraten.

 Auch wenn Produktvideos, Demoversionen und Beschreibungen immer besser werden, eine geführte und persönliche Tour mit einem Experten wird dir da deutlich mehr Antworten auf deine Fragen liefern. Mal ganz davon abgesehen, dass man direkt zu weiteren Möglichkeiten und zielgenau auf deine Themen nach Lösungsansätzen schauen kann, damit du von deren Erfahrung profitieren kannst. Zudem erhältst du so auch einen Eindruck von den Menschen hinter der Software, mit denen du ja letztlich auch zusammenarbeiten wirst. Die Entscheidung zu deiner Softwareauswahl sollte sich also nicht nur auf das „Werkzeug“ Software beziehen, sondern auch bewusst damit einhergehen, ob du mit dem Unternehmen zusammenarbeiten möchtest.

Softwarevergleich mit dem Team

Du kannst nicht alles auf dem Schirm haben, also nimm dir 1-2 Mitarbeiter dazu, die dich bei der Entscheidung begleiten. So kann von vornherein mit verschiedenen Blickwinkeln die mögliche neue Software bewertet werden. Ziel ist es, die für euch beste „Schnittmenge“ zu finden, also mit welcher Lösung lassen sich viele eurer Probleme gut lösen. Es geht nicht darum, alles „perfekt“ zu haben, die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch beim Thema Software nicht! Gut, gibt es schon, wenn du die Software maßgeschneidert nach deinen Wünschen von A bis Z entwickeln lässt. Der dahinter liegende Kostenpunkt dürfte für die meisten Unternehmen jedoch nicht realisierbar sein.

Um dir und deinen Kollegen die richtige Software für eure Arbeit zu liefern, ist also eine enge Zusammenarbeit und eine noch bessere und offene Kommunikation mit den passenden Kollegen äußerst wichtig. Nur so leistest du dir beim Softwarevergleich keinen Fauxpas oder noch viel schlimmer: Nach endlosen Gesprächen und der Suche nach der „perfekten“ Software bleibst du einfach beim Alten und sitzt alle Probleme aus. Früher oder später muss eine Entscheidung gefällt werden, die dich weiterbringt!

Erweiterbarkeit Bei Softwarevergleich ist wichtig

Einige Fragen, die du dir bei der Softwareauswahl stellen solltest:

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„Passt die Software auch noch zu uns, wenn wir wachsen oder gewisse Prozesse sich verändern?“
„Wie flexibel ist das System?“
„Gibt es Erweiterungen, z. B. die Anbindung bestehender Systeme wie unsere ERP, Warenwirtschaft oder Telefonanlage?“

Warum das so wichtig ist: Dein Unternehmen untersteht einem regelmäßigen Wandel. Deine Produktpalette ändert sich, die Anzahl deiner Mitarbeiter, dein Geschäft expandiert etc. Aus diesem Grund sollte auch deine Softwarelösung flexibel erweiterbar sein. Diese Möglichkeit wird für dich auf lange Sicht gesehen günstiger kommen, als dir ständig neue Programme zuzulegen. Schließlich sind wir alle Gewohnheitstiere. Wir wollen uns doch nicht jedes Jahr mit einem komplett neuen „Fundament“ in Form von Softwarelösungen auseinandersetzen, wo man doch gerade erst warm geworden ist.

Was sagen andere über die Software?

Wie auch bei der Auswahl eines neuen Restaurants: Was sagen andere im Internet zu der Software oder noch viel wichtiger zu dem Unternehmen dahinter? Gibt es Bewertungen, Rezensionen oder Anwenderberichte? Kannst du vielleicht sogar mit denjenigen sprechen, die das Unternehmen bewertet haben? Ergibt alles in allem für dich ein „rundes Bild“? Falls ja – Glückwunsch! laughing

Abschließend lässt sich sagen, dass der Softwarevergleich ein wichtiger und essenzieller Punkt ist, welchen du keinesfalls vernachlässigen solltest. Stecke hier auf jeden Fall ausreichend Planung und Organisation rein und lass dich auf jeden Fall direkt vom Softwaredienstleister-/hersteller ausführlich beraten.

