Abkehr von US-Software – Wie du mehr Unabhängigkeit und Datensicherheit erreichst

Abkehr von US-Software – Wie du mehr Unabhängigkeit und Datensicherheit erreichst

Lesedauer: etwa 5 Minuten
 veröffentlicht von Andrea am 27.02.2026 

Andrea Tissen

Wenn digital nichts mehr geht – ein Gedankenexperiment

Stell dir mal vor, die orange Katze im Weißen Haus lässt Staatschefs festnehmen, will souveräne Länder zu ihren eigenen machen und erhebt Strafzölle gegen andere Länder, die das kritisch sehen. Das musst du dir gar nicht mehr vorstellen, denn das ist aktuell Realität.

Bei scheinbar willkürlichen Dekreten von Großmächten muss man auch mal über den Worst Case nachdenken. Bei US-Sanktionen könnten deutsche Unternehmen von einem auf den anderen Tag keinen Zugriff mehr auf ihre Mails und Cloud-Dateien haben. Stell dir vor dein Outlook und Teams funktioniert nicht mehr. Die externe und interne Kommunikation liegt lahm. Was hier nur ein Gedankenexperiment ist, scheint gar nicht mal so weit weg zu sein…

Warum der Wechsel weg von US-Software wichtig ist

Mit 92% ist der Marktanteil von Microsoft an Office-Software in Deutschland enorm. Dabei weist die US-Software erhebliche Mängel auf. Ständige Systemausfälle bei schlechtem Kundensupport und massive Sicherheitslücken sind immer wieder Thema in der Presse. Laut dem Cloud Act können US-Behörden ganz legitim auf Daten zugreifen, die in Rechenzentren von US-Dienstleistern außerhalb der USA gehalten werden – auch in Europa. Außerdem sei es vermutlich chinesischen Hackern gelungen, Zugriff auf Online-Exchange-Accounts diverser Regierungsbehörden in den USA zu erhalten.

Die Bedeutung von Datensicherheit und Unabhängigkeit

In einer Welt, in der Daten das neue Gold sind, ist der Schutz persönlicher Daten und Kundendaten von größter Bedeutung. Durch den Einsatz von Software made & hosted in Germany, können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Daten nicht nur sicher, sondern auch unabhängig von internationalen Einflüssen sind. Dies stärkt nicht nur das Vertrauen deiner Kunden, sondern schützt auch das Unternehmen vor unvorhersehbaren Risiken.

Besonders lokale Softwarelösungen liegen im Trend

Lokale Softwarelösungen bieten Unternehmen zahlreiche Vorteile, insbesondere im Bereich der Datensicherheit. Außerdem läuft die Kommunikation mit dem Support-Team schneller und effizienter.

Besser jetzt als später – Das kannst du jetzt tun

Beginne heute damit, dir einen Plan B aufzubauen – der Schritt für Schritt zu deinem neuen Plan A werden kann.

Web- und Mailhosting auf EU-Servern

Wenn dir Datenschutz, Transparenz und Rechtssicherheit wichtig sind, solltest du gezielt auf Hosting-Anbieter mit Serverstandorten in der EU oder in Deutschland setzen.

Ein Wechsel zu einem europäischen Anbieter ist oft einfacher als gedacht – und sorgt langfristig für mehr Sicherheit und Vertrauen bei deinen Kunden.

Wenn du Unterstützung bei der Auswahl oder beim Umzug brauchst, helfen wir dir gerne weiter:

👉 Hier findest du unsere Lösungen für sicheres
Mailhosting
Webhosting

Individuelle Büro-Software statt Microsoft 365

Viele Unternehmen setzen aus Gewohnheit auf Microsoft 365, obwohl ihre Anforderungen oft ganz andere sind. Dabei gibt es leistungsstarke Alternativen aus Deutschland, die Datenschutz, Anpassbarkeit und persönliche Betreuung in den Fokus stellen.

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen lohnt sich der Blick auf Lösungen, die nicht „von der Stange“ kommen, sondern sich an deine Prozesse anpassen.

