Zeit sparen mit dem Pareto-Prinzip

Zeit sparen mit dem Pareto-Prinzip

Gut statt perfekt – Dank Pareto effizienter arbeiten?

Hast du schon mal etwas von dem Pareto Prinzip gehört? Häufig wird nach dieser Regel verfahren, ohne genau zu wissen, dass man dieses Prinzip anwendet. Wir alle kennen diese unliebsamen Aufgaben, die zu unserem Job gehören und von denen man im Vorhinein weiß, dass sie das Resultat kaum beeinflussen werden. Dennoch werden sie erledigt, um die eigene Checkliste in Perfektion abschließen zu können. Doch was ist überhaupt das Pareto Prinzip, welcher Sinn steckt dahinter und wie kann man den Effekt sinnvoll einsetzen bzw. die eigene Arbeit hinterfragen?

Die Geschichte des Pareto Prinzips

Wer hat’s erfunden? Vilfredo Pareto,  italienischer Ingenieur, Ökonom und Soziologe fand zu Beginn des 20. Jahrhunderts heraus, das 20 % der Italiener 80 % des staatlichen Vermögens besitzen. Seine logische Konsequenz daraus war, dass eine Bank bereits mit 1/5 der Zeit 80 % ihrer Kunden betreuen konnte. Konkret geht es also darum, dass 80 % des Ergebnisses mit nur 20 % Aufwand erreicht werden. Strebt man nun also die Perfektion an, muss man sich der größten Herausforderung in Punkto Aufwand noch stellen.

Einige Beispiele nach dem Pareto Prinzip:

  • 20 % der Internetseiten sind für 80 % des Datentraffics verantwortlich
  • mit 20 % Ihrer Kunden machen Sie 80 % Umsatz
  • 20 % der Menschen besitzen 80 % des gesamten Vermögens

Definition der Pareto Regel

Wer die Prioritäten richtig setzt, muss sich nur überlegen, was tatsächlich erledigt werden muss und was hingegen eher in die Kategorie „Zeitverschwendung“ fällt. Pareto eignet sich also prima für Prozessanpassungen. Welche Arbeitsabläufe kann man schlanker gestalten, ohne das Ergebnis über den Haufen zu werfen?  Was ist wichtig und was eben nicht? Bei der Verteilung von 80 % und 20 % handelt es sich natürlich um eine grobe Faustregel, nach der du handeln und auch deine ToDos hinterfragen kannst. 

Pareto = Prioritäten setzen

Ein gutes Händchen für Zeitmanagement ist essentiell, wenn man im Job erfolgreich sein möchte. Man muss dazu in der Lage sein, Prioritäten zu setzen, indem man den eigenen Fokus dafür schärft, was wirklich wichtig ist.

Als Unternehmer möchtest du schließlich so effizient und produktiv wie möglich arbeiten. Zu viel Zeit haben die wenigsten. Es fängt ja schon bei den vermeintlich kleinen Dingen an, z.B. beim Schreiben und Beantworten von E-Mails: Da kannst du doch sicherlich 80 % des Inhalts in 20 % der E-Mail packen? Wie schaut es mit Besprechungen und Meetings aus? Muss man sich wirklich eine Stunde lang abstimmen oder sind die Kernpunkte nach nur wenigen Minuten gesagt?

Zeit sparen mit dem Pareto

Niemand ist Perfekt

Alles perfekt zu machen, bedeutet eine Menge Kraft und Zeit einzusetzen, um dieses hohe Niveau zu erreichen. Die Frage lautet jedoch: Muss das sein? Das entscheidet sich im Einzelfall und ist nicht allgemeingültig.
Sich die Frage aber immer und immer wieder zu stellen, bevor man los läuft und sich an die Aufgaben macht, ist sinnvoll.
Die Aufgaben nicht im Perfektionismus anzugehen, bedeutet ja nicht, dass du deine Arbeit schlecht umsetzen sollst.
Du sollst es dir einfach nur leichter machen.