Walt Disney Methode – Denkblockaden überwinden

Walt Disney Methode – Denkblockaden überwinden

Die Walt Disney Methode – Wie hilfreich ist sie?

Mit Sicherheit warst du in deinem Arbeitsleben schon mehrfach mit dieser Problematik konfrontiert: Du sitzt an deinem Schreibtisch vor einer Problemstellung, aber dir fällt absolut kein Lösungsansatz ein. Egal wie lange du überlegst, Brainstorming betreibst oder versuchst dir frische Impulse geben zu lassen, die passende Lösung möchte dir einfach nicht einfallen.

Genau bei diesem Problem soll die sogenannte Disney Methode weiterhelfen. Diese hat jedoch keineswegs etwas mit lustigen Cartoon-Mäusen zu tun, sondern fördert effektiv die Kreativität, wie verschiedene Forscher bereits nachweisen konnten. Wie diese Disney Strategie funktioniert und ob sie wirklich hält, was sie verspricht, erfährst du im nachfolgenden Text.

Wie funktioniert die Disney Methode?

Bei der Disney Methode handelt es sich um eine recht simple Kreativitätsübung. Man nähert sich einer Problemstellung von verschiedenen Perspektiven aus und schlüpft in unterschiedliche Rollen. Eine vergleichbare Methode zur Disney Strategie sind die sogenannten Denkhüte, welche der britische Wissenschaftler Edward de Bono eingeführt hat. Bei dieser Methode setzen sich alle Teilnehmer einen imaginären Hut auf und nehmen verschiedene Rollen ein, welche durch unterschiedliche Farben charakterisiert werden.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch die Disney Strategie. Auch hier versetzen sich alle Teilnehmer der Reihe nach in unterschiedliche Rollen und betrachten das Problem aus der Perspektive ihrer Rolle aus. Diese drei Rollen sind folgende:

Der Träumer

Eine Rolle, die immer etwas verrückt agiert und neue unkonventionelle Pfade beschreitet.

Der Realist

Diese Rolle handelt immer sehr rational und macht sich immer zielgerichtete Gedanken über die konkrete Umsetzung der Idee.

Der Kritiker

Der Kritiker ist vergleichbar mit dem Realisten. Er betrachtet die Dinge nüchtern und handelt ganz nach dem Motto „Vorsicht ist besser als Nachsicht“.

Diese drei Rollen leiten durch ihre Zusammenarbeit einen äußerst effektiven Prozess zur Ideenfindung in die Wege. Der Träumer lässt seiner Kreativität freien Lauf und kümmert sich nicht darum, ob sein erster Ansatz realisierbar ist oder nicht. Der Realist geht nun etwas kalkulierter und rationaler an diese Idee heran und überlegt genau, ob dass ein umsetzbares Szenario darstellt, wie hoch die Kosten sind, welchen Nutzen und Sinn das Ganze hat. Zu guter Letzt wird der Kritiker eingesetzt. Mit seinem analytischen Scharfsinn prüft er die Kalkulation des Realisten auf ihre Feinheiten hin. Er gibt der Idee den letzten Feinschliff und überprüft, an welchen Stellen noch Verbesserungsbedarf besteht.

Ideen zusammen entwickeln

Wie du siehst, kannst du durch diese drei unterschiedlichen Rollen ein Problem von verschiedenen Standpunkten aus betrachten. Die Zusammenarbeit kann aus einer verrückten Idee eine wirklich durchsetzungsfähige und realistische Angelegenheit werden lassen.

Das mag nun erst einmal etwas ungewöhnlich klingen und höchstwahrscheinlich wirst du vorerst nicht an die Wirkungsweise der Disney Methode glauben, doch die Wirksamkeit konnte schon mehrfach von Experten bewiesen werden.

In welchen Bereichen ist die Walt Disney Methode effektiv?