Wenn du deine Büro-Software unabhängiger, sicherer und effizienter gestalten möchtest, schau dir unsere Lösung an:

👉 Mehr erfahren über infra-struktur
https://www.infra-struktur.de/

Unabhängigkeit durch Open Source-Lösungen

Wenn es um Software geht, denken viele zuerst an große Namen wie Adobe, Microsoft oder andere Marktführer. Diese Programme gelten als „Standard“ – also nutzt man sie. Oft aus Gewohnheit. Oft, weil man glaubt, es gäbe keine echten Alternativen.

Doch genau hier lohnt sich ein zweiter Blick.

Was bedeutet Open Source eigentlich?
Open-Source-Software ist quelloffen. Das heißt: Der Programmcode ist öffentlich einsehbar, transparent entwickelt und darf – je nach Lizenz – frei genutzt, angepasst und weiterentwickelt werden. Viele dieser Lösungen sind kostenfrei verfügbar und werden von aktiven Entwickler-Communities kontinuierlich verbessert.

Und das Beste:
In vielen Bereichen können Open-Source-Programme funktional absolut mithalten.

Statt also Jahr für Jahr hohe Lizenzkosten zu zahlen, nur weil „man es schon immer so gemacht hat“, kannst du neue Wege gehen – und deinen eigenen digitalen Standard definieren.

Betriebssystem wechseln

Für die ganz Konsequenten unter uns gibt es noch einen weiteren Schritt:
Der Wechsel von Microsoft Windows zu Linux.

Gerade im privaten Bereich ist dieser Umstieg heute deutlich einfacher als viele denken. Moderne Linux-Distributionen sind benutzerfreundlich, stabil und für alltägliche Aufgaben wie Surfen, Office-Arbeiten oder Mediennutzung absolut geeignet.

Wer bereit ist, sich ein wenig einzuarbeiten, gewinnt ein schlankes, leistungsfähiges und unabhängiges System.

Keine Panik, wenn noch nicht alles perfekt ist

Raus aus der Abhängigkeit heißt nicht: alles von heute auf morgen austauschen.
Du musst nicht dein komplettes System umkrempeln. Viel wichtiger ist es, Prioritäten zu setzen.
Beginne dort, wo es wirklich zählt.

Besonders sensible Daten – etwa Kundeninformationen, Bewerberdaten oder interne Unternehmenszahlen – gehören auf sichere, DSGVO-konforme Server. Das ist kein „Nice-to-have“, sondern unternehmerische Verantwortung.

Unser Fazit:

Lass dich nicht von der orangen Katze im weißen Haus ärgern.
Die digitale Umstellung ist kein Sprint.
Sie ist ein Marathon.
Und wie bei jedem Marathon gilt: Man muss irgendwann loslaufen.

Unsere Software-Lösung made & hosted in Germany

 

Entscheide dich für unsere Software-Lösung, die in Deutschland entwickelt wurde und auf deutschen Servern läuft. So garantieren wir höchste Datensicherheit und Zuverlässigkeit für dein Unternehmen.

Quellen:

https://www.zeit.de/politik/ausland/donald-trump-entscheidungen-dekrete-chronik

 

3 Fehler, die Unternehmen Umsatz kosten – ohne dass du’s sofort merkst

3 Fehler, die Unternehmen Umsatz kosten – ohne dass du’s sofort merkst

Du kennst das bestimmt: Ihr macht gute Arbeit, gebt euch Mühe, Kunden sind grundsätzlich zufrieden – und trotzdem fühlt es sich manchmal an, als würde Umsatz „durchrutschen“. Nicht, weil dein Angebot schlecht ist. Sondern weil im Alltag Dinge liegen bleiben, Infos verloren gehen oder Chancen einfach versanden.

Die gute Nachricht: Das sind selten große Katastrophen. Meist sind es drei typische Fehler, die in vielen KMU passieren – und die du mit ein paar pragmatischen Stellschrauben ziemlich schnell entschärfen kannst.