Ziel ist es, das Prinzip spontan anwenden zu können und das Bestmögliche aus der jeweiligen Situation herauszuholen. Die Anwendung dieses Prinzips ist eine lehrsame Therapie für jeden Perfektionisten. Er merkt, dass nicht immer der volle Einsatz erforderlich ist. Etwa kann unter Zeitdruck das Design deiner Präsentation schlichter ausfallen und der Vortrag macht dennoch einen super kompetenten Eindruck.

In manchen Bereichen ist das Optimieren auf Effizienz übrigens fehl am Platz. Wenn beispielsweise eine Traditionsbäckerei beschließt, an Weihnachten nur noch das meistverkaufte Gebäck herzustellen, dann wird sich die mangelnde Vielfalt schnell herumsprechen.

Wie effizient arbeitest Du?

Schwierige Frage – ich weiß. Hier mal ein paar Beispiele zum Thema „Informationen im Unternehmen suchen“:

  • Wie viel Zeit verbringst du täglich damit, nach E-Mails und Dokumenten zu suchen, weil die Organisation es nicht anders hergibt?
  • Wie viel Zeit geht drauf, um Rücksprache mit Kollegen zu halten, um zu erfahren, was der aktuelle Stand zum Interessenten, Kunden oder Projekt ist?
  • Wie viele Notizen und Klebezettel mit wichtigen Informationen liegen auf deinem Schreibtisch, die nicht nur für dich sondern auch deine Kollegen relevant sind und diese dazu zwingen, deine Zeit zu rauben, damit alle weiterarbeiten können?
  • Du hast jetzt schon keine Zeit, musst aber einen Kollegen vertreten der im Urlaub ist?

Du willst effizienter arbeiten?

Dabei können wir dich mit unserer Lösung infra-struktur „perfekt“ unterstützen 🙂

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Jetzt noch das passende Video zum Thema anschauen

8 Methoden für ein besseres Zeitmanagement

8 Methoden für ein besseres Zeitmanagement

Wie du Zeitfresser im Büro entlarvst und dein Zeitmanagement deutlich optimierst

Fragst du dich zum Feierabend auch häufig, wo eigentlich die Zeit geblieben ist und was eigentlich das produktive Ergebnis des Tages war? Internet, Telefon, E-Mails, unzählige Notizen und Dokumente liegen auf dem eigenen Schreibtisch. Im Arbeitsalltag lauern überall Zeitfresser, die uns am strukturierten Arbeiten hindern. Es gibt einfache Methoden, dein Zeitmanagement zu verbessern. Lerne mit Hilfe einfacher Tipps, dich besser zu organisieren, konzentrierter zu arbeiten und letztendlich mehr Spaß an der Arbeit zu haben. Moderne Büromanagement- und Kundenverwaltungssysteme können dir dabei viel Zeit ersparen, weil du dich aufs Wesentliche konzentrieren kannst. Nur wenn du gut organisiert bist, kannst du dich am Ende des Tages auch über viele „grüne Häkchen“ auf deiner ToDo-Liste freuen 🙂

1. Blockweise arbeiten

Eine aktuelle Studie hat herausgefunden, dass ein konzentriertes Arbeiten an einem Thema deutlich effizienter ist, als alles gleichzeitig anzugehen.

Tipps für deinen Alltag
Lege z. B. in deinem Tagesplan feste Zeiten für die Bearbeitung von E-Mails, Anrufen und Projektarbeiten fest und halte dich strikt daran. Lass dich nicht ständig von dem „Ping“ einer neuen E-Mail im Posteingang aus deiner Arbeit reißen. Deaktiviere akustische Signale oder teile deine E-Mails für einen definierten Zeitraum mit Kollegen.

2. Informationen zentral ablegen

Moderne Büromanagement- und Kundenverwaltungssysteme bieten dir die komfortable Möglichkeit, die gesamte Kommunikation mit deinen Kunden, Lieferanten, Projekten und Co. in digitalen Akten zu organisieren. In diesen digitalen  Akten werden alle wichtigen Informationen zu deinen Kontakten an nur einem zentralen Ort gespeichert.
Häufige Rückfragen mit Kollegen – im besonderen zu E-Mails und Anrufen – entfallen.
Wieso? Weil alle E-Mails und Anrufe samt Telefonnotiz automatisch in der richtigen Kontakthistorie gespeichert werden, denn genau dort gehören sie hin.