Wie du siehst, eignet sich die Disney Strategie sowohl für Einzelpersonen, aber auch für größere Gruppen. Das Ziel ist dabei immer dasselbe: Es sollen neue Ideen entstehen und die Kreativität gefördert werden. Doch die Walt Disney Methode eignet sich natürlich nicht nur für die Entwicklung neuer Ideen, sondern wie bereits erwähnt, auch für die Problemlösung. Zum Beispiel kann die Methode bei der Entwicklung einer neuen Geschäftsstrategie oder aber bei der Entscheidungsfindung zur Optimierung von unternehmerischen Prozessen genutzt werden.

Jedoch solltest du dir immer vor Augen halten, dass die Walt Disney Methode nicht automatisch bedeutet, dass du in jedem Fall eine weltbewegende und innovative Idee kreierst. Sie dient lediglich zur Unterstützung und Entwicklung des kreativen Denkprozesses. Die Methode kann zum Beispiel als Denkanstoß dienen. Dass sie dir jedoch eine revolutionäre Idee liefert, kann nicht garantiert werden. Diese Tatsache hängt schlussendlich immer noch von dir und deinem Team ab. Trotz allem ist das Betrachten einer Problemstellung von unterschiedlichen Perspektiven meistens eine sehr hilfreiche Angelegenheit.

Woher stammt die Walt Disney Methode?

Es gibt viele Ansätze und Mythen rund um die Theorie zur Entstehung dieser Methode. Trotz allem ist man sich mittlerweile einig, dass der Namensgeber der Methode, Walt Disney, nicht der Erfinder der Methode gewesen sein soll. Sie stammt vermutlich vom US-Amerikanischen Autoren Robert B. Dilts, der sich vom Mickey Maus Erfinder inspirieren ließ. Er gab in einem 1994 erschienenen Buch mit dem Titel „Strategies of Genius“ an, dass er sich von Walt Disney inspirieren ließ und aus diesem Grund nach ihm benannt hat.

Die Vor- und Nachteile der Walt Disney Strategie

Wie bei allem im Leben ist natürlich auch die Walt Disney Methode nicht perfekt. Die Methode wurde in den frühen 1990er-Jahren entwickelt und seitdem hat sich natürlich einiges getan. Aus diesem Grund wird die erste Rolle der Disney Methode, die des Träumers, heute auch schnell als kritisch betrachtet. Die Disney Strategie kann vor allem in einer Gruppe gute Ansätze liefern und sich entfalten. Hier kommen unterschiedliche Charaktere zusammen, welche sich alle in unterschiedliche Rollen versetzen und daraus können neue Zusammenhänge, Impulse und Ideen entstehen.

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Hohe Anforderungen an Dokumentation gemeistert

Hohe Anforderungen an Dokumentation gemeistert

BODE Fach-PR bietet Pressearbeit und Redaktion zu komplexen Industrie-, Technik- und Dienstleisterthemen. Das Unternehmen erarbeitet Anwenderberichte für Industriekunden und platziert diese in über 800 Fachmedien weltweit. Meisterten sie ihre Geschäftsabläufe früher noch mit Outlook und Excel, schafft heute die XRM-Lösung  „infra-struktur“ einfachere Möglichkeiten und deutlich mehr Transparenz.

„Einfach, klar und wirksam! infra-struktur ist für uns die Basis für reibungslose Abläufe und nachhaltige Dokumentation.“

Christian Tack

Projektmanager und Redakteur

Hohe Anforderungen an Dokumentation gemeistert

Die Dreiecks-Konstellation Kunden, Redaktionen und BODE Fach-PR als Dienstleister stellt den Presseexperten vor hohe Anforderungen hinsichtlich der Dokumentation von Absprachen. Wer hat was mit wem vereinbart? Welcher Kunde möchte welchen Beitrag in welchem Medium platzieren?  Welche Redaktion wünscht welches Thema? Alles muss einfach, klar und nachhaltig dokumentiert werden.