Fehler 1: Schlechtes Büromanagement – und der Kunde spürt es sofort

Ein Kunde fragt nach dem Status. Person A denkt, Person B kümmert sich. Person B weiß von nichts. Der Kunde bekommt erst am nächsten Tag eine Antwort – und hat sich da schon entschieden. Nicht wegen Preis. Sondern wegen Gefühl: „Da geht’s schneller und klarer.“

Woran du’s erkennst:

Anfragen bleiben liegen oder werden zu spät beantwortet

Rückrufe verzögern sich, weil niemand sich zuständig fühlt

Angebote/Rechnungen kommen verspätet oder unvollständig raus

Infos müssen mehrfach erfragt werden („Kannst du mir das nochmal schicken?“)

Warum dich das Umsatz kostet:
Kunden kaufen (und bleiben) dort, wo sie Verlässlichkeit spüren. Wenn Rückmeldungen dauern oder der Eindruck entsteht, dass ihr nicht den Überblick habt, wird’s schnell teuer: weniger Folgeaufträge, weniger Empfehlungen, mehr Diskussionen – und mehr Nacharbeit.

Was sofort hilft:

Setz eine einfache Regel: Auf jede Anfrage innerhalb von 24 Stunden reagieren (notfalls mit „Ich bin dran und melde mich morgen mit Details.“)

Arbeite mit Vorlagen (E-Mails, Angebote, Übergaben), damit du nicht jedes Mal bei null startest

Sorge dafür, dass Vorgänge, Dokumente und Kommunikation an einem Ort zusammenlaufen – damit niemand suchen muss, wenn’s schnell gehen soll

Fehler 2: Fehlende Transparenz – Teamwork wird zäh (und teuer)

Viele KMU laufen über Menschen, die „alles im Kopf haben“. Das funktioniert … bis es nicht mehr funktioniert.
Der wichtigste Kollege ist krank. Ein Kunde ruft an, will nur kurz wissen, wie weit ihr seid. Keiner findet den Vorgang, weil die Infos verteilt sind. Am Ende bleibt beim Kunden hängen: „Die sind nett, aber irgendwie chaotisch.“

Woran du’s erkennst:

Infos liegen verteilt: E-Mail-Postfach, Chat, Excel, Notizzettel

Niemand hat den aktuellen Stand ohne Nachfragen

Es gibt Doppelarbeit („Ich dachte, du machst das…“)

Bei Urlaub/Krankheit wird’s hektisch, weil keiner weiß, was offen ist

Warum dich das Umsatz kostet:
Fehlende Transparenz frisst Zeit – und Zeit frisst Marge. Projekte dauern länger, es passieren mehr Fehler, und Kunden erleben euch als unkoordiniert. Und ja: Im Worst Case wird es personell kritisch. Wenn ein wichtiger Kopf geht, geht oft auch Wissen über Kunden, Abläufe und offene Themen gleich mit. Das kann richtig wehtun.

Was sofort hilft:

Mach Zuständigkeiten sichtbar: Wer macht was bis wann?

Definiere einen „Single Point of Truth“: Ein Ort, an dem der Stand dokumentiert ist

Bau eine kleine Übergabe-Routine: „Wenn ich ausfalle, findest du alles hier“ (laufende Vorgänge, nächste Schritte, Dateien)

Fehler 3: Kein konsequentes Nachfassen – und Angebote verschwinden still

Das ist einer der umsatzstärksten Hebel überhaupt, weil er so banal klingt: Angebote verschicken reicht nicht. Viele Abschlüsse passieren erst durchs Nachfassen. Ein Interessent ist eigentlich überzeugt, hat nur eine kleine Rückfrage. Drei Tage kommt keine Antwort. Am vierten Tag unterschreibt er woanders – weil dort einfach schneller reagiert wurde.

Woran du’s erkennst:

Angebote gehen raus – und dann passiert nichts

Es gibt keinen klaren Prozess: Wer fasst wann nach?

Leads von der Website/Empfehlungen werden zu spät kontaktiert

Deine Pipeline fühlt sich an wie ein schwarzes Loch

Warum dich das Umsatz kostet: Interessenten kühlen ab. Der schnellere Anbieter gewinnt. Und manchmal ist es nicht mal der bessere Anbieter – nur der, der dranbleibt. Wenn du 5–10 Angebote im Monat hast und davon nur ein, zwei „versanden“, merkst du es nicht sofort. Aber unterm Strich fehlt genau das Geld.

Was sofort hilft:

Leg einen klaren Follow-up-Rhythmus fest: 1–3–7 Tage nach Angebot

Nutze Wiedervorlagen, damit du nicht auf „Gedächtnis“ angewiesen bist

Halte deine Chancen sichtbar: Was ist offen? Was blockiert? Was braucht eine Entscheidung?

