Fehlentscheidungen im Job – so gehst du damit richtig um

Fehlentscheidungen im Job – so gehst du damit richtig um

Menschen sind nicht perfekt und falsche Entscheidungen gehören im Leben dazu. Die meisten von uns müssen auch Fehlentscheidungen im Job verkraften. Was derartige Fehler so tragisch macht, ist der Umstand, dass viele sich Fehler einfach nicht verzeihen können.

Eine Fehlentscheidung zu bereuen, ist menschlich und auch nachvollziehbar. Doch die Reue sollte nicht zu lange dauern, denn sie beeinträchtigt dein Selbstbewusstsein und führt langfristig sogar zu Krankheiten. Irgendwann ist es Zeit, mit dem Thema abzuschließen und seinen Blick auf neue Ziele zu richten. Leider haben die wenigsten von uns gelernt, das Beste aus einer Situation zu machen. Nicht umsonst gibt es unzählige Coaching-Seminare genau zu diesem Thema. Wir sollten uns klarmachen, dass gerade erfolgreiche Menschen viel mehr falsch machen, als wir im Allgemeinen annehmen. Doch sie unterscheiden sich von der Masse meist dadurch, dass sie zu ihren Fehlern stehen und sie korrigieren. Sie betrachten sie als Chancen. Auch wir sollten uns diese Sichtweise aneignen und lernen, souverän mit falsch gewählten Optionen umzugehen.

Leichter durchs Leben gehen: Fehlentscheidungen neu bewerten

Ob zuhause oder im Job, irgendwann liegen wir alle mal mit unserer Einschätzung daneben. Jetzt die Schuld anderen zu geben, geschieht zwar oft wie ein Automatismus, ist aber alles andere als zielführend. Durch Schuldzuweisungen lernen wir nicht, aus unseren Fehlern zu lernen und alles bleibt beim Alten. Zweifellos sind Fehlentscheidungen oft ärgerlich, manchmal auch schmerzlich, gerade wenn sie mit finanziellen Verlusten einhergehen. Doch wenn du deine Erwartungshaltung änderst, wird aus dem vermeintlichen Fehler nur ein anderes Ergebnis. Das war zwar nicht dein Wunschergebnis, aber bei näherer Betrachtung kann man dem häufig sogar etwas Positives abgewinnen.

Wie kommt es zu Fehlentscheidungen?

Wir verfolgen eine bestimmte Absicht und benutzen nach Abwägung der Vor- und Nachteile verschiedene Maßnahmen, um unser Ziel zu erreichen. Wir haben also eine Entscheidung getroffen. Wird das Ziel nicht erreicht, dann handelt es sich um eine klassische Fehlentscheidung. Oft stellt sich sogar heraus, dass die zunächst erwogene und dann verworfene Alternative die bessere gewesen wäre. Dass man mit seiner Entscheidung grundlegend falsch liegt, kommt selten aus heiterem Himmel. Viele haben einfach die drohenden Anzeichen im Vorfeld ignoriert. Hier die wesentlichen Komponenten, die unsere Entscheidungen beeinflussen:

1. Widerstreit zwischen Fakten und Emotionen

Wenn Emotionen gegenüber Fakten die Oberhand gewinnen, führt das häufig zu unguten Entscheidungen. Manchmal ist es aber auch das Bauchgefühl, das uns den richtigen Weg weist. Hier den richtigen Mittelweg zu finden, ist gar nicht so leicht. Du solltest dir daher genügend Zeit lassen, bevor du eine Entscheidung triffst und Für und Wider genau abwägen.

2. Unvorhergesehener Ereignisse

Das Ergebnis einer Entscheidung liegt nicht allein in unserer Macht, wir müssen immer mit unvorhergesehenen Ereignissen rechnen. Das klassische Beispiel im Job ist das Einstellungsgespräch. Die Führungskraft muss sich zwischen zwei Bewerbern entscheiden und orientiert sich am Lebenslauf und dem ersten Eindruck, den der Kandidat gemacht hat. In der Praxis stellt sich jedoch heraus, dass der Bewerber gar nicht für den Beruf geeignet ist. Die Führungskraft hat also eine Fehlentscheidung getroffen, doch die Wahrscheinlichkeit, dass er eine günstige Entscheidung trifft, lag, genauso wie die für die Fehlentscheidung, bei 50 %.

3. Das Bauchgefühl

Auch das Bauchgefühl lässt uns immer wieder in die Falle tappen. Gerade gefühlsbetonte Menschen verlassen sich gerne und häufig auf ihr Bauchgefühl, ohne vorher logische Argumente abzuwägen. Die Wahrscheinlichkeit, falsche Entscheidungen zu treffen, ist, wenn man sich allein auf sein Gefühl verlässt, sehr groß. Du hattest ein gutes Gefühl und trotzdem stellt sich heraus, dass die neue Investition mehr Nachteile als Vorteile bringt. Es wäre also besser gewesen, mehr auf den Verstand zu hören.

4. Unfähigkeit, Kompromisse einzugehen

Wer nicht zu Kompromissen bereit ist, trifft häufiger falsche Entscheidungen als flexible Menschen. Die meisten Menschen, die so denken, gehen von der Annahme aus, dass sie bei Kompromissen im Nachteil sind und vermeiden sie daher. Sie denken in strengen Kategorien und können die Grauzonen zwischen Schwarz und Weiß nicht erkennen. Doch wir alle wissen: Der goldene Mittelweg ist oft genau der richtige.