Lückenlose Dokumentation – ein Netz aus Informationen

„Nun können wir jede Information – egal ob E-Mail, Telefonat, Dokument oder Termin – mit unseren Kontakten, Themen und Projekten verknüpfen. Dieses „Netz aus Informationen“ ist für uns Gold wert. „Heute kann jeder Kollege ganz einfach herausfinden, wie der aktuelle Projektstatus ist, wer beteiligt war, welche Aufgaben als nächstes anstehen oder wie viele Texte zum selben Thema veröffentlicht wurden –  endlich ist alles dokumentiert“, erklärt Christian Tack, Redakteur und Projektmanager bei BODE Fach-PR.

Aus Office-Lösung rausgewachsen

Früher setzte BODE Fach-PR auf Outlook und Excel, um den Informationsfluss und die Arbeitsabläufe zu organisieren. „Die Lösung von der Stange war jedoch der steigenden Flexibilität und Komplexität nicht gewachsen. Speziell die Dokumentation zum Kunden war manuell und zeitaufwendig“, erläutert Christian Tack. „Jetzt können wir komplexe Zusammenhänge besser abbilden, die Beziehungen zwischen den Informationen erhalten und diese für alle im Team verfügbar machen. Zum Teil sogar automatisch, weile jede E-Mail und jeder Anruf direkt in der Kundenakte dokumentiert werden“. Alle Daten sind sicher in der Cloud gespeichert und jederzeit von überall erreichbar, also auch im Homeoffice.

Individuell und flexibel – der Maßanzug passt einfach!

Outlook war zudem nicht wirklich flexibel in der Gestaltung und damit ein schwergängiges Werkzeug für die tägliche Arbeit. infra-struktur hingegen wurde einfach auf unsere Schwerpunkte individuell abgestimmt. Wir haben jetzt also unsere Masken und Felder, wie wir sie brauchen, denn da fängt das Thema Dokumentation bereits an“, erklärt Christian Tack.

Heute schon für morgen eingekleidet

„Enorm ist auch das Potenzial, das uns infra-struktur noch bietet“, betont Valentin Dieckmann, IT-Manager bei BODE Fach-PR. „Nach einer Schulung zum infra-struktur Administrator kann ich unser System nun selbst anpassen und erweitern.“ So hat er beispielsweise eine API-Schnitt stelle programmiert, mit der sich auf Knopfdruck Listen aller gestarteten Themen und Projekte generieren lassen. „Perfekt in Sachen Reporting, Controlling und Planung für die Zukunft “, freut sich Christian Tack.

Projektsteckbrief

Bode Fach-PR

Unternehmen
BODE Fach-PR GmbH
Paulistraße 3
65929 Frankfurt am Main
www.bode-fach.com

Ansprechpartner
Christian Tack

Branche: Fachjournalismus, PR
Anzahl Mitarbeiter: 9
infra-struktur Anwender: 9

Projektziele & Lösung
Mit infra-struktur wurden die Arbeitsprozesse und der Kommunikationsfluss auf ein neues Niveau gehoben. Dank der Vernetzung aller Kommunikationskanäle und Bündelung in digitalen Kunden-, Themen- und Projektakten hat das Unternehmen seine Auskunftsfähigkeit gesteigert, seine Beziehung zu Kunden und Pressekontakten professionalisiert und seine Arbeitsabläufe optimiert.

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Im Homeoffice auf asynchrone Kommunikation setzen

Im Homeoffice auf asynchrone Kommunikation setzen

Machen asynchrone Absprachen produktiver?

Zwischen Maschinen und Menschen gibt es einige Unterschiede. Ein ganz wesentlicher liegt in der menschlichen kreativen Produktivität und die wird gefördert, wenn wir nicht ständig „synchron“ abgelenkt werden. Da kommt kein Roboter und keine „Künstliche Intelligenz“ hinterher. Der Mensch ist nach wie vor der Garant für den Erfolg. Als Unternehmer liegt mein Interesse also darin, diese Produktivität bestmöglich auszuspielen und so das Potenzial im Team zu entfalten. Hierbei hilft es, wenn nicht nur synchron sondern auch asynchron gearbeitet werden kann, also wenn „Störquellen“ vermieden werden.