Mini-Checkliste: Brennt bei dir irgendwo Umsatz weg?

Beantworte die Fragen kurz für dich:

Reagierst du auf neue Anfragen innerhalb von 24 Stunden?

Kann jeder im Team den Status eines Vorgangs in 60 Sekunden finden?

Gibt es feste Nachfass-Termine für jedes Angebot?

Sind Zuständigkeiten klar – auch bei Urlaub/Krankheit?

Gibt es eine zentrale Kunden- und Kontakthistorie?

Wenn du bei mehreren Punkten innerlich „Jein“ sagst: Willkommen im KMU-Alltag. Das ist nichts Ungewöhnliches – aber es ist ein Zeichen, dass hier Potenzial liegt.

Lass dein Potential nicht rumliegen

Vereinbare mit uns einen Termin und wir erklären dir, wie unsere Büromanagement-Software infra-struktur dir dabei hilft, diese typischen Fehler zu vermeiden.
Die Millersche Zahl

Die Millersche Zahl

Unser Gehirn ist ein faszinierendes Gebilde. Im Alltag ist uns oft gar nicht bewusst, zu welchen Leistungen unsere grauen Zellen fähig sind. Dennoch gibt es in unserem Gedächtnis auch Limitationen und Begrenzungen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass jeder Mensch etwa sieben Sachen gleichzeitig in seinem Kurzzeitgedächtnis behalten kann. Man nennt dies auch die Millersche Zahl. Was genau dahinter steckt, erklärt dieser Beitrag.

Die Millersche Zahl kurz erklärt

Die Millersche Zahl geht auf den US-amerikanischen Psychologen George Armitage Miller zurück. Er veröffentlichte seine Beobachtungen dazu bereits im Jahr 1965. Die Millersche Zahl ist Ausdruck dafür, dass der Mensch etwa sieben (plus /minus zwei) Einheiten an Informationen gleichzeitig in seinem Kurzzeitgedächtnis erfassen und verarbeiten kann. Ein Synonym für die Millersche Zahl ist der englische Begriff „The Magical Number Seven“. Diese Zahl prägte auch der englische Philosoph und Arzt John Locke – und zwar bereits 300 Jahre früher. In Experimenten zeigte Locke Menschen verschiedene Gegenstände. Dabei kam er zu der Erkenntnis, dass die meisten Menschen sieben Gegenstände im Gedächtnis behalten können – zumindest für eine kurze Zeit. Bat Locke seine Probanden jedoch, acht Gegenstände im Gedächtnis zu behalten, wurden die Ergebnisse signifikant schlechter. Die Zahl sieben scheint also in Bezug auf das menschliche Gedächtnis wahrlich etwas Magisches zu haben. Menschen, die es schaffen, acht oder mehr Gegenstände in ihrem Gedächtnis zu behalten, liegen mit ihrer Gedächtniskapazität über dem Durchschnitt. George Armitage Miller fand außerdem heraus, dass die Gedächtniskapazität genetisch festgelegt ist. Ob man eher fünf oder gleich neun Informationseinheiten gleichzeitig im Kurzzeitgedächtnis behalten kann, lässt sich nicht trainieren, sondern ist angeboren.

Ein praktischer Test zur Millerschen Zahl

Nun bist du vielleicht selbst neugierig geworden und fragst dich, wie es um dein eigenes Gedächtnis und seine Kapazität bestellt ist. Vielleicht bist du der Meinung, dass du mit deinem Kurzzeitgedächtnis über dem Durchschnitt liegst und dir auf jeden Fall mehr als sieben Informationen merken kannst. Der folgende Test wird dir Klarheit bringen. Dabei handelt es sich um Ketten von Buchstaben und Zahlenfolgen.

Zahlenfolge: 7 3 4 6 0 2

Buchstabenfolge: Z C H W T R

Schaue dir die Folgen kurz an und schließe dann die Augen. Kannst du die Kombinationen wiedergeben?

Für die meisten Menschen ist das kein Problem. Doch, wie dir sicher aufgefallen ist, handelt es sich bei den Folgen nur um sechs verschiedene Elemente.