5. Fehlentscheidungen aufgrund von Fehlinformation

Waren die herangezogenen Informationen fehlerhaft oder lückenhaft, kommt es recht häufig zu falschen Entscheidungen. Es lohnt sich, mehr Zeit in die Vorbereitung zu investieren, denn gründliche Recherche kann vor negativen Konsequenzen schützen und dir helfen, künftig Fehler zu vermeiden.

So gehst du sinnvoll mit Fehlentscheidungen um

Eine falsche Entscheidung unter den Teppich zu kehren, ist nicht ratsam. Ein Vorgesetzter, der etwas von der Vertuschung mitbekommt, wird darauf sicher deutlich ungehaltener reagieren, als wenn du ihm von Anfang an reinen Wein eingeschenkt hättest. Er wird dir künftig weniger vertrauen können, was die Beziehung garantiert belastet. Führungskräfte müssen tagtäglich unzählige Entscheidungen treffen – viele davon unter Zeitdruck. Dass die eine oder andere ungut ist, ist daher sehr wahrscheinlich. Es wäre aber ein Fehler, eine Fehlentscheidung zu ignorieren. Eine Fehleranalyse ist unumgänglich, denn nur, wenn du den Grund für die getroffene Entscheidung kennst, kannst du entsprechende Schlüsse daraus ziehen und den Weg für bessere Entscheidungen frei machen. Auch wenn die Tragweite der Konsequenzen erst später sichtbar werden, solltest du das Thema mit den Betroffenen offen ansprechen und versuchen, das Steuer herumzureißen, wenn es noch möglich ist.

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Fazit

Akzeptanz ist der Schlüssel für bessere Alternativen in der Zukunft

Natürlich lassen sich nicht alle Fehlentscheidungen im Job revidieren, deshalb solltest du die Fehler so schnell wie möglich akzeptieren. Es macht keinen Sinn, sich mit Vorwürfen zu quälen. Was geschehen ist, ist geschehen. Nur, wenn du dich damit abfindest, ist es möglich, dich für die Zukunft zu öffnen und dazu beizutragen, dass das Unternehmen weiterkommt. Letztendlich ist es deine persönliche Wahl, wie du Fehler bewertest. Wenn du sie als Lernchance betrachtest, werden du und dein gesamtes Umfeld davon profitieren. Denn mit dieser „Anti-Selbstmitleid-Haltung“ bleibst du proaktiv und machst den Weg frei für neue, positive Erfahrungen.

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Warum dein Unternehmen von SaaS profitiert

Warum dein Unternehmen von SaaS profitiert

Das SaaS-Geschäftsmodell gewinnt weltweit immer mehr an Zugkraft. Unternehmen aller Größenordnungen betrachten die Software aus der Cloud als die nächstbeste Alternative zur Hardware- und Software-Entwicklung vor Ort.

In diesem Artikel zeigen wir dir, warum cloudbasierte Lösungen so beliebt sind und ob Software as a Service auch für dein Unternehmen die bessere Investition ist.

Was ist SaaS?

Software as a Service (SaaS) ist eine Möglichkeit, Anwendungen per Fernzugriff über das Internet bereitzustellen, anstatt sie lokal auf Rechnern zu installieren (sogenannte On-Premise-Software). SaaS-Anwendungen sind auch bekannt als:

    • Webbasierte Software

    • Software auf Abruf

    • Gehostete Software

Wie der Name schon sagt, verwandelt SaaS Software von einem Produkt, das man kauft – eine Ware, die man einmal kauft und auf sein Gerät herunterlädt – in einen Service, der erbracht wird: eine Reihe von Funktionen, die man abonniert.

Früher installierten IT-Abteilungen Unternehmenssoftware auf den Computern der Mitarbeiter und mussten sie manuell aktualisieren und warten. Die Benutzer hatten nur eine begrenzte Speicherkapazität auf ihren Festplatten, und die Unternehmen mussten für jeden Mitarbeiter individuelle Lizenzen erwerben. Das erschwerte die Zusammenarbeit, das Arbeiten mit einer gemeinsamen Datenbank und die Aktualisierung von Daten nach Bedarf.

Bei SaaS befinden sich die Anwendungen auf den Servern der Softwareanbieter. Dadurch werden die Nutzer von Lizenz- und Hardwarebeschränkungen sowie von Wartungspflichten befreit.

Wie wichtig ist die Cloud?

Cloud Computing ist ein wichtiger Wegbereiter. In ihrer einfachsten Form ist die Cloud nicht nur Software, sondern auch Datenspeicherung und Verarbeitungsleistung, die über das Internet verfügbar sind. Benutzer greifen daher über Websites und Anwendungen auf cloudbasierte Software zu.

Cloud Anwendungen bieten viele Vorteile für Unternehmen gegenüber lokal installierter Software:

Flexibilität und Skalierbarkeit

Wenn du erfolgreich sein willst, musst du flexibel sein. Als Geschäftsinhaber solltest du in der Lage sein, dich an Veränderungen in deinem Unternehmen und auch an andere externe Faktoren anzupassen. Mit SaaS-Anwendungen kannst du das Bereitstellungsmodell wählen und es problemlos ändern, wenn sich deine geschäftlichen Anforderungen ändern. Es ist viel einfacher, neue Benutzer zu integrieren, andere Systeme zu koppeln und zusätzliche Komponenten einzuschalten.