Synchrone Kommunikation im Homeoffice

Mitarbeiter werden ihr Potential niemals ausschöpfen und ihre Qualifikationen komplett einbringen können, wenn sie an der „kurzen Leine“ gehalten werden. Studien belegen, dass gerade Kreativität Freiraum benötigt. Denkprozesse, Recherchen, Erprobungen und so weiter, all dies braucht Zeit und Raum und häufig auch den „richtigen Augenblick“.

Bei aller Planbarkeit und guter Organisation: Erfolg ist keine Gesetzmäßigkeit. Gerade in einer Wirtschaftswelt, die das Tempo ständig erhöht, und die nach Innovation und Fortschritt global lechzt, setzen wir vermehrt auf direkte Absprachen und kurze Erreichbarkeiten. Unsere Kommunikation verläuft immer mehr hauptsächlich synchron, das Smartphone stets neben uns, sind wir als Leitung oder Mitarbeiter fast ständig erreichbar. Gerade die Zunahme an Arbeitsplätzen im Homeoffice hat die synchrone Kommunikation noch mehr begünstigt, da zu den telefonischen Absprachen Videokonferenzen massiv zugenommen haben.

Einige Betriebe haben scheinbar die Videotelefonie für sich entdeckt: Einerseits erlaubt es der Führung einen „kurzen Blick nach dem Rechten“. Wir Menschen verschaffen uns einfacher einen Eindruck, wenn wir es „mit eigenen Augen“ sehen können. Andererseits sind mehr Meetings als zuvor möglich, alleine durch den Wegfall von Anfahrtswegen und so weiter. Schnell sind die Teilnehmer zu einer Konferenz zusammengerufen, und wenn es auch „nur mal kurz“ ist.

Ist synchrone Kommunikation wirklich die beste Option?

Im Prinzip ja, besonders wenn es um schnelle Entscheidungswege geht. Doch wie so oft gibt es auch hier eine Kehrseite. Ein ausschließlich synchroner Kommunikationsansatz lässt wenig Raum für kreative Freiheit und produktive Arbeitszeiten, da der Tag hauptsächlich durch Austausch und abgestimmte Meetings geprägt ist. Wenn jemand anruft, wird sofortige Erreichbarkeit erwartet, was dazu führt, dass aktuelle Aufgaben unterbrochen werden müssen. Dies kann die Effizienz von Prozessen erheblich beeinträchtigen und das Entwicklungspotenzial blockieren. Trotzdem nimmt die „Echtzeitkommunikation“ in Form von Gesprächen, Telefonaten und Videokonferenzen kontinuierlich zu, und viele Arbeitskräfte verbringen den Großteil ihrer Zeit mit synchronen Absprachen.

Asynchrone Kommunikation fördern

Asynchrone Kommunikation soll genau das Gegenteil bewirken, indem es die synchronen Absprachen versucht auf ein Minimum zu begrenzen. Befürworter führen insbesondere das Argument von deep work and shallow work auf, also der Unterscheidung zwischen einer vertieften Arbeit (deep work) und einer seichten Tätigkeit (shallow work). Synchrone Kommunikation begünstige seichte Tätigkeiten, so die Argumentation, während wiederum ein asynchrones Vorgehen eine vertiefte Arbeit fördere. Im Umkehrschluss ließe sich gerade durch Letzteres die eigene Produktivität deutlich erhöhen.

Ganz einfaches Beispiel: Anstelle von regelmäßiger persönlicher Berichterstattung in Meetings über den aktuellen Stand der Dinge, bietet es sich an Zwischenstände und Ergebnisse fortlaufend an zentraler Stelle festzuhalten. Dadurch wird für den Einzelnen viel mehr Flexibilität dazugewonnen. Niemand hat dann mehr den zeitlichen Druck im Nacken, bis zum festgelegten Meeting eine Präsentation und so weiter fertig haben zu müssen. Gleichzeitig sind auch für alle Beteiligte im Homeoffice zu jeder Zeit alle Informationen an zentraler Stelle zugänglich. Auch hier braucht niemand auf eine persönliche Absprache zu warten, um im eigenen Arbeitsprozess direkt vorankommen zu können. Hier bringen XRM-Systeme Licht ins Dunkel. Ein zusätzlicher sehr positiver Effekt: Die Arbeit des Einzelnen oder eines Teams wird viel transparenter, jeder ist auf dem Stand der Dinge – auch ohne „Dauermeetings“.