Daher gibt es nun einen zweiten Test.

Zahlenfolge: 3 8 0 3 4 5 1 9 8 4 5 8 1

Buchstabenfolge: O R A H G L K P Q C Z S I

Präge dir jeweils eine der Kombinationen ein und schließe die Augen. Wie viele Elemente kannst du aus dem Gedächtnis wiedergeben? Die meisten Menschen kommen hier – wie sollte es anders ein – auf sieben Zahlen bzw. Buchstaben, an die sie sich aus dem Kurzzeitgedächtnis erinnern können. Und das entspricht der Millerschen Zahl.

 

Gibt es wirklich keine Möglichkeit, um die Millersche Zahl zu überwinden?

Vielleicht hast du dich schon mit dem Thema Training für dein Gedächtnis auseinandergesetzt oder du bist immer daran interessiert, dich weiterzuentwickeln. Dann möchtest du bestimmt auch die Millersche Zahl überwinden. Und es gibt in der Tat einen Trick bzw. eine Methode dazu. Die Methode dazu nennt sich „Chunking“.

Mit Chunking die Millersche Zahl überwinden

Ist es also unmöglich, mehr als sieben Informationen zu behalten – ohne diese durch längeres Auswendiglernen und Einprägen ins Langzeitgedächtnis zu transportieren? Nein, es gibt einen Trick für größere Informationsmengen. Du kannst die Informationseinheiten sortieren oder in Gruppen anordnen, um dich an diese als gemeinsame Einheit zu erinnern. Dieses Vorgehen wird als „Chunking“ bezeichnet. Das Wort „Chunk“ ist englisch und bedeutet Stückchen oder Brocken. Beim Chunking geht es darum, die Zahlen zu gruppieren. Somit kann sich dein Gedächtnis mehr als sieben Elemente merken. Ein Beispiel sind Telefonnummern. Sie bestehen in der Regel aus mehr als sieben Einheiten. Wenn du diese Einheiten jedoch gruppierst, bleiben sie dir länger im Gedächtnis. Das betrifft sowohl das Kurz- als auch das Langzeitgedächtnis.

Chunking durch Sortieren von Buchstaben

Kannst du dich noch an das Buchstabenbeispiel von oben erinnern? Die 13 Buchstaben ohne Ordnung im Gedächtnis zu behalten, ist eine große Herausforderung. Es ist jedoch leichter, wenn du die Buchstaben sinnvoll gruppierst.

Die Buchstabenfolge O R A H G L K P Q C Z S I ist schwer im Gedächtnis zu behalten. Wenn du jedoch Gruppen oder Fantasieworte bildest, ist es einfacher.

ZORGA KLISCH PQ

In diesem Fall bleiben für dein Kurzzeitgedächtnis nur noch drei Elemente übrig. Wenn du dir in Zukunft also Buchstabenreihen merken möchtest, versuche, sie sinnvoll zu gruppieren. Dann bekommst du viele Informationen leicht in dein Gedächtnis.

Was die Millersche Zahl für den Alltag bedeutet

Da du nun weißt, dass das Kurzzeitgedächtnis selten mehr als sieben Elemente aufnehmen kann, kannst du dir deinen Alltag etwas erleichtern. Wenn du anderen Menschen Informationen weitergeben willst, die sie im Kurzzeitgedächtnis behalten sollen, achte darauf, dass es maximal sieben Informationen sind. Wenn dein Partner für dich einkaufen soll und es mehr ist als Milch und Brot, tu ihm den Gefallen und schreibe ihm eine Liste. Wenn du an Präsentationen arbeitest oder Dinge gliederst, achte ebenfalls darauf, dass du nicht mehr als sieben Punkte auf einmal besprichst. Andernfalls ist das Kurzzeitgedächtnis schnell überfordert.

Kritiker führen allerdings an, dass es nicht auf die reine Anzahl der Informationen ankommt, sondern vielmehr auf deren Anordnung. Sind Informationen gut bzw. sinnvoll gruppiert, lassen sich etwa auch längere Sätze als Sieben-Wort-Sätze problemlos aus dem Kurzzeitgedächtnis abrufen.

