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Fachchinesisch – wir erklären es Ihnen

11. Mai 2016

Fachwortjongleur

„Ich nix verstehen!“

Damit Sie wissen, wovon ein Fachwort-Jongleur spricht, räumen wir auf mit Fachchinesisch und reden Klartext. Was ist eigentlich die „Cloud“, „CRM“ oder „Hosting“? Rufen diese Begriffe bei Ihnen auch Verunsicherung hervor? Haben Sie keine Ahnung, was dieses Fachchinesisch bedeutet? Wir machen Schluss mit der Verwirrung. Erfahren Sie, was sich hinter den Begriffen verbirgt, die mittlerweile tagtäglich überall auf uns einprasseln.

Cloud – alles in der Wolke

Cloud-Technologie bedeutet, vereinfacht ausgedrückt, seine Software und Daten von seinem lokalen PC in ein externes, gemietetes Speichermedium, z. B. ein Rechenzentrum, zu verlagern – häufig auch als Wolke (engl. Cloud) dargestellt. Rechenzentren haben den Vorteil, dass sie Sicherheitsstandards bieten, die sich insbesondere kleine Unternehmen meist aus eigenen finanziellen Mitteln gar nicht leisten können oder wollen. Vorteil der Cloud ist, dass die Daten nicht mehr ortsgebunden sind. Man braucht also nicht im Büro an seinem PC zu sein, sondern kann jederzeit von überall aus z. B. auf Kundendaten, Projekte oder Dokumente zugreifen – egal ob im Homeoffice oder per Smartphone unterwegs. So bietet die Cloud-Technologie eine einfache Möglichkeit, Mitarbeiter und Filialen miteinander zu vernetzen und die Kommunikation „im Fluss“ zu halten.

CRM-Software

Eine CRM-Software ist ein „Werkzeug“ in Form eines Softwareprogramms, das Sie bei Ihrem gesamten vertrieblichen Kundenprozess unterstützt. Sie dient der Planung, Pflege sowie Analyse Ihrer Kundenbeziehungen. Aber was genau bedeutet CRM? CRM ist die Abkürzung für Customer-Relationship-Management. Übersetzt: Kundenbeziehungsmanagement. Eine CRM-Software, wie infra-struktur, organisiert und vereinfacht die internen und externen Geschäftsabläufe erheblich und ist damit die ideale Unterstützung für die gesamte Beziehungspflege zu Ihren Kunden. Eine CRM-Software kann entweder lokal auf Ihrem PC installiert sein, auf einem Server in Ihrem Unternehmen oder webbasiert sein, d. h. auf einem Server in einem externen Rechenzentrum liegen. Bei webbasierten Lösungen spricht man dann von Cloud-Software oder Cloud-Lösung. Als Pionier im Enterprise Cloud-Computing bietet NETZkultur die CRM-Software infra-struktur als webbasierte Unternehmenslösung an. Dies bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie nicht an Ihren Arbeitsplatz im Büro gebunden sind, sondern online von überall auf Ihre Daten zugreifen können – egal ob Sie zu Hause auf dem Sofa an Ihrem Laptop arbeiten oder im Internetcafé im Urlaub. Mit einer CRM-Software lassen sich Routineaufgaben im Vertrieb, Service und Marketing automatisieren, sodass Ihre Mitarbeiter Zeit für die wichtigen Dinge haben – und zwar für Ihre Kunden. In einem CRM-System können Sie neben den Adressdaten des Kunden auch weitere Dinge abspeichern, wie z. B. das Geburtsdatum, den Vertragsstatus oder dass Ihr Kunde gerne einen bestimmten Rotwein trinkt, den Sie ihm dann zu seinem Geburtstag schenken können. So bauen Sie persönliche, emotionale Beziehungen zu Ihren Kunden auf. Zusätzlich zeichnet sich ein CRM-System dadurch aus, dass Sie dem Kunden bestimmte Kennzeichen und Merkmale zuweisen können, nach denen Sie dann Ihre Zielgruppen für Vertriebs- oder Marketingkampagnen klar selektieren können. Jede Kommunikation – sei es per eMail oder Telefon sollte, wie bei infra-struktur, in chronologischen Kontakthistorien zum Kunden abgelegt werden, damit nicht nur Sie, sondern im Krankheitsfall auch Ihre Kollegen dem Kunden sagen können, dass er 500 Schrauben am 22.02.2016 um 10:53 Uhr telefonisch bestellt hat und dass die Auftragsbestätigung ihm am gleichen Tag um 11:02 per eMail zugegangen ist.