Und da dein Provider das Backend über die Cloud verwaltet, musst du dich nicht um die Infrastruktur kümmern. Dank der flexiblen Lizenzierung auf Abonnementbasis lassen sich Software as a Service Anwendungen leicht skalieren. Eine Skalierung ist erforderlich, um große Datenmengen aus verschiedenen Quellen zu verwalten.

Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeitsfaktor

Die Auswahl und Einführung einer Geschäftsanwendung war noch nie eine leichte Aufgabe. Faktoren wie Zeit und Aufwand summieren sich, selbst wenn die Implementierung erfolgreich ist. Cloud-Anwendungen lassen sich schneller bereitstellen, wodurch sich der Installations- und Verwaltungsaufwand verringert.

Wer in der Lage ist, schnell zu entwickeln und zu implementieren, verschafft sich einen Wettbewerbsvorteil und kann auch den geschäftlichen Nutzen beschleunigen. Software as a Service schafft viel schneller einen Mehrwert für die Nutzer und bietet den Unternehmen die nötige Flexibilität, um Änderungen vorzunehmen, wenn sie diese benötigen.

Leistung und Zeitmanagement

Die Bereitstellungszeit für Cloud Lösungen ist im Vergleich zu On-Premise-Systemen wesentlich kürzer. Du kannst ein Cloud-basiertes System über viele Regionen hinweg einsetzen und so die mit diesen Rollouts verbundenen Kosten vermeiden. Es wird keine zusätzliche Hardware benötigt, was auch bedeutet, dass du keine Zeit mit der Beschaffung und Einrichtung der IT-Infrastruktur und des VPN-Zugangs an zahlreichen Standorten verlierst.

Wenn deine Firma expandiert, kannst du die Anzahl der Nutzer erhöhen, ohne an die Verbesserung der Hardware denken zu müssen. Cloud-basierte Anwendungen sind so konzipiert, dass die maximale Netzwerkleistung an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden kann, im Gegensatz zu On-Premise-Konfigurationen, bei denen die Leistung hauptsächlich von den internen Servern abhängt.

Bei SaaS übernehmen die Dienstanbieter die gesamte Last der Sicherheit, Verfügbarkeit und Leistung. Das bedeutet, dass diese Systeme eine problemlose, sichere Option sind, die jede Firma als notwendige Verbesserung betrachten sollte.

Warum können vor allem kleine und mittlere Unternehmen von SaaS profitieren?

Wie bereits erwähnt, steigt die Beliebtheit von SaaS immer weiter an, vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen. Wie kommt das? Weil es den Unternehmen eine Fülle von Vorteilen bietet und gleichzeitig weniger kostet. In den letzten Jahren hat Software as a Service viele Branchenriesen in der IT-Landschaft angezogen. In Anbetracht der aktuellen Situation kann prognostiziert werden, dass der Markt für SaaS bald die traditionellen Trends der App- und Website-Entwicklung ersetzen und den Markt in den kommenden Jahren dominieren wird.

Von kleinen Einzelhändlern über Restaurants bis hin zu Transport- und Logistikunternehmen wird auf das SaaS-Modell umgestellt, da es weltweit mehr Anklang findet und weniger Kapital und Investitionen erfordert. Betriebe aller Größenordnungen setzen jetzt SaaS als die bestmögliche Option zur Automatisierung ihres Geschäfts ein.

Früher konnten nur Großunternehmen viel Geld für die Automatisierung ihres Geschäfts ausgeben, aber jetzt versuchen kleine und mittlere Betriebe, mit ihnen zu konkurrieren, und setzen auf SaaS-Lösungen, um im Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein.

Was sind die Vorteile von SaaS-Lösungen?

Warum steigen so viele Unternehmen auf das SaaS-Geschäftsmodell um und warum sollte dein Unternehmen den gleichen Weg gehen? Wirf einen Blick auf die Vorteile:

  • Verbesserung der Geschäftsabläufe
  • Kostengünstig
  • Automatisierung manueller Aufgaben
  • Skalierbar
  • Umfangreiche Funktionen und Updates
  • Sicherheit
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Fazit

Allein die oben genannten Vorteile reichen aus, um zu verstehen, warum SaaS weltweit an Beliebtheit gewinnt und warum auch kleine Unternehmen die Einführung von SaaS in ihrem Unternehmen in Betracht ziehen sollten.

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Mehr Motivation und Mitarbeiterzufriedenheit durch die richtige Büroeinrichtung

Mehr Motivation und Mitarbeiterzufriedenheit durch die richtige Büroeinrichtung

Um dein Unternehmen auf Trab zu bringen, solltest du für motivierte und zufriedene Mitarbeiter sorgen. Dabei ist es nicht verkehrt, sich an den ganz Großen in der Unternehmerwelt zu orientieren. Sie geben den Ton vor. Dabei trifft es Elon Musk auf den Punkt, wenn er sagt: „Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter und ihre Passion dafür, etwas zu schaffen.“

Brennende Leidenschaft braucht aber auch die richtige Motivation. Dafür werden die Weichen bereits bei der Einrichtung von Büros gestellt. Erfahre hier, wie du mit einer ergonomischen Büroeinrichtung für mehr Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation in deinem Unternehmen sorgen kannst.