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Mit infra-struktur zur Effizienz: So gelingt digitale Organisation für die Energiewende

Mit infra-struktur zur Effizienz: So gelingt digitale Organisation für die Energiewende

Wie PV-Navi.de dank infra-struktur zum Dreh- und Angelpunkt für Photovoltaik-Wissen wurde

Wolfgang Hentschel ist kein gewöhnlicher Gründer. Mit knapp 70 Jahren startete er ein Projekt, das heute als einzigartige Informationsplattform für Photovoltaik in Deutschland gilt: PV-Navi.de. Sein Ziel? Klarheit in den Dschungel aus Fördermitteln, Veranstaltungen und Anbietern bringen – und damit mehr Menschen zur Nutzung von Solarenergie motivieren. Doch wie stemmt man ein solches Mammutprojekt als Ein-Mann-Unternehmen? Mit dem richtigen System.

Die Idee hinter PV-Navi.de:

Alles rund um Photovoltaik – übersichtlich und aus einer Hand

„Ich habe hunderte Webseiten durchforstet und mich gefragt: Warum gibt es keine zentrale Plattform, die alles bündelt?“ erzählt Wolfgang Hentschel. So entstand PV-Navi.de – ein Ort, an dem sich Interessierte über Fördermöglichkeiten, Anbieter, Veranstaltungen und Fachbegriffe informieren können.

Heute umfasst die Plattform:

  • Über 400 aktuelle Veranstaltungen,

  • Ein PV-ABC mit über 500 Fachbegriffen,

  • Förderübersichten von Bund, Ländern, Kommunen und Banken,

  • Präsentationen gewerblicher Anbieter,

  • Mehr als 3.500 weiterführende Links.

Dazu kommen die täglichen „5 vor 12 News“ – positive Nachrichten aus der Solarwelt, die Mut machen und zum Handeln anregen.

Der Weg zum Erfolg:

Ein-Mann-Projekt mit starker digitaler Schaltzentrale

Was auf den ersten Blick wie das Werk eines großen Teams wirkt, hat Wolfgang Hentschel mit zwei entscheidenden Partnern realisiert:

  • netfellows, das Softwarehaus, das PV-Navi.de technisch umgesetzt hat.

  • infra-struktur, die digitale Plattform, mit der Hentschel seine gesamte Organisation steuert.

„Ohne infra-struktur hätte ich das nicht geschafft“, so Hentschel. „Ich kannte die Software aus meiner Zeit als Unternehmensberater und wusste: Genau das brauche ich, um als One-Man-Show professionell arbeiten zu können.“

Struktur statt Chaos:

Wie infra-struktur den Alltag erleichtert

Für Wolfgang Hentschel ist infra-struktur die Schaltzentrale hinter den Kulissen:

  • Automatisierte Ablage und Sortierung eingehender Mails und Dokumente,

  • Effiziente Kontaktpflege mit Veranstaltern, Behörden und Partnern,

  • Organisation des umfangreichen Veranstaltungskalenders,

  • Verwaltung der Fördermitteldatenbank inklusive Erinnerungsfunktionen,

  • Steuerung von Werbeaktionen, Messeauftritten und Verträgen.

„Jede Information landet automatisch am richtigen Ort. Nichts geht verloren, alles ist schnell griffbereit“, erklärt Hentschel. Selbst Telefonanrufe werden automatisch zugeordnet – so entgeht ihm kein Kontakt, auch wenn er unterwegs ist.

Sichtbarkeit schaffen:

Für gewerbliche Anbieter – und für die Energiewende

PV-Navi ist nicht nur ein Informationsportal für Privatpersonen. Auch Solateure, Händler, Energieberater und Hersteller profitieren:

  • Mit individuellen Firmenpräsentationen,

  • Eigenen News und Veranstaltungshinweisen,

  • Und gezielter regionaler Sichtbarkeit.

„Die Nachfrage steigt. Jetzt, wo die Seite steht, können sich Firmen bei mir präsentieren – und das Ganze finanziell mittragen“, sagt Hentschel.