Aber auch Dokumente, Termine und Aufgaben müssen zentral zusammenlaufen, um dein und natürlich auch das Zeitmanagement deiner Kollegen einfacher und effektiver zu gestalten.
Endloses Suchen und Durchforsten von Datei- und Notizablagen, Servern, PCs und E-Mailspostfächern samt Ordnern und Unterordnern lässt sich problemlos minimieren… es muss nur jeder wissen, wo er welche Informationen mit zwei Klicks wiederfindet.

3. Transparenzen schaffen

Eine digitale Kontakthistorie liefert in einer übersichtlichen und chronologischen Auflistung, wer was wann mit wem wie besprochen hat. Auf diese Kontakthistorien haben alle Kollegen gemäß Berechtigung Zugriff. So kann auch Herr Müller, der seinen kurzfristig ausgefallenen Kollegen Herrn Schuster vertritt, dem Kunden ebenso kompetent Infos über die letzte E-Mail-Anfrage geben, wie Herr Schuster selbst. Kundenservice und Kundenbetreuung lebt ja gerade davon, unabhängig vom eigentlichen „Ansprechpartner“ behilflich zu sein.
Durch eine transparente Arbeitsweise verbessert man nicht nur das Zeitmanagement für alle im Unternehmen, sondern sorgt auch für schnellere Reaktionszeiten. Mitarbeiter und Kunden sind zufrieden – was will man mehr?

4. Unternehmenswiki einführen

Lege dir zu wiederkehrenden Aufgaben und internen Prozesse, wie z. B. die Anleitung zur Reisekostenabrechnung, Onboarding neuer Mitarbeiter, Urlaubsanträge usw. in einem Unternehmens-Wiki ab. So leistest du „Hilfe zur Selbsthilfe“ und deine Kollegen können die Anleitung selbständig abarbeiten.

5. Zettelwirtschaft reduzieren

Löse Monopolwissen auf und starte eine neue Art der transparenten Unternehmenskommunikation, in der jeder Mitarbeiter sein Wissen mit allen anderen Kollegen teilt, um gemeinsam produktiver zu werden.

Notizen zu Anrufen landen, wenn überhaupt, nur auf einem einzigen Schreibtisch oder verbleiben im Kopf der Person, die eben telefoniert hat. Diese Notizen Wochen später mal eben herauszuholen oder sich zu 100 % an das Telefonat zu erinnern, erweist sich da sicherlich nicht als optimale Lösung. Durch digitale Notizen in den passenden Kontakthistorien, natürlich nicht nur zu Telefonaten, sondern z. B. auch zu Besprechungen, Terminen und Co., machst du dir und das Leben deiner Kollegen deutlich einfacher.

Schluss mit Zettelwirtschaft

6. Aufgaben erstellen und teilen

Zeitmanagement und der Durchblick zu aktuellen Aufgaben gehen Hand in Hand – dennoch fehlt es oftmals an der zentralen Organisation. Aufgaben bleiben im Kopf. Man schiebt sich ungelesene Mails zur späteren Bearbeitung in undurchschaubare Ordnerstrukturen, nutzt die Fläche des Schreibtisches und Monitors für lauter kleine gelbe Klebezettel, baut sich Exceltabellen, gibt Rückrufbitten mündlich an Kollegen weiter, um am Ende den Überblick zu behalten?
Der absolut wichtigste Punkt, um Aufgaben zu planen und auf dem Schirm zu behalten, ohne sich zu verzetteln, ist der direkte Zusammenhang zur Quelle – die Aufgabe muss mit der Quelle verbunden sein. Sie muss verbunden mit dem Anruf, der Mail, dem Dokument, der Besprechung, dem Kontakt, dem Projekt usw sein. Aufgabenmanagement ohne konkreten Zusammenhang zur Quelle, welche man mit einem Mausklick erreichen und nachvollziehen muss, ist doch am Ende auch nur eine hübsche neue Liste.

Oder anders betrachtet: Wenn du eine Aufgabe mit Kollegen teilst, muss diese so selbsterklärend wie möglich sein, damit deine Kollegen sich nicht mühevoll einarbeiten müssen.