Warum sind engagierte Mitarbeiter so wichtig? Was macht Mitarbeiterzufriedenheit aus?

Dein Unternehmen besteht aus vielen Rädchen im Getriebe, die einwandfrei laufen müssen. Wer Sand ins Getriebe laufen lässt, bringt Arbeitsabläufe ins Stocken. Die Folge: Zwischen deinen Mitarbeitern knirscht es gewaltig.

Die daraus resultierende Unzufriedenheit kann zu Krankheiten und Fehltagen führen. Die Leistungsbereitschaft und Produktivität deiner Mitarbeiter würde allmählich gegen Null laufen. Die Lösung für dein Problem: Es braucht engagierte und motivierte Angestellte. Sie sind wichtig, weil sie das Getriebe des Unternehmens in Schwung bringen und Kollegen positiv mitreißen können.

Motivation ist dabei die Triebfeder des Engagements, das sich nur erreichen lässt, wenn zuvor bestimmte Grundbedürfnisse für die allgemeine Zufriedenheit erfüllt werden. Mitarbeiter mit Goodies wie Kickertischen, Gaming-Rooms und großen Dachterrassen zu beglücken, gehört dazu. Spaßfaktoren sind aber längst nicht alles.

Das richtige Gehalt, sinnvolle Aufgaben, flexible Arbeitszeiten sowie eine gesunde Unternehmens- und Führungskultur stehen bei vielen Angestellten an erster Stelle. Dabei entsteht Mitarbeiterzufriedenheit in besonderem Maße, wenn Unternehmen auch in die Bürolandschaft für mehr Wohlbefinden und Gesundheit investieren.

Einrichtung und Raumaufteilung nehmen in vielerlei Hinsicht Einfluss auf die Stimmung der Kollegen. Im Idealfall ist die Büroeinrichtung ansprechend gestaltet und auf die jeweiligen Tätigkeiten zugeschnitten. Ein Unternehmen, das

  • gesundes
  • konzentriertes
  • kreatives
  • und mobiles

Arbeiten möglich macht, wird von den Mitarbeitern mit einem aus sich selbst heraus entstehenden Antrieb zur Arbeit (intrinsische Motivation) „belohnt“. Die Zufriedenheit stellt sich dann wie von selbst ein.

Wie kann ich die Zufriedenheit und das Engagement meiner Mitarbeiter fördern?

Ein optimal eingerichteter Arbeitsplatz sendet Mitarbeitern eine Botschaft von zentraler Bedeutung. Sie liegt in der Wertschätzung, die den Kern der Motivation bildet. Deine Angestellten nehmen diese Botschaft mit Freude entgegen und lassen daraus Engagement wachsen. Wie aber lässt sich diese Wertschätzung in ein Bild übersetzen, das deine Mitarbeiter sehen und leben können?

Mit einer der Tätigkeit angepassten Einrichtung von Büroräumen bekommt diese Wertschätzung ein Bild. Eine ansprechende Bürolandschaft weist dabei mehr auf als nur einen Schreibtisch mit Stuhl. Deshalb bietet dein Ideenreichtum den Mitarbeitern ein intelligentes Konzept, das Design mit Funktionalität vereint. Überlege dir vorher, welche Einrichtungsideen die Zufriedenheit der Kollegen besonders fördern.

Mehr Zufriedenheit kannst du zum Beispiel mit

  • verschiedenen Örtlichkeiten zur Auswahl
  • höhenverstellbaren Tischen und ergonomischen Sitzmöglichkeiten
  • zusätzlichen Räumen für Teambesprechungen
  • schalldichten Kabinen für ruhiges Arbeiten in Großraumbüros
  • Café-Lounges für mobiles Arbeiten
  • luftreinigenden Büropflanzen

erreichen.

Für die Schaffung von Zufriedenheit gilt: Je besser das Arbeitsumfeld ist, desto eher bleiben auch die wertvollen Mitarbeiter. Auch die Unternehmenskultur sollte sich daher nicht nur im Umgang mit den Kollegen widerspiegeln, sondern auch in der Auswahl der Räumlichkeiten und Möbel.

Um Zufriedenheit und Engagement unter deinen Mitarbeitern zu fördern, solltest du eine dafür notwendige Grundvoraussetzung nicht vergessen: die Schaffung gesunder Arbeitsplätze. Verbringen deine Mitarbeiter die meiste Zeit am Tag vor dem Laptop oder dem PC, brauchen sie auch ergonomische Büromöbel für gesundes Arbeiten.

Wie wichtig ist eine ergonomische und ansprechende Büroeinrichtung im Hinblick auf die Motivation?

Im Hinblick auf Motivation und Zufriedenheit spielt die ergonomische Einrichtung von Büros eine zentrale Rolle. Die Motivation zu mehr Leistungsbereitschaft hängt in der Tat direkt mit dem gesundheitlichen Wohlbefinden zusammen. Schmerzende Rücken und Nacken beeinträchtigen die Konzentration und führen zu Unterbrechungen der Arbeit. Die Arbeitsproduktivität sinkt und damit auch Motivation und Mitarbeiterzufriedenheit.