Blick nach vorn:

Skalierung mit System

„Ich nutze vielleicht zehn Prozent dessen, was infra-struktur kann“, schmunzelt Hentschel. Doch das soll sich ändern. PV-Navi soll weiter wachsen – mit mehr Services, Partnern und Daten. „Und ich weiß: Dank infra-struktur bleibt alles beherrschbar. Auch wenn’s noch viel größer wird.“

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Fazit

Mit Leidenschaft, Struktur und dem richtigen Partner Großes bewegen

Wolfgang Hentschel zeigt, was möglich ist, wenn man mit einem klaren Plan und starken Partnern an der Seite startet. Sein Tipp für andere Visionäre:

„Wer Großes vorhat, braucht Struktur von Anfang an. Auch alleine kann man viel bewegen – aber nur mit einem klaren System. infra-struktur war mein Rückenwind.“

Und für alle, die Teil der Energiewende werden wollen, sei es privat oder gewerblich:

„Schaut euch PV-Navi.de an. Dort findet ihr Klarheit, Motivation und die richtigen Partner.“

Du hast ein eigenes Projekt und brauchst die passende Struktur?
Lass uns reden – wir zeigen dir, wie infra-struktur dich unterstützt.

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Was die Generation X von der Arbeitswelt erwartet

Was die Generation X von der Arbeitswelt erwartet

Generation X, Generation Y, Generation Z – das Denken in Generationen hat inzwischen seinen festen Platz in der öffentlichen Diskussion und in der Arbeitswelt gefunden. Das hat durchaus seine Berechtigung, denn die Mitglieder der verschiedenen Generationen unterscheiden sich durch verschiedene Merkmale. Unternehmen tun gut daran, diese verschiedenen Merkmale im Recruiting und in der Mitarbeiterbindung entsprechend zu adressieren. Welche Merkmale dafür wichtig sind, um Talente aus der Generation X für das eigene Unternehmen zu gewinnen und zu halten, erklärt dieser Beitrag.

Wer sind die Mitglieder der Generation X?

Die Mitglieder der Generation X sind Menschen, die zwischen 1965 und 1980 geboren sind. Geprägt wurde der Begriff vom kanadischen Romanautor Douglas Copland. In Deutschland war jedoch lange Zeit der Begriff „Generation Golf“ vorherrschend. Dieser Begriff stammt aus einem Buch von Florian Ilies. Mit 16 Millionen Mitgliedern stellt die Generation X aktuell die bevölkerungsreichste Gruppe in Deutschland dar und macht natürlich einen großen Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung aus.

Übersicht der Generationen

Übersicht der Generationen

Wie die Mitglieder der Gen X aufgewachsen sind

Die Generation X ist zur Zeit des Wirtschaftswunders in Deutschland aufgewachsen. Die Sorgen der Nachkriegsjahre waren weitestgehend vorbei. Deutschland befand sich während ihrer Kindheit und Jugend in einem starken Aufschwung. Zugleich war die Lebenswirklichkeit geprägt von einem geteilten Deutschland und den Spannungen zwischen Ost und West. Dieses Spannungsfeld zeigt sich heute noch in verschiedenen Merkmalen, die bei der Gen X von Wohlstands- und Sicherheitsorientierung zeugen.

Die wichtigsten Merkmale der Generation X

Auf die Mitglieder der Gen X treffen zahlreiche Merkmale zu, um sie zu klassifizieren. Natürlich lassen sich nicht alle Menschen aus diesen Geburtsjahrgängen verallgemeinern. Doch Soziologen schreiben den Mitgliedern bestimmte Merkmale zu, die in der Generation stärker auftreten als in den nachfolgenden Generation Y oder der Generation Z.

Ein gutes Bildungsniveau

Die Menschen, die in Deutschland zwischen 1965 und 1980 geboren sind, weisen einen guten Bildungsstand auf und stehen dem Arbeitsmarkt qualifiziert zur Verfügung. Viele Menschen verfügen über Abitur, Hochschulabschlüsse oder handwerkliche bzw. kaufmännische Ausbildungen. Dennoch wird die Generation beim Bildungsstand von der nachfolgenden Generation Y übertroffen.