7. Einheitliche Strukturen schaffen

Warum läuft vieles nicht so optimal strukturiert? Ganz einfach, weil wir nicht wissen, wohin wir die Fülle an Informationen lagern sollen. Informationen strukturiert zu organisieren, geht also immer nur dann, wenn eine eindeutige und für alle einheitliche, zentrale Struktur vorhanden ist. Anders lässt sich schwer am Zeitmanagement arbeiten.
Lege z. B. digitale Projektakten an, zu denen du Skizzen, Notizen, Dokumente, E-Mails etc. verbindest und somit leicht wiederfinden kannst. Zusätzlich kannst du dein Projekt noch mit einem Kunden, Lieferanten oder sonstigen Kontakten verbinden. So findest nicht nur du sofort alle Infos zum Projekt, sondern auch deine Kollegen.

8. Plane deinen Tag und deine Woche

Studien belegen, dass du negativen Stress (sog. Distress) nur durch körperliche Bewegung abbauen kannst. Jegliche Behauptung, dass TV schauen oder Musik hören den gleichen Effekt hat, ist nicht belegt. In unserer heutigen technologiebasierten Welt ist jedoch folgendes passiert:

a) Viele Menschen arbeiten ständig am Limit, weil unser „Leistungszug“ eben so schnell fährt und weil man heutzutage scheinbar nur noch punkten kann, wenn man pro 60 Stunden am Stück arbeitet und sein Feldbett im Büro hat.

b) Bewegen wir uns kaum noch. Zur Arbeit fährt man mit dem Auto, die Etagen im Bürogebäude überwindet man – sofern man nicht alles nur noch per E-Mail oder Telefon regelt – mit dem Aufzug, der Drucker steht direkt neben dem Schreibtisch.

Zudem ergaben Umfragen, dass der Großteil der Arbeitnehmer immer zu Gunsten seiner Arbeit und zu Ungunsten seines Privatlebens entscheidet. Der Mensch erledigt lieber noch eine berufliche Aufgabe mehr und verzichtet damit auf Zeit im Privatleben.

 

infra-struktur - dein digitaler Arbeitsplatz

Mit infra-struktur erstellst du dir einen auf dich zugeschnittenen digitalen Arbeitsplatz zu deinen wichtigsten Themen. Damit wir dein Zeitmanagement zum Kinderspiel.

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Fazit - Warum Zeitmanagement wichtig ist

Unsere „Stress-Silos“ laufen voll und kollabieren irgendwann. Die steigende Anzahl der Burnout-Patienten belegt diese Entwicklung.

Unser Tipp: Plane Pausen- und Privattermine mit der gleichen Wichtigkeit in deinen Wochenkalender wie berufliche Termine. Die Verbindlichkeit steigt um ein Vielfaches, wenn ein Termin im Kalender steht. Sonst besteht die Gefahr, dass andere deine freie Zeit verplanen. Achte auf einen Ausgleich zwischen Arbeiten und Pausieren => das macht dich produktiver und darum geht es doch schließlich.

Wachstum erfordert neue Büroorganisation

Wachstum erfordert neue Büroorganisation

Fliegengitter Hauck ist Spezialist für die Planung, Produktion und Montage von Insektenschutzgittern für Türen und Fenster. Das im pfälzischen Haßloch ansässige Unternehmen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und beschäftigt nunmehr 15 Mitarbeiter. Dieses Wachstum erforderte eine neue Büroorganisation. infra-struktur konnte dabei perfekt unterstützen.

„Dank infra-struktur hab ich den Kopf frei für die wichtigen Dinge.“

Martin Hauck

Inhaber, Martin Hauck Fliegengitter e.K.

Vormals verwaltete Fliegengitter Hauck interne Daten, wie Termine, E-Mails, Dokumente, Adressen oder das Telefonbuch in unterschiedlichen Software-Lösungen zur Büroorganisation. Die Informationen waren nicht vernetzt. Doppelter Pflege- und Zeitaufwand für das Aufrufen der Daten waren die Folge. Notizen tauschten die Mitarbeiter durch eine Vielzahl unübersichtlicher, kleiner „Fresszettel“ aus. „Wir haben erkannt, dass wir ‒ bedingt durch unser Wachstum ‒ unsere Arbeitsabläufe und die Büroorganisation neu strukturieren müssen. Klare Strukturen, die die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander steuern und transparenter machen, waren gefragt“, erinnert sich Inhaber Martin Hauck.