Asynchron beudetet nicht, dass Kommunikation eingestellt wird

Mit ein wenig Einschränkungen des Schriftverkehrs und dem Reduzieren der direkten Kommunikation, ist es bei der asynchronen Kommunikation nicht getan. Dazu gehört noch mehr. Es ist für ein Unternehmen eine komplette Änderung des Blickwinkels, welche in aller Regel nicht von heute auf morgen verläuft. Denn eine nicht-synchrone Arbeitsweise bedeutet nicht, dass die Kommunikation eingestellt wird. Sie verläuft nur gänzlich anders als bisher. Die bereits vorhin erwähnte Dokumentation – z.B. nachvollziehbare Kontakt-, Kunden- oder Projekthistorien – spielen dabei eine ganz wesentliche Rolle. Wird sie entsprechend genutzt, können viele Fragen bereits anhand der chronologischen Dokumentation beantwortet werden, ohne dass hierfür ein ständiger synchroner Austausch notwendig ist.

Alles schön und gut, doch jeder weiß, gute Dokumentation fällt nicht vom Himmel. Alle Beteiligten müssen sich konsequent daran halten, damit keine nicht-nachvollziehbaren Lücken entstehen. Auch hierbei helfen XRM-Systeme, da große Teile der Kommunikation und Dokumentation automatisch dort liegen, wo sie hingehören, z.B. bei E-Mails und Telefonie.

Optimale Lösung: Gutes Verhältnis zwischen synchroner und asynchroner Absprachen

Eine asynchrone Unternehmenskultur verzichtet auch nicht gänzlich auf direkten Austausch. Experten empfehlen einen halbstündigen täglichen Austausch zu einer festgelegten Zeit. Dies würde zwar ganz synchron einem Meeting entsprechen. Alle weiteren bisherigen Störungen in Form von kontinuierlichen direkten „Wasserstandsmeldungen“ fallen jedoch gleichzeitig weg, so dass sich die eigene Arbeitskraft wieder voll und ganz auf das Projekt konzentrieren kann. Vorteile lassen sich erkennen, asynchrone Kommunikation kann ein Schlüssel zur Erhöhung der Produktivität sein.

Komplett lässt sich die direkte Absprache aber nicht einstellen. In einigen Fällen würde es eher kontraproduktiv sein, wenn wir beispielsweise an die Mitarbeiter einer Kundenhotline denken. Gerade für Notfälle und Dringlichkeiten muss immer die Möglichkeit der synchronen Rückmeldung weiter gegeben sein. Es kommt also auf eine gute Verhältnismäßigkeit an. Da, wo sich asynchrone Kommunikation umsetzen lässt, sollten Unternehmen diese Möglichkeit effektiv nutzen.

Erfolgreiche Beispiele gehen von einer ungefähren Aufteilung aus, bei der 75 % der Kommunikation asynchron verläuft und die übrigen 25 % synchron. Die aktuellen Zeiten fördern massiv Homeoffice Arbeitsplätze, der Augenblick zur Einführung einer asynchronen Unternehmenskultur bietet sich jetzt geradezu an. Niemand braucht dabei die bisherigen Verfahren vollkommen auf den Kopf stellen, auch kleine Schritte gehen in die richtige Richtung.

Möchte ein Unternehmen allerdings seinen Workflow dauerhaft verbessern, so sollte dieses unbedingt seine bisherigen Kommunikationswege und -formen hinterfragen und zukünftig verstärkt auf ein asynchrones Verfahren setzen.

Synchron & Asynchron – Die Mischung machts!

Wir helfen seit über 25 Jahren Unternehmen dabei mit unserem XRM-Systen den Überblick zu behalten.

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