Investiere in ergonomische Büromöbel, die sich der Körpergröße anpassen und Fehlhaltungen von Anfang an keine Chance geben. Bürostühle und Schreibtische sollten höhenverstellbar sein. Bürotische sollten auch das Arbeiten im Stehen ermöglichen. Einer starren Körperhaltung kannst du mit Steh-Sitz-Tischen effektiv entgegenwirken, denn Flexibilität führt zu einer gesünderen Arbeitsweise. Denke auch an verstellbare Monitore für eine gesunde Kopfhaltung, wenn du die Einrichtung in Angriff nimmst.

Durch ergonomische Arbeitsplätze wird die Gesundheit und gleichzeitig die Motivation der Mitarbeiter gefördert

Gesundheitsfördernde Büromöbel fördern eine gute Durchblutung, die wichtig für die zu erbringende Konzentrations- und Leistungsfähigkeit ist.

Was an einer Stelle gesund auf den Körper wirkt, muss an anderer Stelle auch gesund auf die Psyche wirken. Im Idealfall sorgst du für ein harmonisches Design und harmonische Farben im Büro. Formen und Farben beeinflussen die Stimmung und damit die Motivation und Mitarbeiterzufriedenheit ebenso.

Worauf kommt es bei der Möblierung, Ausstattung und Beleuchtung an?

Möblierung, Ausstattung und Beleuchtung sollten so gewählt sein, dass sich ein stimmiges Bild ergibt, in das sich die Mitarbeiter gerne integrieren. An Praktikabilität, Flexibilität und Funktionalität darf es dabei nicht fehlen. Mobiliar für Ablagen sollte ebenso vorhanden sein wie Rollcontainer mit Schubladen und Kabelschächte für störende Kabel. Arbeitsgegenstände, die benötigt werden, liegen im Idealfall griffbereit.

Zufriedenheit lässt sich zudem über die räumliche Bewegungsfreiheit erreichen. Das heißt, dass die Möblierung auch den Platzverhältnissen der Büroräumlichkeiten entsprechen muss. Beispielsweise sollten Mitarbeiter die Beine unter dem Tisch ausstrecken können. Für den Bürostuhl sollte nach hinten hin ausreichend Platz sein. Auch in einem Großraumbüro kannst du in dieser Hinsicht für mehr Bewegungsfreiheit sorgen.

Nicht zu unterschätzen sind die Lichtverhältnisse bei der Einrichtung, da auch sie zum allgemeinen Wohlbefinden bei der Arbeit beitragen. Eine gleichmäßige Ausleuchtung des Büroraums entsteht durch einfallendes Tageslicht. Wichtig hierbei ist das Zusammenspiel zwischen Helligkeitsverhältnissen und Reflexionen. Um eine Überanstrengung der Augen zu vermeiden, sollte die Tischplatte reflexionsarm sein. Außerdem steht der Tisch im besten Fall nicht direkt am Fenster, damit Displays uneingeschränkt lesbar bleiben. Zusätzlich sollte es auch Rollos an den Fenstern geben.

Leuchtmittel kommen gezielt zum Einsatz, sofern es die Tageszeit erfordert. Eine Deckenbeleuchtung mit mindestens 500 Lux sollte für optimale Lichtverhältnisse ausreichend sein. Ebenso dürfen Schreibtischlampen nicht fehlen.

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Fazit

Die Mitarbeiterzufriedenheit ist das A und O als Basis für Motivation und Engagement. Wer dafür einen optimalen Arbeitsplatz schaffen will, braucht ein funktionierendes Gesamtkonzept. Ein solches Konzept vereint Formen mit Farben, Design mit Ergonomie und kleine Inseln der Erholung mit Örtlichkeiten für mobiles Arbeiten. Investitionen sind in dieser Hinsicht ein Muss. Nur so lassen sich zufriedene und motivierte Angestellte schaffen.

Johari Fenster – Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung

Johari Fenster – Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung

Woher kommt der Begriff Johari?

Der Name Johari setzt sich aus den zwei Namen der Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham zusammen. Schon 1955 beschrieben sie, wie sich die Fremd- und die Selbstwahrnehmung auf das eigene Verhalten auswirken. Sie erkannten, dass der blinde Fleck jedes Menschen die Gruppendynamik beeinflusst. Deshalb entwickelten sie das Johari-Fenster. Dieses verdeutlicht die eigene Wahrnehmung. Die Zusammenarbeit der Gruppenmitglieder kann damit verbessert werden.

Was ist das Johari Fenster?

Das gesamte Fenster besteht aus vier Feldern. Oben werden nebeneinander mir bekannt und mir unbekannt eingetragen. Auf der linken Seite neben dem Johari-Fenster werden die Beschreibungen anderen bekannt und anderen unbekannt aufgeschrieben. Auf diese Weise erhalten die vier Fensterteile ihre Gewichtung.