 

„Per iPhone sind meine Mitarbeiter und ich immer, von überall aus, auf dem aktuellsten Stand.“

infra-struktur sorgt für Transparenz und Struktur

Auf einer Veranstaltung der Kommunikationsagentur meomix aus Neustadt-Duttweiler lernte das Unternehmen infra-struktur kennen. „Mir war sofort klar, dass wir mit dieser Software unsere Büroorganisation und Informationsflüsse besser steuern und Abläufe dauerhaft regeln können“, sagt Martin Hauck überzeugt. Ruft er zum Beispiel den Datensatz eines Kunden auf, sieht er sofort, welches Insektenschutzgitter dieser gekauft hat, mit welchem Kollegen er was besprochen hat, welche Informationen dazu an ihn per E-Mail verschickt wurden, wann die Montage durchgeführt wurde u.v.m.

 

Das Ende der gelben Zettel

Handschriftliche Notizen, wie z. B. Inhalte von Telefongesprächen, werden dank infra-struktur nun direkt digital in der Software erfasst, automatisch verknüpft und auf Wunsch an andere Mitarbeiter weiterdelegiert. „Gelbe Zettel” gibt es keine mehr. „Dank dieser Transparenz ist unsere Vertretungsregelung jetzt ein Kinderspiel. Denn in der Kontakthistorie kann jeder meiner Mitarbeiter lesen, was zuletzt mit dem Kunden vereinbart wurde. Und das Beste ist, dass ich jederzeit von überall aus auf die Infos zugreifen kann“, freut sich der Inhaber.

 

Weiterempfehlen? Auf jeden Fall!

Martin Hauck zieht sein Resümee: „Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt. Ich weiß, alle Informationen und zu erledigenden Aufgaben sind dokumentiert und delegiert. Das bedeutet für mich eine enorme Entlastung und das gute Gefühl, den Kopf frei zu haben.“

Projektsteckbrief

Unternehmen
Martin Hauck Fliegengitter e.K.
Hans-Böckler-Straße 71
67454 Haßloch
www.fliegengitter-hauck.de

Ansprechpartner
Martin Hauck

Branche: Hersteller
Anzahl Mitarbeiter: 15
infra-struktur Anwender: 8

Projektziele & Lösung
Fliegengitter Hauck wollte seine Software-Landschaft modernisieren. Die vielen Insellösungen sind nun dank infra-struktur alle in einer Büroorganisation integriert. Alle Informationen zu Kunden, wie z. B. E-Mails, Anrufe, Dokumente und Termine sind nun strukturiert abgelegt und können schnell von allen Mitarbeitern gefunden werden. Zudem wurde die Unternehmenskommunikation digitalisiert und die „gelben Zettel“ abgeschafft .

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Reklamationen und Beschwerden professionell verwalten

Reklamationen und Beschwerden professionell verwalten

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Reklamationsmanagement = wissen was los ist

 

Eine gute Reklamationsverwaltung muss zunächst eine große Hürde nehmen und diese nennt sich oftmals Kommunikationschaos. Die internen Kommunikationsprobleme werden dann fix zu externen. Da würde man nun vermuten, dass es an den großen Fragestellungen liegt, die eben einfach nicht jeder im Blick hat. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.

Hier zum Beispiel mal vier „einfache Fragen“, die man sich sicherlich stellt, um den Kunden weiterzuhelfen:

  • Wer hat was und wann mit wem zu welchem Thema besprochen?
  • Wer hat wem eine E-Mail geschickt und worum ging es da?
  • Wann ist der Termin, der umgeplant werden soll?
  • Mit wem haben Sie vorher gesprochen?
    ….