Server und Client

Server – die Diener

Das englische Wort Server heißt auf Deutsch übersetzt „Diener“. Der Server kann entweder eine Hardware, also ein Computer, sein oder eine Software, also ein Programm. Dabei stellt der Server verschiedenen Funktionalitäten für seine so genannten Clients (Kunden) zur Verfügung. Die  Clients können über den Server z. B. Dienstprogramme, Netzwerkdienste, den Zugang zu einem Dateisystem oder eine Datenbank beziehen. Beim Server unterschiedet man zwischen unterschiedlichen Server-Typen. Bekannte Server-Typen sind z. B. der Web-Server, der Mail-Server, der File-Server oder auch der Drucker-Server. Die Aufgabe eines Mail-Servers ist es beispielsweise, Nachrichten und Mitteilungen zu empfangen, zu senden, zwischenzuspeichern und weiterzuleiten. Früher wäre das vergleichbar mit der Postzentrale gewesen. Die Nachrichten können von E-Mail-Clients – also von den Mitarbeitern einer Firma – abgerufen und bearbeitet werden.

Clients – die Kunden

Beim Client handelt es sich übersetzt um den „Kunden“, der vom Server Dienstleistungen bezieht. Nehmen wir den Fall, dass Sie auf Ihrem Computer eine Website aufrufen möchten. Dann läuft folgendes Szenario ab: Sie geben z. B. www.infra-struktur.de in Ihr Client-Programm auf Ihrem Rechner (z. B. Browser wie Chrome, Mozilla Firefox oder der Internet Explorer) ein. Drücken Sie „Enter“ oder „Suchen“ klingeln Sie quasie bei dem zuständigen Server an und stellen eine Daten-Anfrage an ihn ala „Zeig mir bitte die Webseite von infra-struktur an“. Der Server liefert Ihnen dann als Antwort die gewünschte Webseite auf Ihren Bildschirm.

Host oder auch Hosting

Der Begriff Host bedeutet übersetzt der „Gastgeber“. Der Host ist ein Dienstrechner, der einen wechselseitigen Zugriff zwischen Server und Client zulässt. Über den Begriff Host sind Sie vielleicht schon einmal im Zusammenhang mit Ihrer eigenen Website gestolpert. In diesem Fall ist der Host der Webserver – also ein Computer, auf dem Ihre Webseite gespeichert ist und der Ihre Website bereitstellt. Hosting hingegen bezeichnet die Dienstleistung eines Unternehmens. Es gibt Unternehmen, die sehr viele Rechner/PCs/Computer/Server als Mietmodell zur Verfügung stellen, auf dem man seine Daten ablegen bzw. hosten lassen kann. Insbesondere für kleine Unternehmen ist das Anmieten von Speicherplatz bei einem externen Hoster häufig viel kostengünstiger, als selbst einen Server zu betreiben.  Zudem können externe Dienstleister oft deutlich höhere Sicherheitsstandards, wie z. B. Datensicherheit, Backup, Zugriffskontrolle und Brandschutz bieten.

SaaS Lösungen – Software-as-a-Service

SaaS steht als Abkürzung für Software-as-a-Service. IT-Unternehmen, wie beispielsweise NETZkultur, bieten Kunden eine webbasierte Software (z. B. infra-struktur) an, die entsprechend der Nutzung mit monatlichen Gebühren berechnet wird. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von den SaaS-Lösungen. Vorteil ist, dass die Software nicht auf den lokalen PCs mehrfach installiert werden muss. D. h. es gibt auch keine besonderen Anforderungen an die Hardware-Komponenten. Zusätzlich entfallen auch teure Software-Lizenzen, die bei Lokalinstallationen meist pro Arbeitsplatz anfallen. Vielen Unternehmen wird daher erst durch SaaS die Nutzung einer professionellen Software möglich. Es gibt verschiedene Anwendungsbereiche, in denen Sie diese Software-Anwendungen zielführend einsetzen können. Wie wir bereits unter dem Punkt CRM erläutert haben, ist das Kundenbeziehungsmanagement ein wichtiges Einsatzgebiet.

Groupware

Groupware bedeutet nichts anderes als Gruppen-Software. D. h. es ist ein Programm, das Teams oder Gruppen in der Zusammenarbeit unterstützt – und zwar über zeitliche und/oder räumliche Distanz hinweg. Ein typisches NICHT-Groupware-Beispiel ist die bekannte Excelliste, an der mehrere Leute arbeiten sollen. Der eine Kollege erstellt die Liste, schickt sie zur Weiterbearbeitung an seinen Kollegen. Dieser speichert sie wiederum auf seinem lokalen PC, um die Liste weiterzubearbeiten. Ist er fertig, sendet er Sie wiederum an den Teamleiter zur Korrektur … und so weiter. Und nacher weiß keiner mehr, welche Version die aktuelle ist. Groupware ist häufig eine Software, die auf einem Server im Unternehmen oder gar in der Cloud abgelegt ist. Die Mitarbeiter greifen dort z. B. auf ein Dokumentenmanagement zu, beziehen dort die aktuelle Excel-Datei, ändern Sie und speichern Sie versioniert – also mit einer neuen Versionsnummer, zurück. Somit arbeiten alle Mitarbeiter stets mit der aktuellsten Version, können im Zweifel aber auch auf ältere Versionen zurückgreifen.

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