Die vier Felder des Johari Fensters

Das Schema des Johari Fensters

Die „Öffentliche Person“ findet im oberen linken Fensterteil ihren Platz. Rechts daneben liegt der „blinde Fleck“. Die Bereiche darunter werden mit „Mein Geheimnis“ und „Unbekanntes“ beschriftet. Die öffentliche Person beschreibt sämtliche Anteile, die dem Menschen selber und allen anderen Mitgliedern offensichtlich sind. Name, Alter und das Anstellungsverhältnis sind unter Kollegen zumeist bekannt. Eventuell sind der Familienstand und andere persönliche Daten ebenfalls kein Geheimnis. Rechts daneben liegt der eigene blinde Fleck. Hier werden die Aspekte aufgeführt, die die Person selber nicht erkennt. Die übrigen Gruppenmitglieder nehmen sie deutlich wahr. Es können Eigenheiten und Gewohnheiten sein. Häufiges Blinzeln fällt den anderen Menschen auf.

Unterbrechungen im Gespräch werden von der Person selber unbewusst gemacht, ärgern aber vielleicht die übrigen Mitglieder. In der zweiten Zeile stehen die persönlichen Geheimnisse und unbekannte Dinge nebeneinander. Der erste Bereich kann von Inhalten gefüllt sein, die als privat eingestuft werden. Sie betreffen zum Teil die eigene Lebensgeschichte. Es können Geschehen aus der Vergangenheit sein oder Wünsche, die den übrigen Mitgliedern vorgehalten werden. Die Liste der unbekannten Dinge ist für beide Seiten fremd. Es können Inhalte aus der persönlichen Vergangenheit sein, die vergessen wurden. Der größte Teil der eigenen Persönlichkeit schlummert im Dunkeln.

Ziele und Instrumente des Johari Fensters: Feedback und Selbstoffenbarung

Luft und Ingham haben das Johari Fenster entwickelt, um die Kommunikation in der Gruppe zu verbessern. Gleichzeitig ist Johari ein Hilfsmittel, mit dem die Selbstwahrnehmung geschult werden kann. Durch den Abgleich mit der Fremdwahrnehmung werden blinde Flecken aufgedeckt.

Ablauf: Während der Schulung einer Gruppe wird den Mitgliedern die Johari Liste von 56 speziell zusammengestellten Adjektiven vorgelegt. Sämtliche Teilnehmer dürfen sich zwischen 5 und 6 Wörter auswählen, die den Probanden passend beschreiben. In Zusammenarbeit werden die Attribute nun von den Mitgliedern in die entsprechende Stelle des Johari-Fensters eingefügt. Durch den Vergleich wird der Betroffene erkennen, wie sich die Selbstwahrnehmung von der Fremdwahrnehmung unterscheidet. In der Zusammenarbeit mit der Gruppe wird deutlich, dass die Wahrnehmung von allen vier Bereichen beeinflusst wird.

Geheimnisse blockieren die Kommunikation. Werden Geheimnisse gelüftet, kann dadurch eine besondere Energie entstehen. Die Kraft, welche vorher zum Verbergen von Geheimnissen benötigt wurde, steht nun für andere Bereiche zur Verfügung. Die Fremdwahrnehmung verändert sich sofort. Eine größere Offenheit kann das eigene Potenzial erweitern.

Tipps, wie das Johari Fenster angewendet werden kann

Die Schulung der Wahrnehmung bedeutet, dass sich die Selbstwahrnehmung und die Fremdwahrnehmung gleichermaßen verbessern. Für die gesamte Teamarbeit kann sich das besonders positiv auswirken, da blinde Flecken offensiv genutzt werden können. Ein Problem, das offen benannt wird, verändert die Fremdwahrnehmung der Zuhörer.

Eine Person, die nicht gerne vor vielen Menschen spricht, versucht dies oft zu verstecken. Das führt zu Unsicherheit und Nervosität. Die Wahrnehmung der Zuhörer wird von aufkommenden Fehlern beeinflusst. Beginnt diese Person den Vortrag mit einer Offenbarung, verändert das die Gruppe. „Sie wissen alle, dass ich nicht oft vor vielen Menschen spreche. Ich möchte Ihnen trotzdem gerne diese Informationen vorstellen.“ Durch eine solche Einleitung verstehen die Zuhörer, dass es beim Sprecher eine Unsicherheit gibt. Stocken oder Haspeln werden nicht als Nachlässigkeit empfunden und nach dem Vortrag wird die Person gerne ermutigt, häufiger solche Situationen zu nutzen.

Meeting Moderator

Vorteile des Johari Fensters

Das Feedback der Gruppenmitglieder sorgt dafür, dass sich die Selbstwahrnehmung verbessert. Der blinde Fleck schrumpft zusehends. Unbewusste Verhaltensweisen gelangen in die eigene Wahrnehmung und erweitern das Bewusstsein. Eigenheiten, die als Schwächen erlebt werden, können jetzt aktiv bearbeitet werden. Es entsteht eine Offenheit für die Zusammenarbeit in der Gruppe, welche positiv genutzt werden. Unerwünschte Verhaltensweisen können offensiv angegangen und im besten Fall sogar beseitigt werden. Die Wahrnehmung der eigenen Person verändert auch das Auftreten. Die zunehmende Offenheit bewirkt, dass sich das Gegenüber ebenfalls leichter öffnet. Der ehrliche Umgang miteinander intensiviert die gesamte Kommunikation. Ein Team oder eine Gruppe, die sich mit dem Johari Fenster beschäftigt hat, verbessert dauerhaft die Wahrnehmung

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Fazit

Die Erfinder des Johari Fensters erkannten, dass Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung in einem direkten Zusammenhang stehen. Die Wahrnehmung beeinflusst, was der Mensch hört und was davon erinnert wird. Will eine Gruppe oder ein Paar effektiv zusammenarbeiten, sollte der blinde Fleck zusehends kleiner werden. Geheimnisse, die aus Furcht oder Scham entstehen, stören die Kommunikation. Diese Störungen bewirken, dass die Ergebnisse von geringerer Qualität sind. Die Zusammenarbeit wird angenehmer empfunden, wenn die Offenheit größer ist. Eine subjektive Schwäche wird dann zu einer Stärke, die positiv genutzt werden kann.