Fragen über Fragen, die du deinem Kunden mit geringsten Aufwand beantworten musst.  Wie kannst du dein Kommunikationschaos im Unternehmen also lösen? Wir fangen mal vorne an…

Freue Dich über jede Reklamation Deines Kunden

Betrachte das Feedback deines Kunden als Geschenk. Es hilft dir Service, Produkte und Dienstleistungen zu verbessern, da es mögliche Fehler oder Lücken aufdeckt, bei denen es Optimierungsbedarf gibt. Wenn du Reklamationen professionell abwickelst, bietest du deinen Kunden besonders guten Service, den sie auch zu schätzen wissen. Das ist doch dein langfristiger und nachhaltiger Wettbewerbsvorteil! Wer steht nicht auf guten Kundenservice?

Was eine gute Reklamationsverwaltung ausmacht, weiß der Kunde in der Regel nicht, muss er aber auch gar nicht. Mach dir erstmal selbst klar, wie in deinem Unternehmen mit Reklamationen umgegangen wird:

    • Wie laufen deine Prozesse, um Reklamationen abzuwickeln?
    • Wo notierst du die Reklamation deines Kunden, die eben telefonisch gemeldet wurde?
    • Wo speicherst du den Mailverkehr?
    • Wer kümmert sich darum und wann?
    • Welche Aufgaben ergeben sich daraus?
    • Wie bekommst du es hin, dass deine Kollegen kurzfristig übernehmen können, falls du mal nicht da bist?
Mitarbeiter beraten den Kunden telefonisch

Reklamationsmanagement schnell und einfach in infra-struktur

Dein digitaler Arbeitsplatz macht auch Reklamationsverwaltung zum Kinderspiel. Wenn sich dein Kunde gut aufgehoben fühlt und seine Reklamation reibungslos abgewickelt wird, wurde aus einem unzufriedenen Kunden ein zufriedener.

Mach deine Reklamationsverwaltung nachvollziehbar

Um den Überblick zu behalten, müssen alle wichtigen Informationen zur Reklamation in einen „Reklamations-Lebenslauf“ zusammenfließen und chronologisch nachvollziehbar sein. Nicht nur für dich, sondern für alle Kollegen. So sind z. B. Antworten auf folgende Fragen für jeden direkt und eindeutig zu verstehen:

    • Was ist das Problem?
    • Wie schauen mögliche Lösungen aus?
    • Was ist die Ursache des Problems?
    • Wer hat es über welchen Kanal gemeldet (Formular, Anruf, persönlich)?
    • Wer bearbeitet es intern?
    • Wie wird es verrechnet?
    • Gewährleistung oder Garantiefall?
    • Musst du mit dem Lieferanten sprechen? …

Du weißt, es ergeben sich hunderte weitere Fragen. Du und alle anderen im Unternehmen müssen Antworten liefern können. Gute Antworten, weil Ihr gut organisiert seid.

Gleichzeitig musst du sehen können, ob der Fehler bereits schon einmal gemeldet und wie dieser damals behoben wurde.  Auf dieser Basis kannst du fundierte Entscheidungen treffen. Wiederholende Reklamationen können so kostengünstiger und schneller abgewickelt werden. Schnell geholfen = Kunde zufrieden + Mitarbeiter zufrieden.

Reklamationsabwicklung läuft meistens so

Nehmen wir einmal an, dein Kunde ruft an und möchte aufgrund seiner Reklamation mit einem bestimmten Mitarbeiter sprechen. Nun ist besagter Mitarbeiter aber nicht anwesend. Nichts ist schlimmer, als deinem unzufriedenen Kunden zu sagen, man sei für ihn nicht zuständig. Man könne ihm leider nicht weiterhelfen, weil man keinen Zugriff habe auf die entsprechenden Dateien oder was auch immer. Das weiß dein Kunde im schlimmsten Fall ja ebenfalls, daher fragt er ja schon nach dem Menschen, mit dem er zuvor zu seiner Reklamation gesprochen hat. In der Regel macht er das doch nur, weil er sich eine schnellere Lösung erhofft. Na klar, manchmal kommt man mit anderen auch besser klar oder kennt sich vielleicht sogar – aber am Ende gehts eben darum, eine Problemlösung zu finden und die Reklamation positiv zu bearbeiten.