Eine starke Konsumorientierung

Während die Generation der Babyboomer (Mitte der 1950er bis Mitte der 1960er) mit dem Motto „Leben, um zu arbeiten“ in Verbindung gebracht wird, arbeitet die Generation X, um zu leben. Für die Mitglieder ist ein Leben in Wohlstand und mit materiellen Vorzügen wichtig. Ziele wie ein Eigenheim, ein Auto und regelmäßige Urlaube spiegeln die Ambitionen dieser Gesellschaft wider. Daher ist für diese Generation die Sicherheit im Job wichtiger als Merkmale wie die Selbstverwirklichung oder eine sinnstiftende Tätigkeit. Schließlich haben die Mitglieder auch Zeiten von Massenarbeitslosigkeit und großer wirtschaftlicher Unsicherheit zu spüren bekommen.

Eine starke Orientierung nach Sicherheit

Viele Mitglieder der Generation X müssen sich um ihre Existenz keine Sorgen machen. Dennoch sind Themen wie Massenarbeitslosigkeit oder Krisen in dieser Generation durch die erlebten Erfahrungen allgegenwärtig. Daher streben viele Mitglieder nach Sicherheit und suchen diese auch in der Arbeitswelt. Verlässliche Arbeitgeber und ein sicherer Arbeitsplatz sind für Mitglieder der Generation X weitaus wichtiger als für Mitglieder der Generation Y. Zudem ist zu bedenken, dass viele Mitglieder der Generation X noch dabei sind, ihr Eigenheim abzuzahlen. Oder sie möchten den heranwachsenden Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen und sind daher auf ein stabiles Einkommen angewiesen.

Die Generation X in der Arbeitswelt

Die Mitglieder der Generation X können durchwegs als fleißig bezeichnet werden. Für sie sind hierarchische Strukturen und Ansagen von oben nichts Ungewöhnliches. An die neuen, offeneren und partizipativen Arbeitsformen müssen sie sich erst noch gewöhnen. Es gilt, den eigenen Platz in einer agiler gewordenen Arbeitswelt zu finden.

Sie akzeptieren es, wenn von ihnen im Job viel verlangt wird und rebellieren nicht sofort, wie es wahrscheinlich die Generation Y tun würde. Daher ist das Risiko für einen Burnout oder eine Erschöpfungsdepression in dieser Gruppe sehr hoch.

Möglichkeiten zum Home-Office nehmen die Mitglieder der Generation X gerne wahr. Jedoch haben sie nicht den Wunsch, dass die Grenzen zwischen Arbeitswelt und Privatleben verschwimmen. Arbeit ist Arbeit und Freizeit ist Freizeit.

Recruiting der Generation X

Während das Recruiting der Generation Y heute in vielen Fällen schon über Instagram oder Tik Tok geschieht, sind Menschen der Jahrgänge 1965 bis 1980 hier noch traditioneller unterwegs. Für sie ist die klassische Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf der sicherste Weg zum Job.

Um Mitglieder dieser Generation anzulocken, dürfen in der Stellenanzeige ruhig Merkmale, wie die Sicherheit des Arbeitsplatzes oder Statussymbole wie ein Firmenwagen oder ein Einzelbüro genannt werden. Die Ansprache darf ruhig förmlich sein. Mitglieder der Generation X kennen in der Arbeitswelt eher das „Sie“ als das „Du“.

Mitarbeiterbindung für die Generation X

Die Generation X schätzt ein verlässliches und kollegiales Umfeld in der Arbeitswelt. Entgegengebrachtes Vertrauen von Seiten des Arbeitgebers wird in der Regel mit guten Leistungen honoriert. Die Mitglieder der Generation X übernehmen gerne Verantwortung und orientieren sich an klaren Zielen. Während sich – getrieben durch die Corona-Pandemie – Videomeetings in vielen Unternehmen etabliert haben, ziehen sie in der Arbeitswelt noch das persönliche Gespräch vor.

Auch wenn der Wechselwille in dieser Generation weit weniger ausgeprägt ist als in den nachfolgenden Generationen, ist ein Karriereplan für diese Mitarbeiter wichtig. Der Wunsch, sich in der zweiten Hälfte des Berufslebens noch zu verändern, ist durchaus vorhanden. Können sie dies im eigenen Unternehmen tun, umso besser. Lebenslanges Lernen ist für die Gen X wichtig. Daher nehmen sie Angebote für die eigene Fort- und Weiterbildung gerne an.

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