Supervision – eine Chance für dein Unternehmen

Supervision – eine Chance für dein Unternehmen

Ein Problem am Arbeitsplatz kreist um dich und du findst keinen Ausweg, weil du nicht nur als Betroffener, sondern auch als Beteiligter mittendrin bist. Solch ein Problem entwickelt sich meist zur Eskalation oder führt zu einer Art Explosion. Das wäre zwar eine Lösung – aber keine, die dich und dein Team weiterbringt.

Hast du schon einmal versucht, dein Problem von außen zu betrachten? So, als wenn du dich neben dich und deine Situation stellst? Das gelingt tatsächlich nur wenigen. Die Kunst, sich aus der Betroffenheit heraus zu lösen und frei von ihr, den Weg aus einem Konflikt zu finden, ist kaum machbar – du bist und bleibst Teil der Situation, die du verändern möchtest.
Genau dort setzt die Supervision an.

Was ist eine Supervision?

Supervision ist ein Instrument, mit dem die Analyse und die Selbsterkenntnis ermöglicht wird. Es unterstützt die Entwicklung von Lösungsstrategien. Die wörtliche Bedeutung lässt sich aus „Super“, dem lateinischen Wort für „über“ und „Vision“ im Sinne von „betrachten, sich vorstellen“ herleiten.

Die Supervision können sowohl die Beschäftigten als auch Führungskräfte in verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt in Anspruch nehmen. Medizinische, pädagogische und soziale Einrichtungen haben bereits zahlreichen Nutzen aus dieser Art der Konfliktbewältigung und zur Verbesserung des Arbeitsalltags gezogen, denn grundsätzlich kommt es darauf an, dass die reibungslosen Arbeitsabläufe gesichert und die Beschäftigten gesund bleiben.

Meist agieren Mitarbeiter nach den Erfordernissen ihres jeweiligen Arbeitsplatzes und der Aufgaben im Team. Störungen beeinträchtigen die Arbeitsergebnisse erheblich. Werden Probleme nicht selbst behoben, können mit der Supervision Lösungen gefunden werden. Supervision greift nicht ein – sie deckt auf, wo und wie Veränderungen nötig und möglich sind.

Supervisoren arbeiten als Selbstständige oder auf freiberuflicher Basis. Die Kosten werden in der Regel vom Unternehmen getragen.

Der Supervisor – was er kann

Er kreist von oben über der Situation, macht sich ein Bild, was du oder dein Team ihm lieferst. Er hat es leicht, denn er ist unbefangen und unvoreingenommen.
Der Supervisor kann mit Abstand die Lage betrachten und bisher verborgen gebliebene Zusammenhänge entdecken. Damit hat er die Möglichkeit, mit ungetrübtem Blick, besser zu erkennen, wo etwas im Argen liegt.
Mit seiner professionellen Hilfe aktiviert er deine oder eure Selbsthilfe für die Lösung eures Konfliktes. Er kann euch auf den Weg zur positiven Veränderung bringen.

Supervision muss gelernt sein

Ob in einer zertifizierten Weiterbildung oder als Studiengang absolviert – in einer umfangreichen Ausbildung erhält der Supervisor das Rüstzeug für seine Tätigkeit. Er erwirbt Kompetenzen, die ihn befähigen, Schwierigkeiten anderer auf den Grund zu gehen. Die Supervision ist auch Teil der Ausbildung eines Psychotherapeuten.

Der Supervisor hat verinnerlicht, dass er nicht die Aufgabe hat, Lösungen vorzuschlagen oder zu sagen, wie etwas gemacht werden muss. Er hat die schwierige Arbeit, die Supervisanden zu Erkenntnissen und einer Lösung zu führen.

Die Supervision – eine Möglichkeit von vielen

Sie kann für eine einzelne Person oder für Teams im Unternehmen oder dessen Partner Unterstützung sein. Sie ist hilfreich

    • in der Bewältigung von Konflikten

    • in der Vorbeugung von Konflikten

    • bei der Bildung eines Teams

    • zur Erlangung konkret gesteckter Ziele.

Das Ziel der Supervision ist meist die Verbesserung der betrieblichen Abläufe zur Optimierung der Leistungen im Unternehmen. Die Supervision kann arbeitsbehindernde Interaktionen aufdecken. Sie dient den Beschäftigten, sich am Arbeitsplatz in einer schwierigen beruflichen Situation angemessen zu verhalten und ihre Kräfte zielgerichtet einsetzen zu können.