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Wie bekommst du nun also mehr Transparenz in dein Reklamationsmanagement, damit jeder Mitarbeiter schnell und mühelos alle Informationen zur Reklamation findet, um deinen Kunden helfen zu können?

Reklamationen besser organisieren

Mit einer Software, die für jeden Mitarbeiter problemlos zugänglich und nutzbar ist, kannst du nicht nur deine Reklamationen einfacher organisieren, sondern auch deine Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit steigern.

Was muss die Software können, um alle nötigen Prozesse einer Reklamation bis ins kleinste Detail abzuarbeiten?

    • Schnelle und einfache Erfassung der Reklamation
    • Anfertigung einer verständlichen Problembeschreibung
    • Zusammenstellung eines Teams der einzubindenden Mitarbeiter zwecks Lösung des Problems
    • Identifizierung der Fehlerursache
    • Bestimmung von Sofortmaßnahmen
    • Planung von Abstellmaßnahmen der Fehler
    • Einführung und Umsetzung der Maßnahmen
    • Verhinderung von Wiederholung der Fehler

Kurzum: Analyse und Dokumentation von Anfang bis zum Ende, damit alle Mitarbeiter auf dem Stand der Dinge sind und auskunftfähig bleiben. Unabhängig vom Ansprechpartner oder Fällen, in denen Kollegen gerade im Urlaub sind oder Ihre Grippe auskurieren.

Im Folgenden sechs Beispiele, wie effektiv du Reklamationen mit unserer Lösung infra-struktur organisieren kannst:

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1. Übersicht, welche Reklamationen aktuell anstehen

Jeder Mitarbeiter kann auf seinem „digitalen Schreibtisch“ sehen, um welche Reklamationen und Kunden er sich kümmern muss. Termine, Rückrufbitten, zu beantwortende Mails, anstehende Aufgaben oder sogar Nachrichten von Kollegen. Mit Hilfe des Ampelsystems kannst du in der Reklamationsliste sehen, welche Reklamationen neu, welche gerade in Bearbeitung oder schon erledigt sind. Und dank der praktischen Übernehmen-Funktion gibt es keine Überschneidungen oder Doppelbearbeitungen von Reklamationen.

2. Reklamationsverwaltung und Historie

Alle Infos zu deinen Reklamationen sind dem richtigen Kunden zugeordnet. Dadurch entsteht für dich und deine Kollegen eine transparente Reklamationshistorie, damit ihr schnellstmöglich auf dem Stand der Dinge seid. Du selbst hast es übrigens in der Hand, welche Informationen in deinen Reklamationen erfalls werden sollen. So trägst du z. B. relevante Daten wie das Eingangsdatum der Reklamation, die Fehlerursache, den Fehlertyp, die Lösungsart und den Bearbeiter. Dadurch gewährleistet du einen einheitlichen und nachvollziehbaren Prozess für alle Kollegen.

3. Anrufe

Landet eine Reklamation bei Mitarbeitern aus der Verwaltung, können diese den Anruf einfach mit den Kollegen der Reklamationsbearbeitung teilen. Ein Rückruf geht dann besonders einfach und schnell per Mausklick. Dabei wird bereits jeder Anruf automatisch dem richtigen Kunden und der Reklamation zugeordnet.

4. E-Mails

Jede Mail von oder an deinen Kunden landet wie bei den Anrufen automatisch in der richtigen Kunden- und Reklamationshistorie. Dabei spielt es keine Rolle, wer die Mail geschrieben hat. So findest du immer die Infos, die gerade wichtig sind – auch, wenn deine Kollegen gar nicht da sind.

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5. Aufgaben

Aus Reklamationen leiten sich natürlich schnell Aufgaben ab. Die können ganz einfach erstellt werden, z. B. aus einem Anruf oder einer E-Mail. Dadurch entsteht immer automatisch ein Zusammenhang der gesamten Akte und man kann sich schnell einlesen.

6. Dateien & Dokumente

Wichtige Dateien und Dokumente finden ihren Platz ebenfalls in der passenden Kunden- und Reklamationsakte und sind somit Bestandteil des Reklamationsverlaufs. Dokumente lassen sich auch mit Kollegen teilen oder an Kunden versenden, um die Prozesse schlank zu halten.