Der Herausforderung, belastende Situationen am jeweiligen Arbeitsplatz erfolgreich zu meistern, dient dem Einzelnen und dem Unternehmen gleichermaßen. Der Gewinn liegt im kräfteschonenden Einsatz des Einzelnen einerseits und im gesund erhaltenden Umgang mit den Arbeitskräften als Ressource des Unternehmens andererseits.

Auf die richtige Kommunikation kommt's an

infra-struktur vereint deine gesamte Unternehmenskommunikation in ein System. Dadurch läuft sowohl die interne als auch die externe Kommunikation wie am Schnürchen.

Das Mittel deiner Wahl

Eine Supervision steht

    • dir als Vorgesetzter oder Chef eines Unternehmens als Einzelsupervision

    • den Mitgliedern einer Gruppe als Fallsupervision

    • einer Organisationseinheit als Gruppensupervision

    • für den Umgang und das Miteinander im Team als Teamsupervision

zur Verfügung.

Die Bedingungen für eine Supervision

    • Der Supervisor ist unparteiisch.

    • Du und dein Team vertrauen in seine Kompetenzen.

    • Ihr seid bereit, euch auf die Supervision einzulassen.

    • Die Bereitschaft aller zu einer aktiven Mitarbeit ist gegeben.

    • Offenheit und schonungslose Ehrlichkeit sind die Voraussetzung für den erfolgreichen Verlauf der Supervision.

    • Der Umgang miteinander ist von Respekt geprägt.

    • Das Ausreden und das Zuhören sind die Basis für die zielführende Kommunikation.

    • Alle Beteiligten sind zum Stillschweigen außerhalb der Sitzung verpflichtet.

    • Der Supervisor unterliegt der Geheimhaltungspflicht.
Bei der Supervsion müssen alle Beteiligte mitmachen

Supervision – der Ablauf

Die Basis bildet ein Vertrag zwischen dem Auftraggeber, dem Supervisor und den Supervisanden. Darin wird auch die Dauer der Supervision festgelegt.

In Vorgesprächen wird das Vorhaben und das mögliche Ergebnis herausgearbeitet und in einer Zielvereinbarung formuliert. Der Bestandsaufnahme folgt der Prozess der Supervision mit ständiger Reflexion der Ereignisse, der praktischen Umsetzung und die Erfolgskontrolle.

Das jeweilige Setting wird bestimmt von dem zu erreichenden Endziel und den zu bearbeitenden Inhalten:

    • In der Einzelsupervision steht das Gespräch des einzelnen Supervisanden im Mittelpunkt. Vorteilhaft sind hier die intime Atmosphäre, die ein entspanntes Sprechen über persönliches Verhalten, Erfahrungen und Gedanken eher möglich macht.
    • Die Fallsupervision dient einer Gruppe zur Lösungsfindung für die Verbesserung der Situation eines Klienten, der wahlweise nicht anwesend ist oder mit einbezogen wird.
    • An der Gruppensupervision nehmen Personen unterschiedlicher Bereiche teil. Unter Führung des Supervisors erhalten alle abwechselnd Gelegenheit, ihre Erfahrungen einzubringen und gleichzeitig aus den Beiträgen der anderen zu lernen.
    • In der Teamsupervision werden innere Konflikte bearbeitet. Meist stehen der Umgang miteinander, die Zusammenarbeit der Mitarbeiter, die Normen und die Werte des Teams im Mittelpunkt. Besonders günstig ist, dass neue Erkenntnisse schnell in der Praxis umgesetzt werden können und Erfolge zeitnah möglich sind.

Die Schwerpunkte der Zielsetzung bestimmen die Methoden der Supervision. Das können zum Beispiel Gespräche, Beobachtungen der praktischen Arbeitsabläufe oder auch Rollenspiele mit dem Ziel der Team- oder Institutionsanalyse sein.

Mit größter Aufmerksamkeit verfolgt der Supervisor die entstehende Dynamik im Prozess. Bei der Entwicklung der Analyse, die er auch im Rahmen von Einzel- oder Gruppengesprächen mit geeigneten Fragen provoziert, orientiert er sich an den vereinbarten Zielen. Mit professionellem Geschick und Kompetenz im Verfahren lenkt er die Supervisanden zu Einsichten und zu eigenen Erkenntnissen, immer auf ihre geplante Absicht gerichtet.

Das Rollenspiel – eine erlebnisaktivierende Methode

Nicht selten dienen Rollenspiele im Rahmen der Supervision dazu, die Mitarbeiter oder auch den Chef zur Reflexion ihres eigenen Verhaltens zu bringen. Rollenspiele sind bestens geeignet, Knackpunkte eines Konfliktes zu erkennen.

Wenn du in die Haut eines anderen schlüpfst, nimmst du dessen Rolle ein. Aus seiner Perspektive eröffnen sich auch dessen Sichtweisen. Übernimmt ein Mitspieler deine Rolle, spiegelt er dir dein Verhalten. Dadurch ist es möglich, die Wirkung deines ursprünglichen Verhaltens wahrzunehmen und umgekehrt.

Mit realitätsnahen Situationen im Rollenspiel dargestellt, gelangen die Teilnehmer in der Begleitung des Supervisors schnell zu Einsichten. Sie können dann zu Lösungen führen und in der Praxis, zum Beispiel in der Teambildung oder bei gestörter Kommunikation, umgesetzt werden.

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